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Mai 10 2021

 von: M_Schwarten

Kürzlich ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke in den Modems des führenden Herstellers Qualcomm bekannt geworden. Der Hersteller rüstet als einer der führenden Hersteller von SoCs zahlreiche Smartphones vieler Hersteller mit Chips aus. Allerdings gibt es zumindest teilweise bereits Entwarnung.

Viele Android-Smartphones angreifbar

Wie das Online-Magazin Bleeping Computer berichtet, haben Sicherheitsforscher eine schwerwiegende Sicherheitslücke in den Modem-Chips von Qualcomm entdeckt. Man bezieht sich auf eine Meldung der Sicherheitsforscher von Check Point, die das Problem bei MSM-Chips (Mobile Station Modem) von Qualcomm entdeckt haben. Es sind viele Modems mit Unterstützung für die Mobilfunkstandards 2G, 3G, 4G und 5G beroffen. Das betroffene Bauteil soll in rund 40 Prozent der Geräte verschiedener Hersteller wie Samsung, Google, LG, OnePlus und Xiaomi verbaut sein.

 

Durch die Lücke soll es möglich sein, dass Angreifer unter anderem Telefonate mithören sowie auf die Textnachrichten zugreifen können. „Wenn die Schwachstelle ausgenutzt wird, hätte ein Angreifer Android OS selbst als Einstiegspunkt nutzen können, um bösartigen und unsichtbaren Code in Telefone zu injizieren“, äußern sich die Forscher von Check Point über die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2020-11292.

Update bereits verteilt

Für viele Besitzer eines Android-Smartphones sollte diese Meldung aber nur eine Randnotiz sein. Denn Qualcomm hat bereits im Dezember auf das Problem reagiert und in Zusammenarbeit mit den betroffenen Herstellern Updates für Android herausgebracht, die diese Lücke schließen. Die Schwachstelle wurde bereits im Oktober bekannt. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Forscher ihre Erkenntnisse an Qualcomm übermittelt. Es wurde aber erst jetzt kommuniziert, um potentielle Angreifer nicht auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen.

 

Allerdings soll das Problem für Nutzer von Geräten mit einer Android-Version vor Android 10 weiterhin bestehen. Laut Medienangaben sind rund 30 Prozent aller Android-Geräte noch mit einer älteren Version von Android ausgestattet. Hier ist entweder ein Update oder Vorsicht empfehlenswert. Denn um die Schwachstelle ausnutzen zu können, müssen Angreifer erst eine Schadsoftware auf den betroffenen Geräten installieren.

Quelle: Bleeping Computer

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