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Jul 29 2013

 von: FxS

Wer die Entwicklung um die Datenanbindung von Fahrzeugen ans Mobilfunknetz verfolgt, wird jetzt stutzig. Hat schließlich nicht auch bereits BMW in dieser Hinsicht Fortschritte gemacht? Ja, allerdings ist noch kein Hersteller so weit gegangen, wie jetzt Audi.

 

 

Denn Audi verankert LTE tief in der Systemtechnik des Autos. Während LTE bei BMW optional als portabler Hotspot erhältlich ist, der auch im Auto platziert werden kann, handelt es sich bei Audi um einen „vollintegrierten“ Breitbandzugang. Als grundlegender Bestandteil von Audi connect ermöglicht dieser eine Reihe von Diensten, die ohne Umwege über den Bordcomputer abgerufen werden können.

Eine große Anzahl von Nutzungsmöglichkeiten sind bereits vorhanden

Nach dem Konzept des vernetzten Automobils wird eine SIM-Karte mit Datenflat in der Slot der MMI Navigation, der festinstallierten Navigationseinheit von Audi, eingelegt. Dann werden die Services von Audi connect „scharf“ geschaltet, die beispielsweise die Navigation mittels Google Earth und Google Street View zulassen. Verkehrsinformationen in Echtzeit gehören ebenso dazu, wie das Webradio „Audi music stream“. Soziale Netzwerke werden in der Form von Facebook und Twitter unterstützt. Um dabei unterwegs nicht gefährlich abgelenkt zu werden, existiert eine Vorlesefunktion und eine Texteingabe über vorgefertigte Textbausteine. Die Vorlesefunktion funktioniert ebenfalls bei eMails, SMS können diktiert werden.

 

Andere Anwendungen sind das Anzeigen der günstigsten Kraftstoffpreise in der Umgebung, die Darstellung von sehenswerten Örtlichkeiten (Points-of-Interest, POI), Reiseinformationen inklusive Wetter und der Gebrauch als WLan-Hotspot. Mehrere mobile Endgeräte können gleichzeitig über LTE ins Internet gehen. Zur Veranschaulichung wird das Szenario eines Videotelefonats genannt, während ein anderer Passagier sich parallel dazu ein Video ansieht.

 

Google Earth mit Verkehrsinformationen Online via LTE

Bis November 2013 sind alle A3-Varianten mit LTE ausrüstbar

Ab Juli ist der Audi S3 Sportback zusammen mit LTE-Funktion zu haben. Im November folgen die anderen Modelle der A3-Familie nach. Audi sieht LTE als treibende Kraft in der Nutzung von Streaming-/Cloud-Diensten. In Deutschland seien neben „einigen“ Großstädten vor allem auch ländliche Regionen abgedeckt. Bis 2014 sei mit einer Verbreitung in der Fläche zu rechnen. Die mobile Nutzung von Internet, samt den Eckpfeilern qualitativ hochwertiger, sprich datenintensiver, Musik und Videos, erreiche mit LTE „eine neue Dimension“. Diesem Tend gelte es bei Audi zu begegnen, auch bei der Vernetzung von Fahrzeugen untereinander.

 

Quelle & Bilder: Audi

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