LTE Volumen messen

Surfvolumen überwachen und auswerten bei mobilen
Internetzugängen per LTE, HSPA & Co.


Datenverbrauch intelligent kontrollieren bei LTE-Nutzung
Das Problem ist bekannt und kontrovers: Bei Tarifen für mobiles Internet handelt es sich zwar streng genommen „echte“ Flatrates, doch ab einem bestimmten Datenvolumen, wird die Geschwindigkeit auf einen Bruchteil reduziert.

So auch LTE-Paketen für Zuhause-Kunden. Hier schwanken die Drosselungs-Grenzen, je nach Anbieter, zwischen 20 und 200 GB (Gigabyte) im Monat. Einzig die Hybrid-Tarife kommen ohne Datenlimit aus. Doch wer weiß schon, wie viel er heute, gestern oder im laufenden Monat bereits verbraucht hat? Monitoring-Tools helfen, den Überblick zu behalten.


Begriffsklärung: Surfvolumen &  Inklusiv-Volumen

Für Einsteiger sind die Begriffe nicht unbedingt sofort einzuordnen. Daher an dieser Stelle zunächst ein paar Worte, was sich dahinter verbirgt. Sämtliche Mobilfunkanbieter staffeln die Preise der LTE-Tarife in erster Linie nach dem Inklusivvolumen - hin und wieder auch Highspeed-Volumen genannt. Nur selten findet noch eine Differenzierung hinsichtlich der Datenrate statt. Angegeben wird das Highspeed-Volumen meist in Gigabyte, bezugnehmend auf einen Monat bzw. 4 Wochen. Der Wert bedeutet, dass die volle Download- und Uploadleistung nur bis zum Überschreiten dessen gewährleistet wird. Bietet der Tarif beispielsweise 200 MBit/s und 50 GB Inklusivvolumen (z.B. GigaCube), wird ab 50 GB "Verbrauch" die Geschwindigkeit bis zum Monatsende gedrosselt. In der Regel ungefähr auf UMTS-Niveau (384 KBit) oder sogar nur 64 KBit, wie bei Tarifen fürs Smartphone.


Vor diesem Hintergrund kann es nicht schaden, mit dem „Surfvolumen“ gut zu haushalten. Das Surfvolumen, auch Transfervolumen oder Traffic genannt, ist die Datenmenge, welche in einem bestimmten Zeitraum über Ihren Anschluss generiert wurde. Der Traffic ergibt sich aus der Summe der Downloads UND Uploads! Wer also kaum etwas lädt, dafür aber einem Bekannten die letzten 100 Urlaubsbilder sendet, kommt ebenfalls schnell an die Grenze. Es gibt aber durchaus Sparpotenzial, um das Volumen niedrig zu halten und Möglichkeiten zur „Überwachung“ des Wertes.


Monitoring Tools für Transfervolumen

Glücklicher Weise haben einige Entwickler kleine Programme entworfen die helfen, den Volumenverbrauch nicht aus den Augen zu verlieren. Statt schätzen zu müssen, bieten Monitoring Tools eine genaue Statistik des generierten Transfervolumens je Zeiteinheit. Also je Stunde, Tag, Woche oder pro Monat. Neben der Gewissheit um den aktuellen Stand, lassen sich beispielsweise auch Downloads strategisch gut planen. Wer gegen Monatsende noch genug Freivolumen hat, sollte überlegen, ob nicht noch ohnehin einige Downloads oder Updates anstehen …


Diese Tools helfen beim Messen

Es gibt theoretisch gleich mehrere Möglichkeiten: Softwaretools vom Mobilfunkanbieter, Statistiken im Router oder aber spezielle Tools von Drittherstellern. Unterschiede sind insbesondere im Bedienungskomfort auszumachen und im Informationsgehalt.

Vodafone Menü mit rudimentärer Anzeige

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1. Möglichkeit: Die Mobilfunkanbieter bieten meist eigene Tools für Kunden, um das Surfvolumen zu überwachen. Das kann eine App sein (für LTE am Smartphone), die Zugangssoftware Ihres Sticks, der Kundenbereich im Internet oder der LTE-Router (falls genutzt). Leider sind die Möglichkeiten und der Informationsgehalt jedoch oft eher rudimentär. Der Screenshot rechts zeigt einen Ausschnitt* aus dem Backend des B1000 LTE-Routers von Vodafone. Doch auch im GigaCube-Router können Kunden direkt im Startmenü das verbrauchte Datenvolumen jederzeit ablesen. Die Telekom bietet unter der nur für Kunden erreichbaren URL http://pass.telekom.de ebenfalls einen Überblick.

Eine ausführliche Statistik über mehrere Monate oder ähnliches, gibt es meist nicht. Für eine detaillierte Analyse ist dies leider wenig hilfreich und alles andere als komfortabel. Die LTE-Router von AVM (z.B. Fritz!Box 6890) bieten da schon mehr. Hier können die Volumina nach Tag, Woche und Monat begutachtet werden. So in etwa sieht das dann aus:

Volumenverrauch Einsicht in der Fritzbox

Detaillierte Trafficübersicht: Screenshot aus einer AVM Fritzbox mit Statistik zum Trafficverbrauch


Tipp: Mit unserem freien Tool "LTEWatch", haben Sie ihr verbrauchtes Datenvolumen ebenfalls immer im Blick. Ebenso relevante Empfangswerte und vieles mehr. Jetzt hier informieren.

2. Möglichkeit: Softwaretools: Wir haben für Sie etliche Tools recherchiert, welche für diese Aufgabe geeignet sind. Es scheint aber erstaunlich wenig Auswahl zu geben. Viele wollen wir Ihnen hier gar nicht erst vorstellen, da diese seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurden. Von allen Angeboten, gefiel uns ein Programm besonders gut. Die gute Nachricht: Es ist kostenlos, deutschsprachig, funktional, sehr klein und wird immer scheinbar noch weiterentwickelt. Andere Tools sind entweder kostenpflichtig, englisch, unübersichtlich und / oder die Entwicklung wurde eingestellt.


Netspeedmonitor im Einsatz
Unser Favorit heißt „Netspeedmonitor“. Wie der Name schon andeutet, zeigt das Tools zusätzlich, unten in der Windowsleiste, die aktuelle Down- und Uploadrate. Ein Klick genügt und das Surfvolumen von „Heute“, der „Sitzung“ und des Monats werden eingeblendet. Zudem können detailliertere Statistiken für alle Kalendertage und Monate eingesehen werden. Der Netspeedmonitor ist wie angedeutet kostenlos. Der Entwickler, Florian Gilles bittet lediglich um eine (freiwillige) Spende. Wer das Programm nutzt, sollte sich also ein Herz greifen und die Entwicklung mit ein paar Euro unterstützen.


Ein weiteres gutes Programm, ist unserer Meinung nach der „Trafficmonitor“. Die Darstellung ist sehr detailliert aber dennoch übersichtlich. Wer Daten noch genauer sammeln und auswerten möchte, als beim Netspeedmonitor, wird hier fündig. Das Programm kostet 13 €, was sicher nicht viel ist, aber eben leider nicht gratis ... Zur einfachen Kontrolle reicht aber für die meisten User sicher auch unser erster Tipp. Wer sich nicht sicher ist, kann den Trafficmonitor 35 Tage als Demo zunächst testen und dann immer noch eine Entscheidung treffen.


Zu guter Letzt sei noch der Netmonitor genannt. Das rund 10 € teure Tool ist englischsprachig und erinnert ein bisschen an den Netspeedmonitor.

Apps zum Volumen messen

Die meisten nutzen LTE natürlich bereits am Smartphone oder Tablet. Fast jeder Tarif bietet heute Zugriff auf die 4. Mobilfunknetz Generation. Die Auswahl an Apps zur Volumenüberwachung ist entsprechend groß. Für empfehlenswert halten wir die folgenden drei, welche wir teils selber nutzen: Zunächst unser Favorit, die App „My Data Manager“. Des weiteren 3G Watchdog (nicht vom Namen irritieren lassen) sowie „Callistics“.

Highspeedvolumen per App überwachen

Surfvolumen sparen – so geht´s

Nachdem Sie nun wissen, wie man den Datentraffic im Blick behält, geht es ans sparen. Das ist bekanntlich nicht immer mit Verzicht gleichzusetzen. Es gibt Maßnahmen, die Ressourcen schonen und dennoch den Surfkomfort nicht oder nur wenig einschränken. Intelligentes Management heißt das Zauberwort! Wir haben für Sie 10 einfach zu handelnde Tipps zum Sparen von Traffic für LTE-Zuhause-Kunden zusammengestellt. Auch das Wissen darum, welche Applikationen wie viel Volumen verursachen, ist hilfreich. Das schont Ihr LTE Highspeed-Volumen …




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