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Mrz 10 2021

 von: M_Schwarten

Wie die Bundesnetzagentur in dieser Woche bekanntgegeben hat, hat die 450connect GmbH den Zuschlag für die 450-MHz-Frequenzen erteilt. Der Frequenzbereich soll vorrangig für kritische Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft genutzt werden.

450 MHz vergeben

Die Bundesnetzagentur hat den Frequenzbereich bei 450 MHz vergeben. Wie die Behörde offiziell mitgeteilt hat, ging der Zuschlag an die 450connect GmbH. „Der Zuschlag stellt die Weichen für die Digitalisierung der Energie- und Verkehrswende. Aufgrund der guten Ausbreitungseigenschaften bieten sich die 450 MHz-Frequenzen an, um kosteneffizient ein funktionsfähiges, ausfallsicheres Funknetz aufzubauen“, äußerte sich Jochen Homann, der Präsident der Bundesnetzagentur, hierzu.

 

Bei der 450connect GmbH handelt es sich um einen Zusammenschluss aus vier Gesellschaftern. Dies sind die bisherige Alleingesellschafterin Alliander AG, ein Konsortium regionaler Energieversorger, E.ON und die Versorgerallianz 450 MHz, zu der mehrere Stadtwerke sowie Energie- und Wasserversorger zählen. Zuvor hatte das Bundeskartellamt im Februar diesen Jahres zugestimmt, dass sich die vier Gesellschaften zu einer GmbH zusammenschließen dürfen.

Vergabeverfahren startete im November 2020

Im November 2020 hatte die Bundesnetzagentur gemeinsam mit dem Beirat entschieden, dass der Frequenzbereich um 450 MHz vorrangig für kritische Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft eingesetzt werden soll. Bis zum 18. Dezember konnten sich interessierte Unternehmen hierfür bewerben. Anschließend wurden die Bewerbungen in einem objektiven und diskriminierungsfreien Verfahren gesichtet und bewertet.

 

Die finale Entscheidung der Bundesnetzagentur ist nach eigenen Angaben auf der Grundlage der in den Vergabebedingungen festgelegten Kriterien gefallen. Hierfür zählen vor allem Zuverlässigkeit, Fachkunde, Leistungsfähigkeit sowie das Konzept zur Frequenznutzung. Sobald die 450connect GmbH nun einen Antrag gestellt hat, bekommt es die entsprechenden Frequenzen zugeteilt.

Quelle: Bundesnetzagentur
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