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08. 09. 2023

Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt hat sich eine Allianz aus 24 Unternehmen gebildet, welche den drei Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica Behinderungen und damit einen mangelnden Wettbwerb vorwerfen.

 

Konkurrenten wollen Zugriff auf das Netz von Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica

24 Unternehmen tun sich zusammen

Eine Vielzahl von deutschen Kommunikationsunternehmen, darunter 1&1 und Freenet, haben sich gegen die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica verbündet. Sie fordern eine stärkere Regulierung durch die Bundesnetzagentur für mehr Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt. Insgesamt 24 Unternehmen haben sich zusammengetan, darunter nicht nur Mobilfunkanbieter, sondern auch Glasfaserunternehmen und weitere. Denn nicht nur die direkten Wettbewerber im Bereich Mobilfunk wollen freieren Zugang zu den Netzen der drei Großen. Auch andere Anbieter wie Glasfaserkonzerne wünschen sich Zugang, um Bundle-Pakete aus Festnetz, TV und Mobilfunk schnüren zu können.

 

Ihre Forderungen haben die Wettbewerber der Netzbetreiber in einem Dokument, das der F.A.Z. vorliegt, verfasst. Darin beklagen sie ein „eklatantes Ungleichgewicht“ auf dem deutschen Markt und eine Erschwerung von Marktzutritten für neue Anbieter. Sie verlangen kompletten Zugriff auf die Netze von Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica.

Forderungen an die Bundesnetzagentur

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt. Ende diesen Monats soll es zu einem Treffen des politisch besetzten Beirats der Bundesnetzagentur kommen. Eines der zentralen Themen sollen auch die nächste Mobilfunkauktion sowie die damit verbundenen Ausbauauflagen sein. Hier wünschen sich die Wettbewerber, dass die Regulatoren nicht erneut, wie bei der letzten Frequenzvergabe, auf eine Diensteanbieterverpflichtung verzichten. Sondern sie möchten die frühere Regelung zurück, dank der sich Konkurrenten gegen Mietzahlungen einfachen Zugriff auf die Netze der Netzbetreiber einkaufen können. Derzeit ist der Zugang für Mobilfunkanbieter zum neuen Standard 5G nur sehr rar und schwer. Nur wenige Discounter bieten das schnelle, mobile Internet derzeit an.

 

Die Netzbetreiber wehren sich gegen die Forderungen und Behauptungen. Sie argumentieren mit den Kosten in Milliardenhöhe für den Aufbau der Mobilfunk- und Festnetze. Zudem gehe es den Wettbewerbern überwiegend gut, wie z. B. die positiven Geschäftszahlen von Freenet kürzlich zeigten. Ihrer Meinung nach, gibt es in Deutschland bereits mehr Wettbewerb als in vielen anderen Ländern, sodass es aus keinen Handlungsbedarf in diese Richtung gebe.

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Quelle: F.A.Z.
Bild im Artikel: © LTE-Anbieter.info
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