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Jan 12 2016

 von: A. R.

Zwei spannende LTE-Smartphones machen sich auf den Weg nach Deutschland. Das Moto X Force ist ab sofort hierzulande erhältlich. Das Handy ist mit 699 Euro recht teuer, verfügt aber über ein bruchsicheres Displayglas und moderne Highend-Hardware wie den Snapdragon 810. Das BQ Aquaris X5 ist mit 240 Euro deutlich günstiger und punktet dafür mit dem modifiziertem Android-Betriebssystem Cyanogen OS 12.1.

Moto X Force – das Smartphone für das Grobe

Es ist mehr als ärgerlich, wenn das Display des Handys mit der Zeit Kratzer davonträgt oder sogar nach einem Sturz splittert. Beim Moto X Force soll das nicht so leicht passieren – denn hier kommt ein spezielles, bruchsicheres Glas zum Einsatz. Es gab schon einige Tests zur Demonstration, bei denen das Gerät aus großen Höhen fallengelassen oder mit einem Hammer bearbeitet wurde. Dabei war trotz starker Beanspruchung das Display immer noch funktionstüchtig. Eine Personalisierung via Moto Maker ist derzeit noch nicht möglich, das Smartphone wird noch nicht mit diesem Service angeboten. Rein optisch, erinnert das Gerät stark an das Motorola Moto X Style.

Moto X Force – Die technischen Daten

Mit 5,4 Zoll hat das Handy im Vergleich zu seinen Geschwistern ein relativ kompaktes Display. Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel. Angetrieben wird das Mobilgerät von einem Snapdragon 810 samt 3 GB RAM. Der 32 GB große Speicher lässt sich aufrüsten und für Fotos wurden 21 Megapixel (hinten) und 5 Megapixel (vorne) spendiert. Dank LTE CAT6, kann sich das Moto X Force mit bis zu 300 Mbit/s beim Download in das 4G-Netz einwählen. Selbstredend wird dafür ein passender Datenvertrag benötigt. Ausreizen können solch eine Bandbreite derzeit hierzulande nur Telekom-Kunden. WLAN-ac, NFC, GPS und Bluetooth 4.1 stellen die weiteren drahtlosen Schnittstellen dar. Der Akku umfasst 3.760 mAh.

BQ Aquaris X5 kommt mit besonderem Betriebssystem

Das reguläre Android ist vielen Nutzern, wenn auch quelloffen, noch zu eingeschränkt in der Funktionalität. Deshalb installieren manche Anwender gerne CustomROMs wie CyanogenMOD. Auf Basis dieser modifiziertem Android-Variante, wurde das Betriebssystem Cyanogen OS entwickelt, das beim BQ Aquaris direkt vorinstalliert ist. Als Basis dient Android in der Version 5.1.1 Lollipop. Cyanogen kooperiert mit Microsoft, weshalb sich auch Bing, Skype, OneDrive, OneNote, Outlook, und Office vorfinden. Des Weiteren soll auch die Sprachassistentin Cortana folgen, die mit Google Now und Apple Siri in Konkurrenz steht.

BQ Aquaris X5 – Spezifikationen

Es handelt sich um ein Smartphone der gehobenen Einsteigerklasse, man muss also keinen Octa-Core oder ein Full-HD-Display erwarten. Das 5 Zoll große Panel kommt mit IPS-Technik daher und gewährt 1.280 x 720 Pixel. Eine Besonderheit ist das besonders robuste Dragontrail-Schutzglas. Als Prozessor wird der Snapdragon 410 Quad-Core samt 2 GB RAM eingesetzt. Dieser Chipsatz kann auch auf das 4G-Netz zugreifen, mehr wie CAT4 (maximal 150 Mbit/s im Download) ist allerdings nicht möglich. Dank der Unterstützung der 800-Mhz-Frequenz, funkt das spanische Smartphone auch problemlos im deutschen LTE. Die Kameras sind ebenfalls sehr ordentlich ausgestattet. Hinten gibt es 13 Megapixel mit Autofokus und Dual-LED-Blitz, vorne zeugen 5 Megapixel von einer guten Schärfe bei Selfies. Der interne Speicher des BQ Aquaris X5 beträgt 16 GB und lässt sich per microSD erweitern. Der Akku misst 2.900 mAh.

Preis und Verfügbarkeit von Moto X Force und BQ Aquaris X5

Das bruchsichere Motorola-Smartphone ist ab sofort bei Onlineshops wie Cyberport oder Conrad verfügbar, beim Preis halten sich aber die meisten Händler streng an die UVP des Herstellers. Somit muss man satte 699 Euro für das Handy einplanen. Da Lenovo die Marke Motorola begräbt, wird das eines der letzten Smartphones mit diesem Logo sein. Das BQ Aquaris X5 verlangt hingegen nur 239,90 Euro vom Käufer und ist bei der hauseigenen Internetseite des Konzerns verfügbar. Dort kann man das Smartphone mit kostenlosem Versand zu sich kommen lassen. Eine Möglichkeit zur unkomplizierten Rückgabe gibt es ebenfalls. Alternativ kann man das Gerät auch bei anderen Händlern wie Media Markt ergattern.

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