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Jul 28 2016

 von: A. R.

Der Branchenverband Bitkom hat interessante Prognosen zu den Smartphone-Umsätzen- und Verkäufen für 2016 bereitgestellt. So sollen zwar erneut mehr der schlauen Mobiltelefone über den Ladentisch wandern, jedoch mit weniger erwirtschaftetem Umsatz. Eines der populärsten Smartphones dieses Jahr ist das Samsung Galaxy S7, hingegen konnte das LG G5 nur wenig Fans gewinnen. Apples Umsatz ist durch die populären iPhones in der Branche jedoch unangefochten.

Bitkom: Smartphone-Verkäufe mit neuem Rekord

Die Verbraucher sind nach wie vor begeistert von den cleveren Handys, was die für 2016 prognostizierten 27,9 Millionen verkauften Geräte unterstreichen. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, denn da waren es noch 26,2 Millionen. Der Grund hierfür erfreut die Konsumenten, aber weniger die Kassen der Hersteller. Durch den niedrigeren Durchschnittspreis der Smartphones von 404 anstatt 374 Euro soll der Branchenumsatz erstmals um zwei Prozent auf 10,4 Milliarden Euro sinken.

 

Samsung auf der IFA 2015

Die Trends im Smartphone-Sektor

Große Displays bringen mehr Komfort beim Sichten der Inhalte, so ist es auch wenig verwunderlich, dass sich Handys mit 5 Zoll oder mehr einer großen Beliebtheit erfreuen. Auch zum Thema LTE hat Bitkom eine Einschätzung parat, so soll sich die vierte Mobilfunkgeneration als Standard für schnelle Datenverbindungen durchsetzen. Bitkoms Chef Bernhard Rohleder teilte zudem mit, dass die Konsumenten oft ein altes Smartphone durch ein größeres und leistungsfähigeres ersetzten. Premium-Smartphones wie die Galaxy-S- und die iPhone-Modelle werden durchschnittlich nur alle zweieinhalb Jahre gewechselt.

Nutzungsverhalten der Smartphone-Besitzer

Die Mobilgeräte finden sich immer häufiger in den Haushalten wieder, bereits 76 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben laut der Erhebung ein Exemplar. Vor zwei Jahren sah die Lage noch anders aus, da lag der Anteil mit 55 Prozent knapp über der Hälfte der Bundesbürger. Das Handy wird dabei hauptsächlich zum Musikhören und zum Navigieren verwendet. Doch auch die Telefonie, der Versand von E-Mails und die Kurznachrichten (SMS) seien gern genutzte Funktionen. Einen weiteren Trend gibt es bei den Mobile-Games, für Augmented Reality sieht Bitkom eine hohe Nachfrage. Wohl nicht zuletzt durch den großen Erfolg von Pokémon Go.

Samsung Galaxy S7 kurbelt Smartphone-Markt an

Ein großer Teil der fast 28 Millionen verkauften Smartphones dürfte vom Galaxy S7 stammen. Das aktuelle Oberklassemodell des Konzerns sorgt für den höchsten Quartalsgewinn Samsungs seit zwei Jahren. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf circa 4,7 Milliarden Euro an. Samsung produziert bekanntermaßen auch Displays und Chipsätze, die an andere Unternehmen verkauft werden. Hier sah es nicht so rosig aus, der Umsatz ging in diesem Segment etwas zurück.

LG G5 ist kein Verkaufsschlager

Während sich die Samsung-Mitarbeiter aufgrund des Erfolgs des Galaxy S7 die Hände reiben können, herrscht beim anderen südkoreanischen Konzern (LG) eher Frust. Mit dem G5 hatte der Hersteller ein durchaus innovatives Smartphone auf den Markt gebracht, doch es hapert wohl an der Attraktivität der Marke. Wer „In“ sein möchte, kauft ein Apple iPhone oder ein Samsung Galaxy, erst weit dahinter reiht sich die Konkurrenz ein. LG teilte mit, dass sich das G5 gerade zum Start schlechter verkaufte als erwartet. Es konnten 13,9 Millionen Smartphones der Mobilfunksparte ausgeliefert werden, der Umsatz bescheinigt jedoch einen Verlust von umgerechnet etwa 119 Millionen Euro.

Apple verkauft eine Milliarde iPhones

Die iPhones gehen nach wie vor weg wie geschnittenes Brot, neun Jahre nach dem ersten Modell hat Apple nun den Meilenstein von einer Milliarde verkaufter Einheiten erreicht. Der Anteil des Smartphone-Marktes liegt derzeit bei circa 15 Prozent. Dem gegenüber stehen über 80 Prozent Marktanteil der Mobilgeräte, die mit einem Android-Betriebssystem aus dem Hause Google daherkommen. Beim Umsatz hat Apple bislang bei den Smartphone-Fabrikanten allerdings die Nase vorne. Das liegt an den üppigen Preisen der iPhones. Mit der Veröffentlichung des etwas günstigeren iPhone SE scheint aber ein Umdenken Apples eingeleitet worden zu sein.


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