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Feb 22 2018

 von: A. R.

Vodafone und Telefónica haben eine umfassende Kooperation bekanntgegeben, die sowohl dem LTE wie auch der Realisierung von 5G zugutekommen soll. Die beiden Netzbetreiber möchten die Anbindung ihrer Mobilfunkstandorte via Glasfaser vorantreiben, dabei soll ein Teil der Zugänge in Zukunft gemeinsam genutzt werden können. Des Weiteren erwarb Vodafone die Hälfte von Telefónicas 3,5-GHz-Spektrum.

 

Düsseldorf und München vereinen ihre Kräfte für ein performanteres Mobilfunknetz

Aufgrund immer attraktiverer Tarife und Multimediadienste nimmt der LTE-Datenverkehr in Deutschland rapide zu. Mehr denn je sind stabile Mobilfunknetze gefordert, die schnell angesteuert werden können und über eine hohe Kapazität verfügen. Genau diese Vorteile, also mehr parallele Nutzer und eine kürzere Latenz, bringt eine Glasfaser-Anbindung der Standorte. Um für die Teilnehmer mehr Komfort im Netz zu realisieren, unterschreiben Vodafone und Telefónica einen Vertrag, der künftig die gemeinsame Nutzung eines Teils der glasfaserbasierten Anschlüsse ermöglichen soll. Schon ab Juli 2018 startet dieses Projekt und gewährt die Mitnutzung von gemeinsamen oder benachbarten Mobilfunkstandorten der beiden Unternehmen. Zunächst soll dies für 100 Standorte gelten. Außerdem werden bei bisher nicht angebundenen Lokalitäten neue Glasfaserleitungen bis zu den Basisstationen verlegt. Markus Haas, Vorsitzender des Vorstands von Telefónica Deutschland, meint, dass die Zusammenarbeit gut wäre, um „die notwendige Breitbandanbindung für Highspeed-Netze im Mobilfunk voranzutreiben“.

Auch 5G profitiert vom Deal der hiesigen Telekommunikationsunternehmen

Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland, hebt die Wichtigkeit des Piloten hervor. So würde man mehr Kapazität im eigenen Netz erhalten und das Projekt sei ein weiterer, möglicher Baustein bei der 5G-Strategie, womit man „das Netz von morgen“ bauen könne. Für eben dieses Netz eignet sich auch der Frequenzbereich um die 3,5 GHz. Telefónica besaß zuvor 84 MHz des Spektrums, nun wurde die Hälfte an Vodafone verkauft. Somit halten beide Netzbetreiber aktuell jeweils 42 MHz der 3,5-GHz-Frequenz, die in einem kleinen Radius sehr hohe Kapazitäten liefert. Das neu erworbene Spektrum lässt sich bis 2021 nutzen, danach verfallen die Nutzungsrechte seitens der Regulierer.

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