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Okt 11 2018

 von: M_Krakowka

Nicht nur Hopfen und Malz werden auf dem Oktoberfest massenhaft konsumiert, sondern auch Datenvolumen. Diesjährig vermeldet Telefónica einen Rekordverbrauch von 60 Terabyte. Damit hat man den Vorjahreswert um 50% übertrumpft. Um solche Massen zu bewältigen, kamen 17 zusätzliche Mobilfunkstandorte zum Einsatz, die das Gros der Daten über LTE abwickelte. In der anschließenden Auswertung wurden anonymisierte Daten zur Herkunft untersucht. Wenig überraschend kamen die meisten Besucher aus München selber.

17 temporäre Stationen

Bereits im Sommer 2018 begann Telefónica mit dem Aufbau neuer Stationen, die für den Zeitraum der Wiesn Telefonie- und Datenverbindungen abwickeln sollten. Dabei wurden 7 Festzelte mit einer eigenen Mobilfunkzelle ausgestattet und 10 weitere Stationen wurden auf entsprechenden Masten installiert. Damit konnte das komplette Festgelände mit einer Größe von 17 Hektar abgedeckt werden. Die technischen Komponenten wurden dabei so ausgelegt, dass sie ausreichen würden, um eine Stadt mit 100.000 Einwohnern zu versorgen. Dies war bei bis zu 600.000 Besuchern pro Tag auch nötig. Als Erfahrungswert aus dem Jahr 2017 hatte man 40 Terabyte an Datenvolumen. Man ging diesjährig von einer Steigerung in Höhe von 20% aus. Wie sich herausstellte, zapften die Besucher mit 60 Terabyte aber ganze 50% mehr als noch im Jahr zuvor. In einer Stunde verbrauchte man diesjährig mehr Datenvolumen, als noch beim ganzen Oktoberfest 2010.

Statistische Analyse

Die neuen Standorte brachten dabei die gleiche Technik mit, wie sie bei gewöhnlichen Basisstationen zum Einsatz kommt. Neben LTE und UMTS stand so auch noch GSM zur Verfügung. Für LTE wählte man die Frequenzbänder 800, 1.800 und 2.600 MHz. UMTS wurde bei 2.100 MHz realisiert. Den Weg in die Welt fanden die Datenpakete dabei über 10 Gbit/s Glasfaseranschlüsse.

 

Doch nicht nur die Planung und Umsetzung war für Telefónica von Interesse, sondern auch die spätere Auswertung. Anhand anonymisierter Daten konnte festgestellt werden, dass zeitweise mehr Besucher aus Berlin anwesend waren, als aus Augsburg. Überhaupt seien viele Besucher aus Großstädten wie Frankfurt, Köln oder Berlin angereist. Naturgemäß stammten die meisten Besucher direkt aus München (54%). Immerhin 20% des verbrauchten Datenvolumens ging auf ausländische Besucher zurück, die sich via Roaming im Telefónica-Netz einbuchten.

Wissenswertes zum Thema:

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Quelle: Telefónica

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