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Feb 15 2017

 von: A. R.

Die GfK hat eine neue Statistik zu den internationalen Smartphone-Verkäufen publiziert. Dabei weisen vor allem China und Russland einen deutlich gestiegenen Absatz auf, was am konsequenten LTE-Ausbau in den chinesischen Gefilden und dem beschleunigten Wachstum Russlands liegt. In Westeuropa sank die Nachfrage nach Smartphones hingegen geringfügig. Für 2017 erwartet die GfK global gesehen einen positiven Trend.

 

2016 wurden 1,4 Milliarden Smartphones verkauft

Das weltweite Interesse an den schlauen Mobiltelefonen steigt weiterhin an. Während in 2015 global 1.320,5 Milliarden Smartphones verkauft wurden, waren es 2016 sogar 1.408,0 Milliarden Exemplare. In den Schwellenländern Asiens konnte ebenfalls ein Anstieg des Absatzes verzeichnet werden. So ging es von 197,9 Millionen verkaufter Smartphones in 2015 auf 210,2 Millionen in 2016 hinauf. Die Gesellschaft für Konsumforschung nimmt für die Erhebung seiner Studie kontinuierlich Stichproben unterschiedlicher Absatzkanäle. So fließen weltweit Informationen von über 425.000 Verkaufsstellen ein. Dabei kümmern sich über 13.000 Experten um die Realisierung der Analysen in mehr als 100 Ländern. Für die Prognosen der USA nutzt das Institut keine Handelsdaten, sondern eigene Konsumforschungsmethoden.

Smartphone-Verkäufe: Westeuropa scheint aktuell gesättigt

Hier in Europa verkaufen sich Smartphones wie geschnittenes Brot, doch momentan scheint ein Großteil der Bevölkerung bereits versorgt zu sein. So berichtet Deutschlands größtes Marktforschungsinstitut, die Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK, über einen Rückgang der Verkäufe in 2016 im Vergleich zu 2015. In Westeuropa konnten 2015 noch 135,4 Millionen Endgeräte abgesetzt werden, letztes Jahr waren es 131,6 Millionen. Das entspricht einem Rückgang um 3 Prozent. Vergleicht man jeweils die vierten Quartale von 2015 und 2016, wurden Ende letzten Jahres 4 Prozent weniger Smartphones veräußert. Dennoch gab es einen leichten Anstieg beim Umsatz in Westeuropa um 1 Prozent, es konnten 2016 insgesamt 53,6 Milliarden Dollar generiert werden, im Vorjahr waren es 52,9 Milliarden. Da die GfK Westeuropa als gesättigt einstuft, wird für 2017 keine Änderung erwartet.

China: LTE-Ausbau macht Smartphones populärer

Das Land des Lächelns hat noch Nachholbedarf bei seiner 4G-Infrastruktur, doch die Netzbetreiber arbeiten eifrig daran, diesen Umstand zu ändern. Mittlerweile ist das chinesische LTE-Netz in den dicht bevölkerten Städten flächendeckend verfügbar. Zudem wird der Mobilfunk der vierten Generation derzeit verstärkt auf kleinere Städte und dem Land ausgeweitet. Ein attraktiveres Handynetz macht auch die Smartphones attraktiver und so stieg die Nachfrage im 4. Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 118,9 Millionen Geräte an. Über das gesamte Jahr gesehen, wurden 17 Prozent mehr Smartphones in China verkauft. Die GfK erwartet 2017 schließlich 467,9 Millionen verkaufte Smartphones, was einen Anstieg um 4 Prozent bedeuten würde.

Mobilgeräte sind in Russland begehrt

Der russische Rubel konnte sich stabilisieren, was einen Anstieg bei der Smartphone-Nachfrage mit sich führt. Es soll in Russland in 2016 daher einen Anstieg um 10 Prozent beim Wachstum im Smartphone-Sektor gegeben haben. In der kompletten Region rund um Zentral- und Osteuropa waren es gar 16 Prozent, was 24,2 Millionen verkaufter Geräte entspricht. Da sich die politischen Wogen in der Ukraine geglättet haben, gab es dort einen starken Wachstum im Bereich Smartphones um 34 Prozent. Die GfK prognostiziert für 2017 ebenfalls einen positiven Trend in Zentral- und Osteuropa und geht von einem Absatz von 84,4 Millionen Endgeräten (plus 8 Prozent) aus.

Nordamerika wieder im Aufwind

Im dritten Quartal 2016 gab es noch einen Rückgang beim Smartphone-Absatz in den Vereinigten Staaten zu verzeichnen. Ende letzten Jahres sah es dann wieder positiver aus, die Vorweihnachtszeit brachte attraktive Angebote der Netzbetreiber und neue Premium-Mobilgeräte mit sich. So gab es im Vorjahresvergleich einen Anstieg um 3 Prozent bei den verkauften Smartphones. Anstatt 56,2 Millionen in Q4 2015, wurden in Nordamerika in Q4 2016 immerhin 58 Millionen verkauft, ein Wachstum um 3 Prozent. Beim Umsatz veränderte sich über das gesamte Jahr gesehen in der amerikanischen Region nichts. Es bleibt bei rund 191 Millionen verkaufter Smartphones und einem Umsatz von etwa 72 Milliarden Dollar.


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