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Aug 30 2011

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Unglaublich, aber es ist tatsächlich schon wieder ein Jahr her, als die Telekom den ersten LTE-Mast feierlich einweihte. Grund genug für das Unternehmen und uns, eines erste Bilanz zu ziehen.

In Kyritz startete erstes LTE-Netz

Großer Sendeturm für LTE in Machern

Vor 12 Monaten genau, am 30.08.2011, startete die Deutsche Telekom im brandenburgischen Kyritz ins LTE-Zeitalter und nahm den deutschlandweit ersten Sendemast in Betrieb. Rund 9 Monate später folgte der Vertriebsstart der ersten LTE-Tarife unter dem Namen „Call & Surf via Funk“. Seither hat sich viel getan. Wir berichteten regelmäßig über die neuen Standorte, die die Telekom in Deutschland mit LTE seither erschlossen hat. Obgleich es bei der enormen Anzahl kaum möglich war, alle zu nennen. Nach neuesten Angaben, hat das Telekommunikationsunternehmen seither schon 1800 „weiße Flecken“ schließen können. Ein Plus an Lebensqualität in Gebieten ohne schnellen Internetzugang und ein relevanter Wirtschaftsfaktor.

 

Soviel waren ursprünglich bis Jahresende geplant. Damit ist der Plan für 2011 also schon übererfüllt. Nun heißt es neu: Man wolle insgesamt bis Jahresende 5000 Standorte angeschlossen haben, was wir für sehr ambitioniert aber nicht unmöglich halten. Da jedoch auch die ersten Großstädte schon im Herbst folgen sollen, könnte etwas dran sein. Grund für die Bevorzugung ländlicher Regionen sind Lizenzauflagen der Bundesnetzagentur.

Telekom nimmt Großstädte noch 2011 ins Visier

Viel eher als ursprünglich gedacht, sollen Städte mit über 100.000 Einwohnern bald in den Genuss von (mobilem) LTE-Internet kommen. Den ersten Schritt in diese Richtung (ebenfalls als Vorreiter) machte die Telekom in Köln vor einigen Wochen. Dort sind seit 1. Juli 100 Basisstationen im Einsatz und bieten erstmals mobiles LTE mit bis zu 100 Mbit in einer deutschen Großstadt. Schon im Herbst sollen weitere Metropolen folgen. Des Weiteren soll das HSPA-Netz ebenfalls bis Ende diesen Jahres flächendeckend 42+ fähig sein. Das bedeutet, Downloadraten per HSPA-Standard (Evolved HSPA) mit bis zu 42 Mbit je Sekunde. LTE ist und bleibe jedoch ein „… wesentlicher Baustein unserer Netzstrategie und wird in einigen Jahren Standard im Mobilfunk sein.“, so Olivier Baujard von der Deutschen Telekom in einer Pressemitteilung.

LTE-Angebot wird verbessert | 7 MBit und 10 GB

Der zurzeit angebotene LTE-Tarif zog allerdings seit dem Start nicht unerheblich viel Kritik auf sich. Vielen Nutzern und interessierten Verbrauchern ist die zugesagte Downloadrate von rund 3 Mbit einfach zu wenig. Zudem gilt diese nur über eine Datenverbrauchs-Kontingent von 5 GB im Monat. Dann geht’s weiter im Internet mit UMTS-Geschwindigkeit. Wie wir gestern schon berichteten, wird übermorgen der Tarif umgestellt und auf die Kritik somit reagiert. Dann gibt es für Neu- und Bestandskunden 10 GB Surf-Volumen (mit voller Geschwindigkeit) bei 7,2 Mbit je Sekunde. Eine deutliche Verbesserung also. Weitere Informationen und Bestellung samt 30 € Onlinevorteil hier unter www.telekom.de/LTE

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Karte
» LTE Tarifvergleich

Quelle: Telekom Presse
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7 Kommentare zu “12 Monate LTE – die Telekom zieht Bilanz zum LTE-Ausbau”

  1. lte-anbieter.info sagt:

    Ich glaub du weist gar nicht, was „radioaktive Strahlen“ sind, sonst würdest du nicht so einen physikalischen Nonsens schreiben. LTE auf dem Land etwa, funkt bei 800 MHz rum. Das ist im elektromagnetischen Spektrum deutlich UNTER dem von LICHT. Will heißen, sichtbares Licht hat eine deutlich kürzere Wellenlänge und ist somit energiereicher. Schaubild:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Electromagnetic_spectrum_c.svg&filetimestamp=20090611090004
    Der Bereich befindet sich dort, wo früher das analoge Fernsehen gefunkt hat. Komisch, damals hat das keinen gestört, mit dem neuen „Label LTE“ drauf, gibt es auf einmal eine Sensibilität.
    Zudem müssen vor jeder Inbetriebnahme von Sendemasten Messungen im Umfeld durchgeführt werden. Die Strahlungsintensität, die von deinem Handy ist meist weit höher, als die, die von LTE-Antennen oder Masten für dich ausgeht.
    Radioaktive Strahlung ist dagegen ein Mix aus energiereichen, beschleunigten Kernteilchen, wie Alphateilchen (z.B. Wasserstoffkerne) und elektromagnetischer Gammastrahlung. Diese befindet sich im oben genannten Spektrum weit links und ist aufgrund der hohen Energie wirklich gefährlich für Zellkerne und Strukturen, hat aber überhaupt nix mit dem Spektralbereich der Funkwellen zu tun. Ein Vergleich ist hier wie eine Rakete mit einem Trabbi… Also bitte erstmal die Wörter mit den man um sich schmeißt auch verstehen!!

  2. Sven sagt:

    In der Auswirkung gleichen Mobilfunk-Strahlen in LTE-Form den radioaktiven Strahlen. „Wie man aus Israel hoert, haben d Ministerien f. Gesundheit/Umweltsch./Telekomm­unikation d. Ausbau der LTE-Technik untersagt, bis Gefahren fuer Gesundh. durch diese Bestrahlung untersucht sind.„ Das Leiden der wachsenden Minderheit elektrosensibler Menschen wird gesellschaftsp. ignoriert o. mit Zynismus bedacht.

  3. LTE ist nur eine Notlösung aber besser als nichts sagt:

    Hallo !

    Ihr habt alle recht mit dem was ihr schreibt.

    Wendet EUCH unbedingt an Zeitungen ..vor allem Erzgebirge, ohne Druck durch die Medien wird garnichts passieren.

    Die Telekom weiß das ..und solange habt Ihr weiterhin ISDN.

    Lasst euch keine Märchen erzählen …..

  4. lte-anbieter.info sagt:

    Das ist wirklich unschön. Ich währe sicher auch ziemlich sauer. Bezüglich des grenznahen Bereiches: Da gibt es glaube ich eine gesetzliche Regelungen, die tatsächlich den Bau dort nicht gesatten. Wenn ich mich richtig erinnere, besteht eine ca. 30km umfassende, „gedachte“ Sperrlinie.

  5. Thomas sagt:

    Guten Tag,
    bei uns auf dem Saargau (VG-Saarburg) will die Telekom auch nichts von einem DSL Anschluss wissen. Es fehlen vom letzten Verteiler, ca. 2km Glasfaser, incl. Leehrrohr (traurig) und keiner will sich hier darum bemühen. In Sachen LTE bekommt man auch keine Auskunft, da wir angeblich zu nah an Luxemburg sind (ca. 5,5 km Luftlinie). Handynetz gibt es bei uns auch nicht, aber laut Auskunft von Vodafone und Telekom sei bei uns auch sogar UMTS Verfügbar, eine absolute Lachnummer was die sich abhalten. Es ist noch nicht einmal ein Techniker im Stande sich vor Ort von der Situation ein Bild zu machen (echt zum Ko…). Mit Geduld braucht man uns auch nicht mehr hinzuhalten denn es reicht so langsam da man von Jahr zu Jahr vertröstet wird.

  6. lte-anbieter.info sagt:

    Hallo Steffen, ich kann deinen Unmut natürlich verstehen. Aber von jetzt auf gleich überall, geht nunmal nicht.
    Irgendwo dauert es immer etwas länger. Und das die Telekom jetzt auch in den Städten LTE ausbauen will, heißt nicht, dass es auf dem Land deswegen gleich langsamer voran geht.
    Eigentlich waren, wie erwähnt, dieses Jahr nur 1800 Standorte geplant. Jetzt sollen es sogar 5000 werden. Diese Zahl hat uns ziemlich überrascht. Bei dem Tempo sollte LTE, denke ich,
    spätestens Mitte 2012 fast überall angekommen sein. Hab also noch ein paar Monate Geduld. Das wird!

  7. Steffen sagt:

    Guten Tag,
    ich finde es mittlerweile eine Frechheit, über den tollen Ausbau der Telekom zu reden. Bei uns im Erzgebirgskreis hat die Telekom nicht einmal Interesse die ländlichen Gebiete an DSL anzuschließen, obwohl hier schon viel Glasfaserkabel verlegt ist. Oder vorhandene Sendemasten mal Umzurüsten auf UMTS. Letzte Aussage von Anfang August´11 der Telekom „In ihrer Region ist in den nächsten 12 Monaten kein Ausbau geplant“, aber die Tollen Großstädte, wo ohnehin schon DSL funktioniert auszubauen. Ich finde das ein Witz. Hier eine Übersicht wo kein DSL wegen Glasfaserkabel angeschlossen wird, oder D1 Netz mit UMTS oder HSDPA vorhanden ist: Satzung, Reitzenhain, Kühnhaide, Rübenau.

Kategorie: Allgemein |
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