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Mrz 07 2011

 von: LTE-MaDi

Dass ein Auto längst mehr als ein Verbrennungsmotor mit vier Rädern ist, ist hinlänglich bekannt. Mehr und mehr Hightech hält Einzug in das Fahrzeug, das teilweise längst zum mobilen PC avanciert ist. Der neueste Trend ist die Verbindung der Vehikel ins World Wide Web via LTE. Netzausrüster Alcatel-Lucent demonstrierte genauso ein Gefährt auf der CeBIT und veranstaltete darüber hinaus eine Live-Videokonferenz.

Autosalon auf der CeBIT

Auf den ersten Blick ein etwas befremdliches Bild auf der CeBIT in Hannover. Zwischen Computern, Smartphones und Netzwerklösungen plötzlich eine Art Autosalon. Modelle verschiedenster Marken, versehen mit aufwendigen Schriftzügen. Bei genauerem hinsehen wird klar, dass es sich nicht um ganz „normale“ PKW handelt, sondern dass die hier zu bewundernden Gefährte etwas mehr als nur Pferdestärken unter der Haube haben. So auch bei einem Toyota Prius, dem wir uns etwas näher gewidmet haben: Ein LTE-Connected-Car, welches vom Mobilfunknetzwerkausrüster Alcatel-Lucent präsentiert wird. „Durch LTE habe ich eine breitbandige Anbindung in die Cloud. Das heißt alles was zu Hause möglich ist, ist dann auch im Auto möglich: Internetbrowsing, Videostreaming in HD-Qualität, schnelle Navigation.“, erläutert uns Dirk Raupach vom „LTE E2E Solution Lab“ bei Alcatel-Lucent Deutschland die Vorzüge des Gefährts.

 

Überbordende Ausstattung, simple Anbindung

Der Innenraum des Fahrzeuges erinnert ein wenig an die Zentrale eines Sicherheitsdienstes: Monitore wohin man schaut. Einer für den Beifahrer, einer für den Fahrer, je einer in den Kopfstützen, um die Unterhaltung der Mitfahrer der zweiten Reihe sicherzustellen. Das allein scheint wenig revolutionär, doch natürlich stecken eine Menge Anwendungsmöglichkeiten dahinter, erklärt Georg Müller, Key Account Manager Automotive bei QNX Software Systems, dem Unternehmen welches sich für die Software im Concept-Car verantwortlich zeichnet: „Es beginnt bei Unterhaltung. Dinge wie Internetradio, Audio- oder Videostreaming ins Fahrzeug, beispielsweise über Youtube. Ich habe natürlich auch die Möglichkeit über den Internetbrowser Inhalte abzurufen. Oder eben auch Navigationsdienste. Wenn ich beispielsweise eine Tankstelle oder ein Restaurant suche, vielleicht ein Krankenhaus oder einen Parkplatz, dann mache ich das über Google Location-Based-Services im Fahrzeug. Kernstück all dieser Anwendungen ist natürlich die LTE-Anbindung. Diese funktioniert, betrachtet man die ansonsten recht aufwendige und edle Innenausstattung des Toyota, dann doch recht simpel. Dirk Raupach öffnet für uns den Kofferraum, und es kommt ein Netbook mit angeschlossenem USB-Stick zum Vorschein. „Wir haben einen Empfänger – ein normaler USB LTE-Stick. Der verbindet einen Router im Auto mit dem Internet. Und an den Router sind dann verschiedene PCs angeschlossen. Im Innenbereich finden sich die Monitore zur Bedienung. Das heißt jeder Monitor ist ein eigener Computerarbeitsplatz.“

Mobiler W-LAN Hotspot

Interessant darüber hinaus: Das LTE-Auto kann zum Hotspot für mobile Endgeräte werden, wie Georg Müller mit einem neuen Blackberry Playbook in der Hand erklärt: „Per W-LAN kann ich problemlos eine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen, um damit in die Cloud zu kommen. So könnte ich über mein mobiles Gerät ins Internet gehen.“ „Das heißt ich kann meinen Tablet-PC, mein iPad weiterhin nutzen.“, ergänzt Dirk Raupach.

Videokonferenz

Interessanter als eine Präsentation eines LTE-Connected-Car im Stand ist natürlich eine Darbietung in Bewegung. Und so hat Alcatel-Lucent ein zweites LTE-Auto mitgebracht, welches sich auf dem Außengelände bewegt – ein Audi A8. Dieser ist per Videokonferenz zugeschaltet. Dirk Raupach: „Im oberen Bild haben wir einen Audi A8 mit LTE ausgerüstet, über die gleiche Basisstation. Aus dem übertragen wir die Bildsignale mit sehr guter Qualität. Wir haben in Halle 11 noch einmal die gleiche LTE-Anbindung, und senden auch von hier aus. So haben wir eine Videokonferenz. Das ist ein Realszenario.“ Doch wird dieses „LTE-Realszenario“ irgendwann auch wirklich Realität? Dirk Raupach ist sich da ziemlich sicher: „Vor vier, fünf Jahren hat auch noch keiner gewusst wozu man einen Tablet-PC braucht, jetzt haben 20 Prozent aller Manager so was, weil sie ohne es nicht mehr leben können. Das wird mit dem Auto ähnlich sein.“

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Karte
» LTE Tarifvergleich
» LTE Verfügbarkeit prüfen

Bilder: © lte-anbieter.info | Fotographin: Anne Denkinger

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Eine Meinung zu “CeBIT: Alcatel-Lucent bringt LTE ins rollen”

  1. Jogi sagt:

    Wer braucht sowas schon – es wäre wichtiger das jeder Haushalt ein vernünfiges Internet bekommt!

Kategorie: LTE Hardware | Schlagwörter: , , ,
Alle Rechte am vorliegenden Text bleiben vorbehalten.


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