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Mrz 14 2013

 von: Niklas_Hoffmeier

Bei vielen Personen steht heutzutage fest: Ich brauche ein Smartphone, um mit meiner Umwelt zu interagieren, in Kontakt zu meinen Freunden zu bleiben, immer up to date zu sein und zu wissen, was gerade läuft. Gerade bei älteren Semestern fällt in diesem Zusammenhang häufiger der Ausdruck „Generation Facebook“. Was damit gemeint ist, ist eigentlich klar und verrät ein Blick in viele Gesichter auf der Straße, im Cafe, oder an sonstigen Punkten, wo sich früher Menschen angeregt unterhalten haben. Heute dagegen ein gänzlich anderes Bild: Die Vielzahl der Köpfe starrt nach unten gebannt auf das Smartphone, das lässig bei jeder Gelegenheit aus der Tasche gezogen wird und nicht selten ist die erste Handlung das Aufrufen des Portals Facebook. Nun erreicht uns eine Statusmeldung, die besagt, dass HTC ein Facebook-Smartphone mit dem Namen „HTC Myst“ plant.

Hintergründe

Das alles ist Realität und sorgt auch bei den Herstellern entsprechender Gerätschaften dazu, dass die Integration von Facebook von weiter zunehmendem Interesse ist. Bei vielen Devices erfolgt diese jedoch schlicht durch das vorhandene App-Angebot beispielsweise im App-Stores bei Apple oder im Google Play-Store. Doch das ist nur eine Möglichkeit der Gesellschaft zu bieten, auf das sie gerne ihre Aufmerksamkeit richtet. Grund genug für HTC mit einem sogenannten „Facebook-Handy“ um die Ecke zu kommen? Diese Frage stellen sich derzeit nicht nur Marktanalysten, sondern auch viele Technik-Interessierte und natürlich wir uns auch. Kramen wir in der Vergangenheit, so stellen wir fest, dass es von HTC schon einmal einen kläglich gescheiterten Versuch gegeben hat, eine solche Gerätschaft zu etablieren. Im Blick haben wir mit diesem Hinweis das bekannte „HTC Status“. Dieses stellte anno 2011 eine Kooperation aus HTC, Facebook und AT&T dar. Es war ein Gerät der Mittelklasse, das als spezielles Feature einen dedizierten Facebook-Button aufwies. Außerdem gab es noch die Konzeptstudie namens Bluephone. Dieses wird nach heutigem Stand nie in Serie gehen.

Technische Daten

Heute stehen die Zeiten noch mehr auf Facebook, zumindest wenn man im Auge behält, welche Bedeutung die soziale Plattform selbst für Unternehmen schon erreicht hat. Es geht um Marketing, um das Gefühl der Fürsorge bei der zahlenden Kundschaft. Gewissermaßen wird auf diese Art und Weise Nähe signalisiert, die bei den Kunden die Affinität für die jeweilige Marke umso mehr herauskitzelt und eine gesteigerte Gunst zur Folge hat. Nachdem das HTC Status an sich eine ganz schöne Idee war, allerdings bei der Umsetzung nicht so ganz überzeugen konnte, reichen sich die drei erwähnten Kooperationspartner von oben erneut die Hände und erschaffen wohlmöglich das HTC Myst. Hiervon geht zumindest das Portal unwiredview.com aus. Hier ist sogar die Rede von ersten Ausstattungsmerkmalen und technischen Spezifikationen. Von offizieller Seite gibt es zum jetzigen Zeitpunkt trotz allem noch keine Bestätigung. Mark Zuckerberg zum Beispiel dementiert das Gerücht, das von einer Entwicklung des Gerätes ausgeht. Davon lassen wir uns nicht beeindrucken. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass viele Insider vollkommen Recht hatten mit dem, was Hersteller und Offizielle lange verschwiegen oder verneint haben. Welche technischen Aspekte könnten das HTC Myst also kennzeichnen? Da wäre zum einen ein 4,3 Zoll großer HD-Bildschirm mit einer Pixeldichte von 320 ppi, der sich optimal in das derzeitige Gerätegefüge einpassen würde. Die Ära der Geräte mit einem Panel unter 4 Zoll ist aus unserer Sicht so langsam ein Ding der Vergangenheit und nicht mehr zeitgemäß. Ebenfalls nicht fehlen darf bei einem Modell der gehobenen Klasse der schnelle Datenübertragungsstandard LTE, sodass ein etwaiges Myst vermutlich auch ein entsprechendes Modul integriert hätte. Bei den anfallenden Aufgaben würde die Hauptarbeit ein Dual-Core Prozessor mit einer Taktung von 1,5 Gigahertz verrichten. Dazu kämen 1 GB Arbeitsspeicher – genug um ein flüssiges Arbeiten gewährleisten zu können. Für die Speicherung von Apps, Fotos und sonstigen Medien böte ein 16 GB fassender interner Speicher das passende Areal. Als Betriebssystem ist Android 4.1.2 Jelly Bean im Gespräch.

Meinungen

Soweit erst einmal die technische Seite. Was ist nun dran an diesen Gerüchten – denn mehr ist es zum jetzigen Zeitpunkt im Endeffekt noch nicht. Wie bereits erwähnt dementierte Zuckerberg, dass die vielen Quellen Recht haben und ein solches Gerät gebaut wird in Zusammenarbeit mit Facebook. Das gab er gegenüber thenextweb.com bekannt. Es würde aus seiner Sicht nicht viel Sinn ergeben, ein komplett eigenes Smartphone herzustellen. Diese Angabe ist konträr zu den Informationen, die den Insidern von Bloomberg zur Verfügung gestellt wurden. Informationsgeber waren auch hier Brancheninsider, die im vergangenen Jahr davon ausgegangen waren, dass der Marktstart für das Gerät auf Ende 2012 fallen würde. Dies hat augenscheinlich nicht geklappt, doch kein Grund zur Sorge. Facebook habe nämlich seines Zeichens zugestimmt, das Release um ein halbes Jahr nach hinten zu verschieben. Als Begründung an dieser Stelle heißt es, dass HTC genug Gelegenheit und vor allem Zeit gegeben werden sollte, eigene Produkte vor allem weiterzuentwickeln. Gleichfalls habe Facebook aber auch damit zu tun, die eingangs erwähnte App besonders für das iphone und iPad weiterhin zu optimieren. Um dies zu erreichen habe man Apple-Entwickler angeheuert, um letztlich die Zufriedenheit der Apple-Kunden zu steigern.

Fazit

Facebook hat in der heutigen Zeit nicht nur bei manchen Menschen einen entscheidenden Anteil am Alltag. Immer wichtiger wird die Plattform für viele Menschen, gerade aus Gründen des Zusammenhalts, der Kommunikation, aber auch immer mehr der Selbstdarstellung und Aufmerksamkeitsgenerierung. Den Nerv der Zeit würde ein neues Facebook-Handy also zweifelsohne treffen. Doch brauchen die Anwender, also wir, tatsächlich etwas anderes als die gängige Applikation, die nicht gänzlich einwandfrei funktioniert. Wir denken, an dieser Stelle ist eine gesunde Portion Skepsis angebracht, gerade auch in Bezug auf den Erfolg, den ein solches Device haben müsste, um die Einführung monetär zu rechtfertigen. Sollte das HTC Myst kommen, gäbe es zum Glück noch ein Notebook oder PC, damit das Facebook-Vergnügen mit all seinen Facetten auch jeden Endverbraucher erreichen kann.


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