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Jun 25 2020

 von: M_Schwarten

Die Deutsche Telekom hat zusammen mit Qualcomm, Quectel und Redtea Mobile die Implementierung der nuSIM vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine integrierte SIM für IoT, also das Internet der Dinge.

Speziell für den IoT-Einsatz

Die neue nuSIM ersetzt die klassische SIM-Karte in einem Endgerät. Stattdessen ist sie auf einem Chipsatz von Qualcomm Technologies verfügbar. Dies ist ideal für den Einsatz bei IoT-Anwendungen, bei denen Kosten- und Energieeffizienz sowie eine platzsparende Bauform ankommt. Das Gesamtdesign wird einfacher und der Stromverbrauch fällt geringer aus. Die Daten des Mobilfunkbetreibers werden in einem sicheren Prozess bei der Modul- oder Geräteherstellung hinzugefügt. So muss der Kunde nicht erst eine SIM-Karte einlegen und aktivieren.

 

„Die nuSIM-Initiative wurde Anfang letzten Jahres von der Telekom gestartet. Sie fand ein sehr positives Echo in der weltweiten IoT-Branche“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT Geschäft bei der Telekom. „Die Konzeptionsphase liegt nun hinter uns. Wir freuen uns über erste Produkte unserer Partner. Jetzt werden die Kosten- und Designvorteile für unsere Kunden greifbar“.

Alles auf einem Chip

Die nun vorgestellte Lösung wurde auf Basis der offenen nuSIM-Spezifikation der Telekom entwickelt. Sie besteht zum einen aus dem nuSIM-Betriebssystem von Redtea Mobile und zum anderen einem Quectel BG95-M3-Modul mit dem Qualcomm 9205 LTE-Modem, auf dem die Software installiert ist.

 

„Qualcomm Technologies nutzt sein Qualcomm® Trusted Execution Environment (QTEE), um nuSIM auf dem Qualcomm 9205 LTE-Modem zu ermöglichen. Die optimierte nuSIM-Funktion ist in den Chipsatz integriert. So entfällt der sonst übliche Aufwand für Logistik, Lagerhaltung und Zuführung einer herkömmlichen SIM. Außerdem sparen wir Platz auf der Leiterplatte und auch im IoT-Gerät. Die Lösung bietet zudem höchste Sicherheit für die Betreiberprofile, die überall in der Wertschöpfungskette auf das Gerät heruntergeladen werden können“, verkündet Hamid-Reza Nazeman, Country Manager Deutschland, Qualcomm Communications GmbH.

 

„Das nuSIM-Betriebssystem wurde von uns gemäß der offenen nuSIM-Spezifikation der Deutschen Telekom entwickelt“, ergänzt Xiaodong Guo, VP Global Strategic Partnerships bei Redtea Mobile. „Damit empfangen wir verschlüsselte nuSIM-Profile und können sie sicher verarbeiten. Im Ergebnis liefert es die Funktion der klassischen SIM. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir an dieser Initiative gearbeitet, um unseren Beitrag für das IoT Ökosystem zu leisten“.

 

„Quectel Wireless Solutions hat das Qualcomm 9205 LTE-Modem und die nuSIM Software in unser BG95-M3 LTE Cat M1/Cat NB2/EGPRS-Modul integriert, um ein Produkt mit extrem niedrigem Stromverbrauch zu schaffen“, schließt Dominikus Hierl, SVP EMEA bei Quectel Wireless Solutions. „Das Ergebnis eignet sich ideal für eine Vielzahl von IoT-Anwendungen, wie zum Beispiel drahtlose POS-, Smart Metering-, Tracking- oder Wearable Devices“.

Quelle: Deutsche Telekom
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