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Apr 17 2020

 von: Simon S.

Die Deutsche Telekom hat angekündigt, ihr IoT-Netz künftig europaweit mit mehreren Partnern zu betreiben. Roaming im Internet der Dinge wird damit in Europa Realität.

Deutsche Telekom: Roaming im IoT-Netz angekündigt

Das Internet der Dinge hat in Europa einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Wie die Deutsche Telekom nicht ohne Stolz in einer Mitteilung erwähnt, hat man sich mit europäischen Partnern auf ein Roaming-Abkommen geeinigt. Demnach wird die Telekom ihr IoT-Netz künftig zusammen mit Swisscom, Telia Company und Vodafone europaweit anbieten. Schon bald soll Roaming im IoT-Netz in 18 europäischen Ländern zur Verfügung stehen.
 
Bislang bot die Deutsche Telekom ihr Netz in Deutschland, Niederlande, Österreich, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Griechenland, Polen und Kroatien an. Über den Partner Swisscom kommen nun die Schweiz und Liechtenstein hinzu. Die Telia Company steuert den Zugriff in den Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, während Vodafone Spanien, Italien, Großbritannien sowie zwei Telekom-Länder unterstützt.
 
Die Telekom selbst spricht von einem „grenzenlosen Internet der Dinge“, mit der die Verfolgung von Gütern über Landesgrenzen hinweg wesentlich vereinfacht werden soll. Um auf verschiedenen Märkten funktionieren zu können, setzen mittlerweile auch intelligente Stromzähler oder vernetzte Behälter zunehmend auf das Internet der Dinge.

„Reibungsloser Service über internationale Grenzen hinweg“

Rami Avidan, der bei der Deutschen Telekom für das IoT-Geschäft verantwortlich ist, zeigt sich zuversichtlich: „Für uns hat die Einführung von NB-IoT Roaming in Europa und darüber hinaus hohe Priorität. Unsere Kunden benötigen eine stabile Roaming-Umgebung. Nur so ist ein reibungsloser Service über internationale Grenzen hinweg gewährleistet.“
 
Beim NB-IoT handelt es sich um NarrowBand (also Nahbereichfunk) des Internets der Dinge, also das Maschinen- und Sensorennetz der verschiedenen Anbieter. Der Telekom zufolge habe es gerade in diesem Bereich in letzter Zeit eine erhöhte Nachfrage nach internationaler Abdeckung gegeben. Um die Verfolgung von Lieferketten auch über Landesgrenzen hinweg gewährleisten zu können, müssen Abkommen über zwischen den Partnern über Roaming geschaffen werden.

Quelle: Telekom Pressemitteilung

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Kategorie: Technik, Telekom | Schlagwörter: , ,
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