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Smartphone: Huawei Mate 20 Pro

Mit dem Mate 20 Pro bietet Huawei kein Top-Smartphone, sondern ein Elite-Flaggschiff. In Konkurrenz treten, wenn überhaupt, nur Nobelmodelle von Apple, Samsung oder Google. Tatsächlich kann das neue Smartphone aus China mit vielen Details punkten, in denen die Wettbewerber unterlegen sind. Preislich ist man damit nun aber endgültig in der obersten Region angekommen. Rund 1.000 Euro werden fällig, wenn man das schnellste Android Smartphone mit der besten Kamera sein eigen nennen möchte.

 

Features und Eigenschaften des Mate 20 Pro
Bezeichnung & HerstellerHuawei Mate 20 Pro
Wichtige Leistungs-Eckdaten:
CPU (Kerne, Takt)64-Bit Octa-Core (acht Kerne) bis zu 2,6 GHz
CPU BezeichnungHuawei Kirin 980
GPUARM Mali-G76 MP10
Arbeitsspeicher6 GB
interner Speicherplatz128 GB
BetriebssystemAndroid 9.0 Pie
Display Größe; Auflösung6,4 Zoll, 3.120 x 1.440
Kamera (Back und Front)40+20+8 MP, 24 MP
Datenübertragung:
LTE StandardsLTE 700, 800, 900, 1800, 2100, 2600 MHz
Support von LTE-Advanced
ja
Support folgender LTE Kategorien
CAT21
beherrscht VoLTEja
W-LANWiFi 802.11 a / b / g / n / ac
BluetoothVersion 5.0
sonstige StandardsGPRS, EDGE, UMTS, HSPA, HSPA+, GPS, NFC
sonstige Eckdaten:
BesonderheitenTriple-Kamera
Speicherkarte | SIM-Format
Nano-Memory-Card / Nano-SIM
Akku4.200 mAh
Gewicht; Abmessungen (HxBxT)189,0 g, 156,9 x 72,4 x 8,6 mm
Handbuch downloaden» hier Handbuch downloaden (PDF, 14,7 MB)
Verfügbarkeit und Preis
Release in Deutschland26.10.2018
Preis / UVP~ 999 € ohne Vertrag
angeboten bei» mit LTE z.B. bei Vodafone, Deutsche Telekom, O2 und Amazon

Mit selbst entwickeltem SoC

Der chinesische Hersteller macht klare Ansagen. Niemand geringeres als der größte Smartphone-Hersteller möchte man werden. Das technische Know-How dafür haben sie jedenfalls. Während sich die Daten der Top-Handys diesjährig gleichen wie ein Ei dem anderen, hat Huawei seinen eigens entwickelten SoC verbaut. Der Kirin 980 kann sich dabei sehen lassen. Im Antutu-Benchmark ist das Mate 20 Pro mit rund 310.000 Punkten deutlich vor der Konkurrenz mit Qualcomm Snapdragon 845 Chipsatz, die auf etwa 260.000 Punkte kommen. Lediglich der A12 Bionic von Apple kann im iphone Xs mit 360.000 Zählern den Kirin 980 in die Schranken verweisen. Doch nicht nur die Performance beeindruckt. Zur Steigerung der Energieeffizienz besteht der Prozessor aus drei Clustern. Ihm reichen zwei schnelle 2,6 GHz taktende Kerne. Dazu gesellt sich ein Duo im mittleren Performance-Bereich mit 1,9 GHz. Sehr wenig verbrauchen schlussendlich die vier niedrig taktenden 1,6 GHz CPUs.

LTE-Nachbrenner

Bei den Schnittstellen hat man sich die Auswahl einfach gemacht. Geht es nicht schneller, dann wird zur Sicherheit alles verbaut, was verfügbar ist. Bei der Navigation hat man eine ganze Flottille an unterstützten Systemen unter der eigenen Regie. Neben GPS und A-GPS sind Beidou, Galileo, Glonass sowie das japanische QZSS an Bord. Auch das WiFi macht ordentlich Druck. Nach 802.11ac gehen 1,7 Gbit/s durch den Äther, sofern das heimische WLAN dies hergibt. Außerhalb der eigenen vier Wände steht die LTE-Anbindung dem fast in nichts nach. Wenn LTE-MAX es hergeben würde, dann stünden 1,4 Gbit/s via CAT21 auf der Uhr. Da kommt aktuell kein anderes Phone mit.

 

Fast schon zivil wirkt das aktuelle Bluetooth in Version 5.0 und die mobile Bezahlmöglichkeit per NFC. Spätestens beim Aufladen des recht üppigen 4.200 mAh Akkus weiß man aber wieder, was angesagt ist. Die Druckbetankung mit 40 Watt Ladeleistung bringt den Akku von 0 auf 70 Prozent in einer halben Stunde. Das ist etwa ein Prozent der Akkuleistung pro 30 Sekunden. Etwas gemächlicher geht das Aufladen per Induktion zur Sache, wobei es dank QI immer noch 160% schneller sein soll, als bei dem iPhone X. Mit “Wireless Reverse Charging“ kann das Mate 20 Pro sogar Energie abgeben und andere QI kompatible Smartphones aufladen. Bei diesen Leistungsdaten müssen alle drei großen Konkurrenten die Flinte ins Korn werfen. Weder das Pixel 3 von Google, noch das Note9 oder iPhone Xs können mithalten.

Sujet Kamera

Nachdem Huawei mit dem P20 Pro über ein halbes Jahr die qualitativ beste Kamerakombination im Angebot hatte, hat man mit dem Mate 20 Pro nochmal nachgelegt. Den bisherigen Platzhirsch verweist man damit selber auf den zweiten Platz. Der Hardwareaufbau bleibt dabei gleich. Rückseitig kommt eine Triple-Kamera zum Einsatz, wobei die Sensoren mit 40, 20 und 8 Megapixeln auflösen. In gleicher Reihenfolge handelt es sich um das normale Weitwinkel (f/1,8), Ultraweitwinkel (f/2,2) und dreifachem optischen Zoom mit einer fixen Blende von f/2,4.

 

Große Neuerung ist die wesentliche stärkere Unterstützung durch KI-Funktionen. Im Gegensatz zum Vorgänger Kirin 970, bringt der 980 gleich zwei NPUs (Neural Processing Units) mit. Auch hier muss das bestehende Android-Lager passen, denn Qualcomm hat noch keine SoCs mit entsprechender Funktion im Angebot. Das Mate 20 Pro bringt demzufolge an optischen Korrekturen und Möglichkeiten mehr mit, als das Pixel 3 von Google, welches sich durch seine per Software aufgepeppte Kamera profiliert.

Rundungen und kantiges zum Abschluss

Das Mate 20 kann sich auch äußerlich sehen lassen. Front- wie rückseitig bestehen die Flächen aus Glas, welche auf der langen Seite abgerundet sind. Dies sieht nicht nur nobel aus und vermittelt einen wertigen Eindruck, sondern liegt auch sehr gut in der Hand. Das 6,4 Zoll große OLED-Display kommt mit einer sehr guten Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln daher. Auch hier ist der Anschlag erreicht. Mehr ist momentan nicht zu haben.

 

Etwas weniger griffig fühlt sich das Portemonnaie an, wenn man den internen Flash-Speicher erweitern möchte. Mit der Nano-Memory-Card (NM-Card) hat sich Huawei ein eigenes SD-Kartenformat ausgedacht, welches die Größe einer Nano-SIM aufweist. Diese werden aktuell auch nur von dem Hersteller des Smartphones produziert. 128 GB sind für übliche rund 60,00 Euro zu haben, aber bereits im Fundus befindliche Karten lassen sich so nicht mehr nutzen. Auch im Technikdiscounter um die Ecke ist bisher keine Anschaffung möglich. Zwar wird propagiert, dass das Format offen ist und andere Hersteller eingeladen sind zu folgen, aber hier wird die Zukunft zeigen müssen, ob sich das Format durchsetzt.

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Vom: 28 Okt 2018 | Kategorie: Allgemein, Anbieter, Hersteller, Huawei, O2, Smartphone, Telekom, Vodafone | Schlagwörter: , , , , , , ,


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