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Mai 21 2015

 von: A. R.

Das Mai-Treffen der IEEE-Gruppierungen brachte neue Fortschritte zur gemeinsamen Nutzung von LTE und WLAN im 5-Gigahertz-Band. Diese Koexistenz würde aber auch neue Regulierungsauflagen innerhalb dieses Frequenzbereiches für den 4G-Datenfunk mit sich bringen. Für die Standardisierungsgremien des Mobilfunks (3GPP) ist der Einsatz von LTE im lizenzfreien Funkband eines der wichtigsten Themen.

LTE und WLAN sollen Hand in Hand gehen

Innerhalb des Standards 802.11 soll künftig der Mobilfunk über das 4G-Netz neben dem WLAN betrieben werden. Ein 3GPP-Vertreter wurde zu einer Sitzung des 802.19-Komitees geschickt. Dieses verwaltet die Koexistenz des Drahtlosnetzwerks und bekam den aktuellen Stand der Studien erläutert. Der Besuch wurde wohlwollend angenommen und es fand eine offene und konstruktive Diskussion statt.

FCC bekam Eingabe des 802-Zusammenschlusses

Die Zuständigen Arbeitsgruppen für die Standards 802.11 (WLAN, Wi-Fi), 802.15 (unter anderem WPAN / Bluetooth) und die Koexistenz-Arbeitsgruppe 802.19 entwickelten zusammen eine Meldung für die FCC. Die Mobilfunkanbieter wiesen innerhalb dieses Schreibens darauf hin, dass das LTE im unlizensierten Spektrum (LTE-U) zwar außerhalb der 3GPP verwirklicht wurde, die Spezifikation aber allgemein zugänglich wäre. Somit wurde der Entwurf nochmals überarbeitet und eine zufriedenstellende Fassung für alle Teilnehmer gefunden.

LTE im 5 Ghz-Bereich nur mit Auflagen

Der LTE-Mobilfunk könnte im 5-Gigahertz-Band als Downstream-Entlastungskanal mitgenutzt werden. Dabei müsste sich der 4G-Standard jedoch wie das WLAN an Regulierungsauflagen halten. Diese beinhalten beispielsweise die Sendeleistung der Standards. Das 802.19-Komitee verfasste einen Brief an die 3GPP mit verschiedenen Vorschlägen der möglichen Lösungen für diese Koexistenz. Da beide Parteien feste Zeitpläne haben, ist ein direktes Treffen fraglich.

3,5 GHz wurde für die USA vorgeschlagen

Für den unlizenzierten Fuhrverkehr innerhalb der Vereinigten Staaten wurde von der FCC das Band 3,5 GHz vorgeschlagen. Diese Frequenz habe laut den den WLAN-Arbeitsgruppen allerdings zu viele Einschränkungen. Man wolle deshalb an keiner Norm für diesen Funkbereich arbeiten. Zudem würde WLAN bei 3,5 GHz nicht mit einer LTE-Variante konkurrieren können, da dieses bei den Basisstationen bessere Kontrolle über Endgeräte hätte.


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