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Aug 02 2013

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Wie Vodafone dieser Woche in seinem Unternehmensblog berichtete, profitieren Mobilfunkkunden der Düsseldorfer ab sofort von einer höheren Sprachqualität – dank HD-Voice. Doch welche Vorteile bringt der Ansatz und was brauch man dafür?

Die Sache mit der „Blechkanne“

Analoge Telefonie und Mobilfunkgespräche sind seit jeher weisgott kein Synonym für Klangtreue und Hörgenuss. Seit Jahren schon versucht die Industrie in beiden Bereichen die Sprachqualität zu optimieren. Ansätze im Festnetz waren etwa die Einführung von ISDN, oder VoiP samt neuer Codecs, wie Codec G.722. Der Grund für die mäßige Qualität liegt vereinfacht gesagt in der Beschneidung des übertragenen Frequenzspektrums und der starken Komprimierung des Datenstroms. Der Überbegriff „HD-Telefonie“ setzt genau daran an und erweitert auf der einen Seite das übertragene Frequenzspektrum und setzt auf neuere Verfahren.

HD-Voice

Das im Mobilfunkbereich relevante Verfahren, welches auch Vodafone einsetzt, nennt sich AMR – Adaptive Multi-Rate. Zum einen werden, für den Gesprächspartner, unnötige Störgeräusche entfernt – etwa das Rauschen eines Bachs oder einer naheliegenden Autobahn. Der Nebeneffekt: Es müssen natürlich auch weniger Daten über das Netz des Mobilfunkproviders übertragen werden. Zum anderen erhöht man die Abtastfrequenz samt Spektrum. Im der Summe resultieren diese Maßnahmen in einem natürlicheren Klangbild.

Was brauche ich für HD-Voice?

Ob ein Großteil der Vofafonekunden allerdings von der besseren Sprachqualität aktuell profitiert, bleibt fraglich. Immerhin muss das Smartphone kompatibel zu HD-Voice sein. Das sind tendenziell alle neueren Modelle. Wie etwa das Galaxy S4, Sony Experia Z, iPhone 5 oder das Lumia 925. Es gibt natürlich auch ältere Smartphones mit HD-Voice-Support, am besten also, man wirft einen Blick ins Handbuch. Außerdem benötigt man mindestens eine UMTS-Datenverbindung (oder besser LTE!?) für die Nutzung der HD-Telefonie.

Spätstarter Vodafone?

Klingt innovativ, was Vodafone da macht. Allerdings hat die Telekom vor fast 2 Jahren (Nov. 2011) HD-Voice bereits in ihrem Mobilfunknetz eingeführt. Somit zieht Vodafone, relativ gesehen, reichlich spät nach.

Update:

Laut einer neuen GSA-Studie, die im August 2013 veröffentlicht wurde, gibt es weltweit aktuell 245-HD-Voice-fähige Handys und Smartphones. Darüber hinaus gibt es in 61 Ländern immerhin schon 83 Netze, die den HD-Sprachstandard für Kunden anbieten. Voice over LTE (VoLTE) spielt mit nur 2 aktiven Netzen bis dato noch keine Rolle.

Klangproben

Die Vorteile von HD-Voice zu beschreiben sind die eine Seite, es live zu hören eine andere. Da man bestimmte Sachen schlecht in Worte fassen kann, liefert Vodafone gleich 2 vergleichende Sound-Samples mit. Testen Sie also selbst…

Ohne HD-Voice


Mit HD-Voice

passend zum Thema:

» IFA 2013 – Voice over LTE kommt bald


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Kategorie: LTE Smartphones, Technik |
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