LTE Netzausbau auf dem Land

Infos zum mobilen Breitbandausbau ländlicher Regionen im Überblick


Kritiker unkten zur Versteigerung der LTE-Frequenzen Mitte 2010, es bleibe wieder alles beim Alten. LTE werde schnelles Internet (> 100 MBit/s) abermals nur in die Städte tragen, die ohnehin schon gut mit DSL und VDSL ausgestattet sind. Das stimmt zwar, aber auch wiederum nur zum Teil! Denn im ländlichen Bereich war der LTE-Ausbau damals an strenge Vorgaben gekoppelt worden. Genau genommen, handelt es sich um Auflagen der Bundesnetzagentur, die von den Mobilfunkprovidern minutiös umgesetzt werden mussten. Doch dazu später mehr. Heute bietet LTE für alle Verbraucher einen starken Partner für schnelle Internetzugänge - egal ob mobil oder stationär!


Sendeanlage für LTE zur Tilgung der Weisen Flecken


Die Bundesregierung erkannte bereits früh die Gefahren, welche von schlechten Datennetz-Infrastrukturen für den Wirtschaftsstandort Deutschland ausgehen. Fehlende Internetzugänge sind nicht nur ärgerlich für Verbraucher, sondern teils existenzbedrohend für betroffene Unternehmen. Diese siedeln sich in der Regel in „breitbandfreien Zonen“ gar nicht erst an. Ein wichtiger Schritt zur Lösung ist die Breitbandinitiative der Bundesregierung. LTE soll maßgeblich dazu beitragen, dass spätestens bis 2018 fast alle weißen Flecken auf der Landkarte geschlossen werden. Seit Anfang 2017 haben nunmehr bereits rund 85.85 Prozent der Deutschen Zugang zu einem Internetanschluss per LTE. Hinzu kommen noch die neuen Möglichkeiten, welche sich mit Hybrid-Internet eröffnen.


Netzausbau - Plan der Dt. Telekom

Netzausbauplan für Stadt und Land
Foto: lte-anbieter.info | IFA 2011 Dt. Telekom

Um dabei nicht nur auf das „Wort“ der LTE-Anbieter zu vertrauen, wurde im Zuge des Bieterverfahrens für die LTE-Frequenzen eine Verpflichtung implementiert. Alle, die für die Frequenzen im Bereich der Digitalen Dividende (um 800 MHz) geboten hatten, mussten fortfolgend strenge Auflagen erfüllen. Die rechte Grafik von der Deutschen Telekom zeigt den ursprünglichen Ausbauplan auf dem Land (linke Hälfte) und in den Städten (rechte Seite). Gut zu  erkennen ist, dass Dörfer und Städte beginnend mit der kleinsten Einwohnerzahl zuerst ausgebaut werden müssen. Eigentlich entgegen betriebswirtschaftlichem Kalkül, aber durch die Bundesnetzagentur vorgegeben.

Priorisierungsstufen - unsere Karte zeigt auch Ihren Ort!

Die Frequenzzuteilungsinhaber der Nutzfrequenzen für LTE im Bereich von 800 MHz müssen sich, wie angedeutet, an einen konkreten Ausbauplan halten. Dieser sieht 4 Stufen vor - getrennt nach Priorität und Einwohnerzahl bestimmter Regionen. Interessenten finden hier Details dazu und eine dynamische Karte zur Visualisierung zahlreicher Orte nach diesen Prioritätsstufen. Wo liegt Ihr Wohnort? Stufe 1, 2, 3 oder 4? Ende 2011 vermeldeten bereits 8 Bundesländer, die Auflagen erfüllt zu haben, also dass 90% der Regionen ohne Breitbandinternet versorgt werden konnten. Im Juli 2012 zählte man schon 11. Bundesländer. Im November 2012 schließlich, meldete die Bundesnetzagentur den "Ausbauvollzug" in allen mit Breitband unterversorgten Bundesländern. Stadtstaaten sind übrigens ausgenommen. In wie weit künftig am Rest, sprich den "offenen 10%" gearbeitet wird, ist leider nicht konkret bekannt.


Verfügbarkeit

Wollen Sie wissen, ob LTE bei ihnen schon möglich ist oder ob der Start bevorsteht? Dann nutzen Sie hier unser Spezial inkl. Karte und Test zur Verfügbarkeit.


» Details zur LTE-Verfügbarkeit der Telekom
» Details zur LTE-Verfügbarkeit von Vodafone
» Details zur LTE-Verfügbarkeit von O2





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