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Nov 03 2018

 von: M_Krakowka

Während Samsung sein faltbares Smartphone immer weiter nach hinten verschiebt kommt der hierzulande kaum bekannte Hersteller Royole mit einem fertigen Produkt auf den Markt. Ausgeklappt kommt das FlexPai auf eine Größe von 7,8 Zoll und geht damit wirklich als Phablet durch. Ein weiteres Highlight ist der verbaute Prozessor. Der noch nicht vorgestellte Qualcomm Snapdragon 8150 soll hier zum Einsatz kommen. Auch die restliche Hardware bewegt sich auf Flaggschiff-Niveau. Ein Wermutstropfen ist der Preis, denn mit 1.388,00 Euro ist das Gerät alles andere als günstig.

Royole faltbares Handy

Bild: Royole.com

Drei nutzbare Displaybereiche

Sicherlich ist das Bauformat nicht jedermanns Sache, aber wer sich viel Displayfläche wünscht, der wird kaum mehr finden als bei dem neu vorgestellten FlexPai. Auf 7,8 Zoll bringt es das faltbare Smartphone des chinesischen Herstellers Royole. Dieser hatte bereits auf der IFA 2018 mit seinen gebogenen Displays auf sich aufmerksam gemacht. Das man bereits im Hintergrund an einem ersten Smartphone arbeitet wurde nicht kommuniziert. Das erste Gerät seiner Klasse lässt dabei zumindest optisch noch Luft für Verbesserungen. Zusammengeklappt schließt es nicht ganz bündig, sondern lässt einen Spalt in Form eines Keils offen. Ausgeklappt kommt es auf die Grundmaße von 134,0 x 190,35 x 7,6 mm bei einem Gewicht von 320 g. Geschlossen dürfte die Breite bei ca. 95 mm liegen. Da dann zwei Displayteile übereinanderliegen und der Keil auch noch etwas Platz nimmt, dürfte die Dicke auf über 15 mm (1,5 cm) steigen. Da bedarf es schon sehr großer Hosentaschen, da dies der Höhe einer Streichholzschachtel entspricht.

 

Im gefalteten Zustand stehen dabei drei Anzeigeflächen zur Verfügung. Eine primäre mit 1.440 x 810 Pixeln, eine sekundäre mit 1.440 x 720 und die seitliche Kante mit 1.440 x 390 Pixel. Letztere dient dabei zur Anzeige von Benachrichtigungen und dem verwalten von Telefongesprächen. Aufgeklappt steht eine 7,8 Zoll große AMOLED-Anzeigefläche mit 1.920 x 1.440 Pixel im 4:3 Format zur Verfügung.

Neuer Qualcomm Snapdragon SoC

Das Innenleben ist mit „üppig dimensioniert“ richtig umschrieben. Möchte man Kritik üben, dann wäre es das fehlende LTE-Band 20. Der Umstand dürfte hierzulande dafür sorgen, dass 4G nur eingeschränkt funktioniert, besonders im ländlichen Raum wo 800 MHz vorherrschend ist. Befeuert wird das Phablet mit dem neusten SoC aus dem Hause Qualcomm. Hierbei kam durch, dass es sich um den Nachfolger des Snapdragon 845 handeln wird. Der neue Snapdragon 8150 wird demnach das schnellste sein, was Qualcomm im Angebot hat. Dem zur Seite stehen 6 GB RAM und wahlweise 128 oder 256 GB Flash-Speicher. Als Kameraausstattung kommen zwei Sensoren mit 16 und 20 Megapixel zum Einsatz. Android ist in der aktuellen Fassung 9.0 (Pie) installiert.

Ab Dezember lieferbar

Da es sich um ein einzelnes Display handelt, welches aber je nach Modus wie drei separate agieren soll, sind einige Änderungen an Android notwendig. Wohl auch deswegen dürfte es anfangs noch zu einigen Problemen kommen. Die erste Charge des FlexPai wird daher explizit als Developer-Model verkauft. Für die 128 GB Version sind üppige 1.388,00 Euro fällig. Verdoppelt man den Speicher sind gar 1.539,00 Euro an der Onlinekasse zu entrichten. Vorbestellungen werden bereits entgegen genommen. Die Auslieferung soll Ende Dezember 2018 beginnen.

 

Hier noch eine Demo des Faltvorgangs (Chinesisch)

Wissenswertes zum Thema:

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Quelle: Royole

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