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Jun 28 2014

 von: Maximilian Müller

Auf dem 5G@Europe-Summit kündigte der chinesische Hersteller Huawei jüngst Großes in der Entwicklung eines zukünftigen 5G-Standards an. Aber die Chinesen sind in der 5G-Entwicklung längst nicht mehr allein. Die EU unterzeichnete kürzlich mit Südkorea eine Vereinbarung zur gemeinsamen Zusammenarbeit in der 5G-Forschung.

EU und Südkorea auf 5G-Kurs

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für die Digital Agenda und der südkoreanische Wissenschaftsminister Mun-Kee Choi unterzeichneten eine die Zusammenarbeit der 5G-Forschung unterstreichende Vereinbarung. Es gehe zunächst darum, eine globale Standardisierung der 5G-Technologie zugrunde zu legen. Erst dann sollen Projekte in Angriff genommen werden, die die neue Technologie eingehender erforschen sollen.

Viel Budget und große Aufgaben

5G als “…das Lebenselixier der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft” (Neelie Kroes) soll mit europäischem und koreanischem Know-How gemeinsam etabliert werden. Dafür ist es also umso wichtiger, eine globale Interpolarität herzustellen, die die grundlegende Struktur mobiler Datenverbindungen bildet. Dazu sollen zwischen der EU und Südkorea abgestimmte Forschungsprojekte frühestens 2016 vorgestellt werden. Bis dahin fließen Gelder in die Förderung.

Viel Optimismus und starke Konkurrenz

Die Besonderheit an der Entwicklung, so Neelie Kroes, sei die Zusammenarbeit privater Industrie und öffentlicher Behörden, die die Entwicklung vereinfachen und beschleunigen soll. Dennoch stehen die beiden Staaten nicht alleine da. Besonders in China ist man sich sicher, die 5G-Technologie bis 2020 zur „Serienreife“ zu bringen. Dann nämlich sollen laut Huawei, chinesischem Smartphone-Hersteller, die ersten 5G-Geräte auf den Markt kommen.

Die Netze wachsen, die Entwicklung beschleunigt

Wer im Rennen um 5G schließlich die Nase vorn behalten wird, bleibt zunächst noch unklar. Mit Sicherheit aber, wird sich in absehbarer Zeit abzeichnen, in welche Richtung sich 5G entwickeln wird. Denn die Entwicklungen gehen rasant vonstatten und die Investitionen in die Technologie sind groß. Und das nicht nur aus Profitwillen sondern vor allem weil größere Netzkapazitäten in Zukunft unabdinglich werden. Steigende Nutzerzahlen und größere Datenmengen müssen wohl oder übel in Zukunft bewältigt werden.

Quelle:
EU Kommission Press Release

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