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Apr 08 2013

 von: FxS

Geht es nach Vodafone Deutschland, hat das Unternehmen jetzt alle deutschen Großstädte mit LTE abgedeckt. Ergebnis soll eine branchenführende Versorgung mit drahtlosem Breitbandinternet sein. Doch die Deutsche Telekom ist im urbanen Umfeld noch lange nicht abgeschüttelt.

 

Vollmundig verkündet Vodafone, dass jetzt bundesweit die Metropolregionen unter dem Schirm von LTE sind. Demnach wurde eine selbst auferlegte Frist erfüllt, die die Erschließung aller 81 Großstädte, mit mehr als 100.000 Einwohnern, vorsah. Stichtag war dabei der 31. März, mit dem das vergangene Vodafone-Geschäftsjahr abgeschlossen wurde. Diese Erfolgsmeldung wird allerdings leicht entschärft, wenn der Passus „viele Stadtteile“ auf die nach wie vor zahlreichen Lücken bei den LTE-Netzen hinweist. Außerdem konnte die Telekom bereits Ende 2012 die Erfüllung ihres eigenen Zeitplanes präsentieren und 100 Großstädte mit LTE bekanntgeben.

Verdopplung von Reichweite und Abdeckung

Diese Wehrmutstropfen beiseitegelassen, ist Vodafone ein bedeutender Motor bei der Etablierung von mobilem Breitband. Denn auch bei den Städten ab 50.000 Einwohnern konnten mehr als 60 zumindest schon teilweise mit LTE ausgestattet werden. Für Endverbraucher ohne eine leistungsfähige Kabelverbindung, ist LTE zudem eine wirtschaftliche Option, bei spürbarer Verbesserung der Geschwindigkeit ins Netz zu gehen. Über 66 Prozent der Bundesrepublik wurde in der Fläche für LTE fit gemacht, wodurch circa 50 Millionen Verbraucher potentiell den schnellen Mobilfunkstandard nutzen können.

 

Darum ist Jens Schulte-Bockum, CEO Vodafone Deutschland, auch nicht unbegründet stolz auf die Leistungen seines Unternehmens: „Wir haben unser Versprechen gehalten. Nach der Versorgung der ländlichen Regionen haben wir schnelles, mobiles Internet bis Ende März 2013 auch in alle deutschen Großstädte gebracht. Innerhalb nur eines Jahres haben wir Reichweite und Abdeckung des Angebotes mehr als verdoppelt.“

Amtierender Marktführer bei der Reichweite

Als Belohnung für den entschlossen vorangetriebenen Ausbau, darf sich Vodafone mit dem Titel schmücken, über das „bundesweit größte LTE-Netz“ zu verfügen. Diese Tatsache ist sicherlich ein Stachel im Stolz der Telekom, die sich zumindest bei Tests zur Netzqualität in der Vergangenheit gegen den Konkurrenten durchsetzen konnte. Die Schlüsselfaktoren Bandbreite, Verfügbarkeit und Mobilität, sollen wiederum mittels dem umfangreichsten Portfolio an (Vertrags-)Geräten, an den Endverbraucher weitergegeben werden. Aktuelle Topmodelle sind unter anderem BlackBerry Z10, HTC One, Samsung Galaxy S4 oder Sony Xperia Z.

 

Vodafone empfiehlt sein LTE-Netz unter anderem für die Arbeit nach dem Modell Home Office. Hier kann der Arbeitsplatz flexibel gewählt werden, wobei stets eine verlässliche und starke Internetverbindung gewährleistet sein muss. Während Knotenpunkte mit der Frequenz 2600 MHz bedient werden, kommt in der Masse 800 MHz zur Anwendung. Umso niedriger die Frequenz, desto höher die Reichweite. Umgekehrt gilt: Je höher die Frequenz, desto höher die Geschwindigkeit.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Karte

 

Quelle: Vodafone

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