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Jun 03 2013

 von: Sarah_Klare

Kein Facebook, keine E-Mails, keine Internetdienste. Mobilfunkkunden der deutschen Telekom mussten am vergangenen Freitag einen Ausfall des kompletten Datenverkehrs im Mobilfunknetz zur Kenntnis nehmen. Bundesweit dauerte die Störung mehr als eine Stunde lang an. Ein Einzelfall, oder doch Grund zur Sorge, dass sich dieses Phänomen in Zukunft häufen könnte?

Ursachenforschung

Noch am selben Tag konnte die Telekom die Störung beheben und Nutzer von Smartphone und Tablet PC´s konnten wie gewohnt im World Wide Web surfen. Über Twitter gab die Deutsche Telekom bekannt „Einwahlprobleme in das mobile Internet sind behoben. Ursachenforschung läuft.“ Die Internetausgabe des des Handelsblatt sprach von „starken Regenfällen der letzten Tage“ denen zufolge es zu Störungen bei einzelnen Telefonaten gekommen sei. Was aber genau die Ursache für den Zusammenbruch des Datenverkehrs war konnte die Deutsche Telekom noch nicht ermitteln. Vor dem Hintergrund der vieldiskutierten explodierenden Datennutzung stellt sich da natürlich die Frage, ob nicht die steigende Nutzung von Smartphone und co. zum Zusammenbruch des Netzes geführt haben könnte.

Exzessive Smartphone-Nutzung

Einer Studie des Marktforschungsunternehmens ComScore zufolge besitzen momentan die Hälfte aller Mobilfunknutzer ein Smartphone. Im Januar 2010 waren gerade einmal 16,5 Prozent der Handynutzer im Besitzt eines solchen Gerätes. Der Wunsch nach mobilem Internet steigt und damit auch die Belastung für die Netzwerke. Bereits heute ist jeder zweite Smartphone-Nutzer ständig online und die Tendenz ist steigend. Mit Long Term Evolution können auch Handynutzer in eine ganz neue Welt des mobilen Internets eintauchen. Und von der Möglichkeit Videos und andere Datenhungrige Applikationen auch unterwegs zu konsumieren machen die Kunden gerne Gebrauch. Der Datenverbrauch steigt mit immensem Tempo. Die Mobilfunkanbieter kommen diesem Trend mit ihren Ausbauarbeiten kaum hinterher. Eine Statistik der Wirtschaftswoche in Zusammenarbeit mit statistika macht deutlich, dass der mobile Datentransfer im Jahr 2011 acht mal größer war als der weltweite Internetverkehr im Jahre 2000. Steigt die Nutzung weiter so rasant an, könnten Störungen von einer Stunde zu einem der kleinsten Probleme im mobilen Datenverkehr werden.

Quelle: Twitter, Handelsblatt, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), ComScore
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