Prepaid SIM Karte abgelaufen & deaktiviert | das kann man tun

Sie hatten eine Prepaid-Karte und nun ist diese auf einmal nicht mehr nutzbar? Erfahren Sie hier alles zu den Hintergründen und was man dagegen machen kann.

keine SIM oder deaktiviert

Prepaidkarte abgeschaltet?

Leider ist es keinesfalls so, dass man bei Prepaid nur einmal eine SIM-Karte kauft und dann ein Guthaben zig jahrelang abtelefonieren kann. Nahezu alle Anbieter verlangen „regelmäßige Nutzung“. Das bedeutet im Endeffekt nichts anderes, als dass der Kunde in regelmäßigen Abständen Geld aufladen muss, sonst droht die Abschaltung. Damit verliert man im schlimmsten Fall auch seine Rufnummer und wenn man zu lange wartet sogar sein Guthaben. Doch dazu später noch mehr!

 

Wer nicht im vorgeschriebenen Zeitraum (meist im Schnitt 1 Jahr) für eine Aufstockung des Guthabens gesorgt hat, wird gesperrt bzw. die Prepaidkarte deaktiviert. Der Kunde erhält zwar in der Regel zuvor eine Benachrichtigung per Mail oder aber SMS. Doch wer die SIM-Karte samt Handy z.B. nur für Notfälle gekauft hat, wird unter Umständen davon garnichts merken. Daher unbedingt alle 1-2 Monate Handy starten und nachsehen! Falls es schon (fast) zu spät ist, äußert sich das wie folgt:

 

Da die SIM schon abgelaufen ist, merkt man an zwei Stellen. Einmal gibt das Handy z.B. die Info „keine SIM“ (oder ähnlich). Auch Telefonie sowie Internet verweigern ihren Dienst (bis auf Notrufnummern). Selbst das Einloggen im Kundenmenü oder der App funktioniert dann in der Regel nicht mehr. Sofern die Deaktivierung erst wenige Tage her ist, reicht in der Regel eine Aufladung. Bei über 4 Wochen hilft aber auch das nicht mehr!

 

An dieser Stelle kann man sich nur mit dem Kundendienst in Verbindung setzten und bitten gegen Guthabenaufladung die Sperrung rückgängig zu machen. Ein Anrecht darauf hat man allerdings nicht mehr. Lediglich für die eigene Rufnummer kann nach der Kündigung folgend noch 3 Monate lang die Mitnahme zu einem anderen Anbieter erwirkt werden. Erst dann kann der Prepaidprovider auch diese neu vergeben. Übrigens: Auch ein positiver Guthabenbetrag schützt nicht vor der Kündigung, egal wie hoch dieser ist!

Ist das alte, verbliebenes Guthaben auch weg?

Nein. Es gibt ein Urteil, dass zumindest Ihr Geld in Form von Guthaben nicht verfallen darf. Dazu muss man allerdings die Auszahlung selbst beantragen. Es erfolgt keine automatische Rückerstattung. Wie, erfahren Sie hier ganz genau. Auch wie die Verjährungsfrist lautet. Denn ewig ist die Rückforderung leider nicht möglich…

Wie oft muss ich aufladen?

Um gar nicht erst wieder in die Situation zu kommen, sollte man die Fristen von seinem Anbieter kennen. Manche geben sich mit einer Aufstockung alle 2 Jahre zufrieden, einige wollen aber sogar alle 6 Monate Geld sehen. Die genauen Bedingungen haben wir hier für die wichtigsten Prepaid-Anbieter zusammen gestellt.

 

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