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Okt 24 2014

 von: hjv

Beim „5G Global Congress“ kamen Anfang der Woche Wissenschaftler aus aller Welt in Berlin zusammen. Für den LTE-Nachfolger zeichnet sich bereits ein klarer Rahmen ab, den die Entwickler gezogen haben. Das Bild soll in den nächsten Jahren immer klarer werden und bald schon zu einer finalen Standardisierung führen. LTE-Anbieter.info war vor Ort und fasst für Sie nochmal alle bisherigen Erkentnisse und Strömungen zusammen.

Entwickler der Zukunft

Die „Kontstukteure“ des künftigen LTE-Nachfolgers 5G diskutierten Anfang der Woche im Rahmen der Berliner „5G Global Conference“ die Entwicklung der neuesten 5G Mobilfunk-Technik. Zwei Tage lang tauschten sich die Wissenschaftler aus aller Welt im Berliner Hotel Maritim proArte aus. In zahlreichen Vorträgen und Gesprächen wurde so ein ungefähres Bild von dem gezeichnet, was bereits seit geraumer Zeit als 5G im Gespräch ist und ab 2020 Realität werden soll.

 

 

Der Fahrplan sieht dabei in den nächsten Jahren erste Experimente mit der neuen Technik vor, bevor bis 2020 die Standardisierung erfolgen wird.

Netze wandeln sich

Steigende Bandbreiten und Leistungsfähigkeit sollen 5G als Gigabit-Technologie etablieren. Die dazu notwendige Entwicklungsarbeit befindet sich aktuell noch im Stadium der Grundlagenforschung. Jedoch sind sich die Ingenieure des LTE-Nachfolgers ziemlich einig darüber, was das Ziel der Entwicklung ist. So solle 5G, im Gegensatz zu den bisherigen Standardisierungen wie 3G oder 4G, als globaler Standard eingeführt werden, um das Marktpotential der neuen Möglichkeiten bestmöglich nutzen zu können. Eines der wichtigsten Features dürften dabei eine neue Generation von Netzen ausmachen, die ihre Kapazitäten intelligent dorthin steuern, wo sie benötigt werden. Skalierbarkeit und Flexibilität sind die Zauberwörter für Netze im 5G-Standard.

Integrierte Struktur

Grundsätzlich wird 5G stark auf integrierte Netzstrukturen setzen. Dabei sind je nach Verfügbarkeit, die gleichzeitige Nutzung von verschiedenen Frequenzen, die Nutzung von WLAN oder der Zugriff auf Satelliten-Signale denkbar. Selbst sich in schneller Bewegung befindliche Objekte, wie beispielsweise ein ICE, sollen von 5G profitieren können. „Connectivity is key“, stelle Prof. Rahim Tafazolli von der University of Surrey eine der Grundbedingungen für 5G heraus. Dazu sollen auch die Energieeinsparungen von 90 Prozent sorgen, die der neue Standard im Vergleich zu LTE leisten will.

Was wird denkbar?

 

Damit wird unter anderem der Einsatz von weitaus mehr Antennen als bisher in Smartphones denkbar – was wiederum neue Anwendungen wie Device-to-Device-Kommunikation ermöglicht. Mit niedrigen Latenzen sollen zudem weitere neue Möglichkeiten erschlossen werden. Welche Dienste dabei am Ende auf Basis von 5G entstehen werden, ist heute noch nicht absehbar. Die eine „Killer-Application“ wird wahrscheinlich von den heutigen oder zukünftigen „Kids“ entwickelt werden, scherzte Dr. Hugo Tullberg von Ericsson in Berlin.

 

Bilder: © LTE-Anbieter.info

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