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Jul 01 2021

 von: M_Schwarten

Wie bereits vor geraumer Zeit angekündigt wurde, haben die Netzbetreiber in der vergangenen Nacht 3G abgeschaltet bzw. mit der Abschaltung befonnen. Denn die Konzerne gehen hierbei unterschiedliche zu Werke.

Telekom und Vodafone mit schneller Abschaltung

Alle Netzbetreiber haben in der vergangenen Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2021 mit der Abschaltung des mittlerweile rund 20 Jahre alten Mobilfunkstandards 3G begonnen. Die Telekom und Vodafone verfolgen hierbei einen deutlich zügigeren Zeitplan, als es bei Telefónica Deutschland / O2 der Fall ist.

 

Überall dürfte die Abschaltung per Software erfolgen. Die Telekom geht hier aber am schnellsten vor und will binnen einer Nacht 3G in den Ruhestand schicken. So sollen im Sekundentakt die 3G-Masten vom Netz gehen und die frei gewordenen Ressourcen für LTE zugeteilt werden, um dem Nachfolgestandard und Vorgänger von 5G mehr Kapazitäten und Bandbreite zu verschaffen. Bei Vodafone lässt man sich etwas mehr Zeit und will 3G unterteilt in mehrere Netzabschnitte abschalten. Nach der Planung erfolgt dies schrittweise bis zum 7. Juli, dauert insgesamt also eine Woche.

O2 lässt sich Zeit

Telefónica Deutschland mit seiner Marke O2 lässt sich etwas mehr Zeit. Zwar hat man auch hier in der vergangenen Nacht das 3G-Aus eingeleitet. Allerdings nimmt sich der Konzern bis zum Ende des Jahres Zeit, um die derzeit bei 2.100 MHz genutzten Frequenzen bis Ende 2021 von 3G auf 4G / LTE umzuschreiben. Hier unterteilt man den Vorgang in fünf Phasen. In der letzten Nacht sollten planmäßig die ersten 500 3G-Stationen zu LTE umgewidment werden. Die weiteren Schritte folgen dann in den kommenden Wochen und Monaten.

 

Unabhängig vom Netzbetreiber ist LTE der große Gewinner der 3G-Abschaltung, da dieser Standard mehr Bandbreite und damit auch höhere Geschwindigkeiten und Kapazitäten erhält. Verlierer sind alle die Kunden, die noch ein altes Handy ohne LTE-Unterstützung im Einsatz haben. Denn sie können in Zukunft nur noch GSM als Standard nutzen. Daher empfiehlt sich für betroffene Kunden die zeitnahe Anschaffung eines neuen Gerätes mit LTE oder 5G.

Quelle: Deutsche Telekom, Vodafone, O2
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