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Mrz 10 2014

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Vodafone will sein Mobilfunknetz modernisieren. Zum Auftakt der Cebit 2014 kündigte Vodafone-CEO Jens Schulte-Bockum Investitionen von 4 Milliarden Euro an. Mit neuer Technik soll das Netz effektiver laufen als bisher.

Neues Hochleistungsnetz
Dir Ellenbeck von Vodafone

Vodafone wird in den nächsten zwei Jahren sein Mobilfunknetz komplett erneuern. Wie das Düsseldorfer Unternehmen zum Auftakt der Cebit 2014 in Hannover mitteilte, sollen dafür bis 2016 insgesamt 4 Milliarden Euro investiert werden, um in ganz Deutschland ein modernes Hochleistungsnetz anbieten zu können. Das entspricht einem Betrag von 5,5 Millionen Euro pro Tag – tagtäglich arbeiten 1500 Techniker an der Aufrüstung des Netzes von Vodafone. Der Ausbau soll Gespräche in HD Voice Qualität und Geschwindigkeiten bis zu 225 Mbit/s ermöglichen. Nach eigenen Angaben wird Vodafone nach den Ausbauarbeiten über das modernste Netz Deutschlands verfügen.

Aus Fehlern gelernt

Bei der Ankündigung der neuen Ausbaumaßnahmen waren von Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum auch durchaus selbstkritische Töne zu hören. So habe der Konzern in der Vergangenheit zu wenig in die Infrastruktur investiert, weswegen entsprechende Netztests für Vodafone nicht sonderlich gut ausfielen. Die Konsequenz aus diesem Fehler sei nun, ein hochmodernes Mobilfunknetz zu errichten – und mit den geplanten Investitionen doppelt so viel Geld in die Hand zu nehmen, wie noch vor zwei Jahren.

Upgrade in Hannover

Bereits vor einem Jahr hatte Vodafone auf der Cebit eine erste Welle der Netzoffensive angekündigt. Bisher wurden vor diesem Hintergrund schon 25 Prozent aller Basis-Stationen in Deutschland modernisiert. Die verbleibenden Stationen sollen bis 2016 überholt werden. Passend zur Cebit, hat Vodafone in Hannover allen UMTS-Basisstationen ein Upgrade auf den schnelleren Standard HSPA+ verpasst, was Bandbreiten von bis zu 42 Mbit/s im 3G-Netz der Messestadt ermöglicht. Das Netz von Vodafone basiert auf 23.000 Basisstationen, die von 32 Millionen Mobilfunk-Kunden genutzt werden. Zehn der größten Städte Deutschlands verfügen bereits über die moderne Netzinfrastruktur, während 40 weitere Städte beinahe vollständig erschlossen sind. Zudem sind auch fast 4000 Kilometer Autobahn mit der neuen Technik ausgerüstet.

Neue Technik

Die neuen Basisstationen nutzen für die drei Mobilfunkdienste GSM, UMTS und LTE nur noch ein Modul, wo bisher insgesamt drei Module nötig waren. Ermöglicht wird dies über eine leistungsstarke Recheneinheit, von der die Kapazität der Anlage je nach Bedarf auf die Funkstandards verteilt werden können. Nach eigenen Angaben kann Vodafone so beim Betrieb der Basisstationen 30 Prozent des Strombedarfs einsparen. Mit der neuen Technik sollen zudem die Zahl der Gesprächsabbrüche auf unter ein Prozent reduziert werden.


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