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Sep 13 2017

 von: A. R.

Nokia hat ein Abkommen mit Telefónica abgeschlossen, um die LTE-Technologien 4.5G, 4.5G Pro und 4.9G für den möglichst effektivsten Pfad auf dem Weg zu 5G zu untersuchen. Im Rahmen dieser Kooperation führen die beiden Unternehmen Tests mit den zuvor genannten Breitbandverfahren durch, um das Netzwerk für eine bessere Performance zu optimieren.

Nokia und Telefónica reizen das LTE aus

Der finnische Netzwerkausrüster und das spanische Telekommunikationsunternehmen haben eine Vereinbarung getroffen, in welcher die Konzerne auf dem Weg zu 5G die Möglichkeiten bestehender LTE-Technologien überprüfen wollen. „Nokia hat einen Pfad für 5G für Netzbetreiber wie Telefónica erschaffen, die seine 4.5G, 4.5G Pro und 4.9G Technologien nutzen, welche Vorteile wie höhere Geschwindigkeiten, mehr Kapazität und eine niedrigere Latenz liefern, wann und wo sie gebraucht werden“, teilen die Finnen in einer Pressemitteilung mit. Das Abkommen mit Telefónica wird Versuche beinhalten, die der Maximierung der bestehenden Netzwerkstruktur des Betreibers dienen. Gemeinsam wolle man den wachsenden Bedarf der Teilnehmer und des Internet der Dinge (IoT) abdecken.

Unkonventionelle Lösungen für mehr Performance

Sowohl mit lizenzierten wie auch mit unlizenzierten Frequenzen und Nokias Massive-MIMO wollen die Firmen Experimente durchführen, welche die Netzwerkkapazität in Großstadtgebieten mit hohem Menschenaufkommen, Vorstädten und ländlichen Regionen erhöhen sollen. Im Fokus stehen Regionen, in denen das traditionelle LTE-Spektrum nur eingeschränkt genutzt werden kann. Andere Versuche fußen auf Nokias Multi-access Edge Computing (MEC), das Kommunikationen mit extrem niedrigen Latenzen ermöglicht. Besonders bei der Maschinenkommunikation (M2M) soll dieses Verfahren Vorteile bringen. Des Weiteren erwähnt Nokia die Übertragung von Videos der Virtuellen Realität (VR) in Stadien als Anwendungsszenario für MEC.

Network Slicing wird ebenfalls erprobt

Mit Network Slicing können Betreiber ihre Infrastruktur, bei Bedarf auch anteilig, anwendungsbezogen auf Abruf zur Verfügung zu stellen. Diese Technologie untersuchen Nokia und Telefónica in Kombination mit einem Cloud-Native-Core-Netzwerk, das auf Telefónicas UNICA Cloud-Plattform basiert. UNICA soll eine gemeinsame Netzwerk-Infrastruktur erschaffen und gezielt Services neuen und existierenden Teilnehmern anbieten.


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