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Jan 07 2016

 von: A. R.

Der Netzwerkausrüster Ericsson wird mit der Network Software 17A noch dieses Jahr das „Internet der Dinge“ via Narrowband-IoT (NB-IoT) in das kommerzielle LTE-Netz integrieren. Somit wird eine schnelle Machine-to-Machine-Kommunikation gewährleistet, die noch dazu stromsparend und sehr effizient ist. Die Standards NB-IoT, LTE-M und Extended GSM (EC-GSM) sollen sich hierbei ergänzen.

Ericsson führt neue Software für das Internet der Dinge ein

Wie das schwedische Telekommunikationsunternehmen am 6. Januar mitteilte, wurde eine neue Software eingeführt, die die bestehende LTE-Infrastruktur für NB-IoT nutzt. Das System fußt hierbei auf Low-Power-Wide-Area (LPWA), welches für die Gerätekommunikation in Firmen (Machine-to-Machine) erschaffen wurde. Dadurch sollen die Geräte über eine lange Betriebszeit mit den Batterien erhalten. Die neue Stromsparfunktion der Software soll sich zudem positiv auf NB-IoT sowie LTE Machine-type Communication (LTE-M) auswirken und eine Laufzeit von etwa zehn Jahren für jede Maschine gewährleisten.

Was genau ist NB-IoT?

NB-IoT steht für Narrowband-IoT und beschreibt die Schmalbandkommunikation beim Internet der Dinge. In Kombination mit dem für Maschinen entwickelten LTE-Standard LTE-M sind etwa standortbasierte Ortungsdienste und medizinische Anwendungen möglich. Außerdem wird auch der Ultra-Low-End-Bereich abgedeckt, hier wird von funkbasierter Zählerablesung und Sensorkontrolle gesprochen. Der Einsatz von NB-IoT wird im vierten Quartal 2016 erwartet. Die zugrundeliegende Network Software 17A soll dann vom kommerziellen LTE-Netz Gebrauch machen. Eine effizientere Kommunikation zwischen den betrieblichen Maschinen und eine bessere Fernwartung werden dann ermöglicht. Im Gegensatz zum 4G für Endverbraucher spielt die Bandbreite in der Industrie hingegen eine eher untergeordnete Rolle. Das merkt man auch an den LTE-M-Modulen, die lediglich mit der Kategorie 1 (bis zu 10 Mbit/s) dienen können.

Eine Millionen IoT-Verbindungen pro Zelle

NB-IoT verwendet einen im Bereich von 200 KHz agierenden Träger. Dieser kann innerhalb der Übertragungsbänder werden, sowohl als Schutzband wie auch als eigenständiger Träger. Dabei gibt Ericsson kund, dass ein einzelner Träger bis zu 200.000 Verbindungen unterstützt. Doch die Anzahl lässt sich noch stapeln, so dass maximal eine Million IoT-Verbindungen pro Zelle stattfinden können.

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