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Nov 25 2018

 von: M_Krakowka

Für 2019 plant die Deutsche Telekom die Einführung von LTE-M, um das Internet der Dinge besser zu unterstützen. Mit 18 Teams aus 11 Ländern werden bereits entsprechende Produkte erprobt, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Das besonders stromsparende Protokoll ist dabei zukunftssicher. Das von der 3GPP entwickelte Protokoll gilt bereits jetzt als 5G-ready und unterstützt Datenraten bis zu 1 Mbit/s. Der Versand von SMS ist in der aktuellen Fassung schon möglich und künftig soll die Sprachtelefonie per Voice over LTE folgen.

LTE-M Einführung im Jahr 2019

Um erste praktische Erfahrungen zu sammeln, hat die Deutsche Telekom bereits Testnetze in den Niederlanden, Deutschland, Österreich und Polen in Betrieb. Federführend für das Testprogramm zeichnet sich das hubraum LTE-M Prototyping Programm, welches auf reges Interesse gestoßen ist. Über 150 Unternehmen und Start-Ups aus Europa und den USA haben sich um eine Teilnahme beworben. Qualifiziert haben sich 18 Teams aus 11 Ländern, welche ihre Ideen und Produkte erproben. Zu den 13 Branchen, die aktuell live-Erfahrungen sammeln, gehören unter anderem die Bereiche Smart City, Wearables, E-Health und Smart Tracking. Neben bodenständigen Anwendungen wie smarten Stromzählern, gehören auch kreative neue Ideen zum Anwendungskonzept. Die Firma Inshoerance testet intelligente Einlegesohlen für Schuhe, die beim zusammenschlagen der Füße einen Alarm auslösen können. Praktische Anwendungsgebiete sieht man hier zum Beispiel bei Angestellten an gefährlichen Arbeitsplätzen, die im Fall der Fälle einen Alarm auslösen können. Ebenfalls denkbar ist ein Rentner, der nach einem Sturz auf diese Weise einen Notruf absetzen kann. Auch einfache Geräte zur Ermittlung der Luftqualität befinden sich in der Erprobung. Diese werden an den Stadtbussen befestigt und liefern so umfangreiches Datenmaterial aus dem kompletten Einzugsgebiet. Während aktuell nur in Berlin, Reutlingen, Krakau, Rotterdam und Wien die Infrastruktur vorhanden ist, soll ein vollständiges Roll-Out bis Mitte 2019 stattfinden. Dies nicht nur in Deutschland, sondern in diversen Europäischen Ländern.

Bereits jetzt fit für 5G

Die neue Technik wurde von der 3rd Generation Partnership Project (3GPP) standarisiert. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Zukunftstauglichkeit gelegt. Bereits in der jetzigen Fassung ist die volle Unterstützung von 5G vorgesehen. IoT-Produkte, die auf LTE-M setzen, werden mit Einführung des neuen Funkstandards also nicht obsolet, sondern benötigen nur ein Software-Update. Mit Datenübertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s steht ausreichend Bandbreite zur Übertragung von Messdaten oder Interaktion mit anderen Dingen zur Verfügung. Vorgesehen ist dabei künftig auch die Unterstützung von Telefonie via Voice over LTE (VoLTE).

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Verfügbarkeit hier testen
» LTE Tarife vergleichen
» LTE Smartphones im Überblick

Quelle: Deutsche Telekom

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