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Nov 04 2016

 von: A. R.

Huawei hat sein neues Oberklasse-Phablet Mate 9 präsentiert, das mit dem kürzlich vorgestellten Chipsatz Kirin 960 und dadurch mit LTE CAT13 aufwarten kann. Dabei wählte der Hersteller nicht umsonst Deutschland als Bühne für die Enthüllung, denn es gibt eine Premium-Variante des Smartphones, die in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt wurde. Beide Mobilgeräte sind hervorragend ausgestattet.

Huawei Mate 9 – Erstes Smartphone mit Cortex-A73

Wie bereits vermutet, hat es der chinesische Konzern geschafft, als erster Hersteller einen Chipsatz mit der brandneuen ARM-Architektur in einem Handy zu verbauen. Der Kirin 960 bietet mit seinen vier Cortex-A73-Kernen (2,4 Gigahertz) und dem stromsparendem Cortex-A53-Cluster (1,8 Gigahertz) viel Rohleistung. Die GPU Mali-G71 MP8 mit der neuen Bitfrost-Architektur soll ebenfalls erheblich schneller zu Werke gehen. Unterstützt wird der Chipsatz von 4 GB LPDDR4-1800-RAM. Bei der LTE-Konnektivität wird ebenfalls nur das Beste geboten, nämlich LTE CAT13 mit einer Bandbreite im Download von bis zu 600 Mbit/s und beim Upload von maximal 150 Mbit/s. WLAN-ac im Dualband-Verfahren (2,4 Gigahertz und 5 Gigahertz) steht für das Heimnetzwerk zur Verfügung.

Huawei Mate 9 bietet raffinierte Kamera-Features

Für Foto-Fans ist dieses Phablet ein wahrer Traum, denn auch hier wird von der Kooperation mit Leica Gebrauch gemacht. Das Summarit-H getaufte Objektiv-Duo auf der Rückseite, löst mit 20 Megapixeln beim monochromen Sensor und mit 12 Megapixeln beim farbigem Sensor auf. Die Blende ist mit f/2.2 umgesetzt und ein optischer Bildstabilisator wirkt Verwacklungen entgegen. Ein neuer 4-in-1-Autofokus und ein Dual-LED-Blitz zählen zur weiteren Ausstattung. Das Kamerasystem erlaubt ein nahezu verlustfreies Zoomen und ein nachträgliches Ändern der Schärfe und des Bokeh. Selfies werden mit 8 Megapixeln, Autofokus und einer Blende von f/1.9 festgehalten.

Die weiteren Spezifikationen des Huawei Mate 9

Der Chipsatz und die Kameras muten also gelungen an, aber wie sieht es beispielsweise mit dem Display aus? Trotz einer Diagonalen von 5,9 Zoll, hat es das Unternehmen abermals – zumindest beim Standardmodell – nicht geschafft, eine QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) zu realisieren. Es bleibt also bei Full-HD (1.920 x 1.080), was bei einem solch großem Bildschirm nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Der interne Speicher des Mate 9 ist mit 64 GB bestückt, bei Bedarf lässt er sich mit einer microSD-Karte aufrüsten. Der Akku stemmt 4.000 mAh und als Betriebssystem erwartet den Käufer ab Werk Android 7.0 Nougat. Dank Dual-SIM, können zudem zwei Tarife zugleich genutzt werden. Ein Fingerabdrucksensor wurde auf der Rückseite verbaut.

Huawei Mate 9 Porsche – Mehr Highend geht nicht

Wem die reguläre Ausgabe des chinesischen Phablets nicht zusagen sollte, der kann auf die Luxus-Version aus der deutschen Kooperation zurückgreifen. Das Mate 9 Porsche wartet wie das Galaxy S7 Edge mit einem beidseitig gebogenem Bildschirm auf. Das Display wurde zwar von 5,9 Zoll auf 5,5 Zoll verkleinert, dafür handelt es sich aber um ein AMOLED-Exemplar mit der zuvor von Huawei oftmals verschmähten Quad-HD-Auflösung. Des Weiteren wurde der Speicher gehörig aufgestockt, anstatt 4 GB gibt es 6 GB RAM und anstatt 64 GB satte 256 GB internen Datenplatz. Der microSD-Kartenschacht wurde zwar gestrichen, das sollte aufgrund des üppigen Speichers aber nicht ins Gewicht fallen. Das Design wurde leicht angepasst, die restliche Ausstattung gleicht der des normalen Mate 9.

Preis und Verfügbarkeit des Huawei Mate 9 und Mate 9 Porsche

Die Standardausführung wird in Deutschland bereits ab Mitte November in den Handel kommen und mit 699 Euro zu Buche schlagen. Man kann sich zwischen den Farben Grau und Silber entscheiden. Das Huawei Mate 9 Porsche folgt schließlich Ende Dezember. Die Ausstattung ist ohne Zweifel klasse, der Preis lässt einen aber kräftig schlucken. Satte 1.395 Euro muss man für dieses Phablet hinblättern – da wirkt sogar die 256-GB-Version des iPhone 7 Plus mit seinen etwas über 1.100 Euro wie ein Schnäppchen. Das Mate 9 Porsche wird vermutlich nur in schwarzer Farbvariation erscheinen.


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