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Feb 15 2013

 von: FxS

Der Umsatz mit Handys wird fast vollständig von Smartphones geleistet. Innerhalb weniger Jahre haben die vielseitigen Geräte den Markt komplett im Griff und entscheidend verändert. Ein Mobiltelefon ohne Datentarif ist heute kaum noch vorstellbar. Eine neue Studie der Bitkom belegt de Trend nun abermals ihn Zahlen.

 

Es war 2007, als die erste Generation der intelligenten Handys auf den Markt kam. Davor konnten die tragbaren Telefone lediglich Gespräche übertragen, Textnachrichten verschicken, die besseren Geräte schon in bescheidenem Umfang fotografieren, ein wenig Musik abspielen eine kleine Sammlung an einfachen Spielen bieten. Statt Apps gab es teure Klingeltöne und nervige Werbung für sogenannte Spar-Abos. Natürlich behaupten heute noch einige Leute hartnäckig, ihnen genügen theoretisch die Standardfunktionen eines alten Mobiltelefons völlig – bevor sie schnell mobil das Wetter von Übermorgen abrufen. Smartphones erzeugen 96 Prozent des Handy-Umsatzes.

Smartphones überzeugen die letzten Abstinenzler

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) rechnet dieses Jahr mit 28 Millionen verkauften Smartphones. Das sind 29 Prozent mehr als im Vorjahr (21,7 Millionen). Der Studie zufolge, steigt dadurch der Umsatz um ein Viertel, auf ein Gesamtvolumen von 8,8 Milliarden Euro. Zusammengefasst finden 34,6 Millionen neue Handys einen Besitzer, was einer Zunahme beim Geräte-Absatz um neun Prozent entspricht. Dieser Wert zeigt auch, dass viele Verbraucher sich für einen Umstieg auf ein smartes Endgerät entscheiden werden. Jens Schulte-Bockum vom BITKOM-Präsidium, beschreibt die gesellschaftliche Durchdringung: „Smartphones sind in kürzester Zeit vom Nischen-Produkt zum Standard geworden – und zwar im Berufs- wie Privatleben.“

LTE und NFC heißen die wichtigsten Smartphone-Trends des Jahres

Die Smartphones sind dabei längst nicht mehr Nutzern mit einem großen Geldbeutel vorbehalten. Breit gestaffelt an Preisen und Funktionsumfang, ist vom Einsteiger bis zum Profi, für jeden etwas dabei. Der Durchschnittspreis rangiert bei respektablen 315 Euro und ist in diesem Jahr nur um zehn Euro gesunken. Da der Kunde von seinem Mobilfunkprovider in der Regel subventionierte Geräte erhält und diese über einen langen Zeitraum mit dem regulären Mobilfunktarif abbezahlt, relativiert sich der hohe Einzelpreis der Geräte schnell.

 

Die Gerätehersteller locken die Konsumenten mit immer besser ausgestatteten Geräten und nehmen technische Innovationen wie LTE begeistert an. Schließlich hatte die Branche Ende der 2000er Jahre mit einer Stagnation zu kämpfen, der Umsatz dümpelte bei vier Milliarden Euro jährlich. Der Mehrwert der Smartphones hat die Nutzer überzeugt und den gesamten Markt angekurbelt. Schulte-Bockum erklärt: „Smartphones werden zum Wegbegleiter des digitalen Wandels in Deutschland: Immer mehr Modelle unterstützen den neuen Mobilfunkstandard LTE und enthalten so genannte NFC-Chips für das berührungslose Bezahlen – mobiles Surfen wird so rasend schnell, mobiles Bezahlen einfach und sicher.“ Damit nennt er die Hauptthemen von 2013.

 

Quelle: BITKOM

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