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Okt 04 2018

 von: M_Krakowka

Im Vorfeld wurde viel über LGs neues Smartphone V40 ThinQ gemunkelt. Das Gerücht um eine Penta-Kamera mit 5 Sensoren bewahrheitete sich etwas unerwartet. Der eigentliche Nachfolger des V30 kommt rückseitig mit drei Modulen daher und bietet auf der Front zwei weitere. Auf 6,4 Zoll angewachsen, findet sich im Inneren aktuellste Hardware. Warum LG sein Aushängeschild allerdings noch mit Android 8.1 Oreo ausliefern möchte, erschließt sich nicht ganz.

LG V40 | Bild: LG Presse

Erbe des LG V30

Das nun vorgestellte V40 ThinQ ist zwar ein Nachfolger des V30S und anschließenden V35, aber diese waren eher Produktpflege ohne größere Änderungen. Der Ahne des nun vorgestellten Flaggschiffs wäre demnach das auf der IFA 2017 vorgestellte V30. Den Prozessor hat man zwar aus dem V35 übernommen, aber das macht durchaus Sinn, denn einen Nachfolger des Qualcomm Snapdragon 845 gibt es aktuell noch nicht. Mehr Leistung ist per aktuellen Stand kaum machbar. Dem zur Seite stehen ordentliche 6 GB Arbeitsspeicher. Bei dem Flash-Speicher kann zwischen 64 und 128 GB gewählt werden, was für diese Klasse durchaus ausbaufähig ist.

 

Mit 537 ppi quetschen sich die 3.120 x 1.440 Pixel auf dem 6,4 Zoll großen Display eng zusammen. Die Anzeige im 19,5:9 Format kommt oben mit einer Notch daher und beherbergt dort das Ohrteil, Frontkameras und diverse Sensoren. WiFi gehen nach 802.11ac durch den Äther und Bluetooth liegt natürlich in der aktuellen Version 5.0 vor.

Die Addition der Penta-Kamera

Sieht man von dem fragwürdigen marketingstechnischen Fortschritt ab, dass nun alle Kameras zusammengezählt werden, bleibt sehr ordentliches Equipment über. Drei Hauptkameras decken alle fotografischen Ansprüche ab, ohne dass ein Sensor für reine Informationssammlung zur räumlichen Tiefe brach liegt. Das Ultraweitwinkel deckt LG typische 107° Blickwinkel ab und ist bereits aus dem G7 ThinQ bekannt. Hierbei schafften es die Entwickler, trotz komplexeren Linsenkonstrukt mit der Offenblende von f/1,9, vergleichsweise lichtstark zu bleiben. Dabei werden Bilder mit 12 Megapixel festgehalten. Auf die gleiche Auflösung kommt das zweifach optische Zoom, welches technisch bedingt mit f/2,4 eher lichtschwach ist. Der 16 MP Hauptsensor nimmt es dabei mit dem Primus in Form des Samsung Galaxy S9 auf. Mit einer Offenblende von f/1,5 dürften auch dunkle Situationen kaum Probleme bereiten. Für Selbstportraits stehen 8 + 5 Megapixel parat. Der höher auflösende Sensor kommt mit einem gewöhnlichen Weitwinkel daher und besitzt eine fixe Blende von f/1,9. Für Gruppenbilder ist ein lichtschwacher Begleiter mit f/2,2 dabei.

Preis und Verfügbarkeit

Warum man das V40 noch mit Android 8.1 Oreo ausliefern möchte, bleibt wohl ein Geheimnis von LG. Hier bleibt zu hoffen, dass es zeitnah ein Update gibt. Auch nicht ganz am Puls der Zeit liegt die mobile Anbindung. Hier ist mit 1 Gbit/s das Limit erreicht. LTE nach CAT16 wurde verbaut, was die Konkurrenz bereits hinter sich gelassen hat. Dort liegen mit CAT18 bis zu 1,2 Gbit/s an.

 

Ausgeliefert wird das V40 thinQ in den USA ab dem 18. Oktober 2018. Preislich siedelt es sich je nach Anbieter zwischen 900 und 980 US$ an (~780 bzw. 850 Euro). Der Marktstart in Deutschland folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Dann hoffentlich direkt mit Android 9.0 (Pie).

Wissenswertes zum Thema:

» Marktübersicht LTE
» LTE Smartphones im Überblick
» LTE Allnet-Flats vergleichen

 

Quelle: LG Electronics

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