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Jul 04 2013

 von: FxS

Die Breitbandstrategie der Bundesregierung ist nur durch die grundlegende Einbindung von LTE umsetzbar. Mit der automatischen Freiwerdung neuer Frequenzen Ende 2016, sollen die vier großen deutschen Telekommunikationsunternehmen weitere Investitionsanreize erhalten. Eine Laufzeit von 15 Jahren gewährleistet dabei Planungssicherheit.

Die Herausforderungen an mobiles Breitband sind vielfältig. Im Konsultationsentwurf (PDF) der Bundesnetzagentur (BNetzA) werden die maßgeblichen Ursachen für den Bedarf an einen leistungsfähigen Datendienst beschrieben. Neben neuen Smartphones und Tablets, sind Apps, Videostreams und die Cloud wichtige Auslöser. Aber auch der automatisierte Informationsaustausch zwischen Maschinen (M2M), die Zunahme von Multimedialität bei sozialen Netzwerken und HD-Sprachtelefonie sind entscheidende Faktoren.

Internationaler Hoffnungsträger 700 MHz

Zur Erinnerung: Bis 2014 möchte die Bundesregierung 75 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 50 MBit/s erreichen. In 2018 ist dann eine Vollversorgung vorgesehen. Für LTE werden die Frequenzen bei 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz und 1800 MHz, nach einer Versteigerung, ihren Beitrag dazu leisten. Eine Besonderheit ist die Freigabe einer „Frequenzreserve“ im 900 MHz-Band, die der Telekom, Vodafone, o2 (Telefónica) und E-Plus diskriminierungsfrei bereitgestellt wird. Das Verfahren zur Verteilung der Frequenzen soll in 2014 beginnen, damit bis 2017/2018 ein rechtzeitiger Einsatz in der Praxis stattfinden kann. Insbesondere auf den reichweitestarken 700 MHz ruhen große Hoffnungen. Durch die internationale Verbreitung steht diese Frequenz auf einem breiten Fundament, unter anderem was das Vorhandensein der technischen Grundlagen betrifft. „Damit wird Deutschland seine Vorreiterrolle in Europa bei der bestmöglichen Ausnutzung des terrestrischen Frequenzspektrums erneut einnehmen können“ hält das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im dritten Monitoringbericht fest.

Kostenfalle Frequenzversteigerung?

Die mobile Internetnutzung wird dabei für die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland als ebenso wichtig bezeichnet, wie die kabelbasierte Infrastruktur. Zwar sorgen die derzeitigen Limitierungen bei den verfügbaren Übertragungsgeschwindigkeiten und Datenvolumen noch für Unzufriedenheit bei manchen Verbrauchern. Diese Nachteile sollen durch die flächendeckende Verbreitung von LTE künftig abgebaut werden. Davon werden auch Bund und Länder profitieren. Die Erlöse aus der bevorstehenden Frequenzversteigerung könnten 50:50 aufgeteilt werden. Es bleibt abzuwarten, wie hoch die Kosten diesmal für die Telekommunikationsunternehmen ausfallen werden. In der Vergangenheit war bereits mehrfach die mangelnde staatliche Unterstützung bei der Breitbandförderung beklagt worden. Bis zum 4. Oktober 2013 können alle am LTE-Ausbau betroffenen Unternehmen und Verbände zum Konsultationsentwurf der BNetzA Stellungnahmen abgeben. Dann wird über das weitere Vorgehen entschieden.

 

Quelle: Bundesnetzagentur

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