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Okt 19 2017

 von: A. R.

Telefónica hat verkündet, dass die zweite Phase des LTE-Ausbaus im Berliner U-Bahn-System begonnen hat. Bei diesem Projekt arbeitet der Münchner Konzern mit den Konkurrenten Telekom und Vodafone zusammen, um allen Fahrgästen unabhängig vom verwendeten Netz eine hohe Performance in den Tunneln zu bieten. Eine sich selbst optimierende Mobilfunktechnik soll zudem Datenstaus verhindern.

 

Drei Netzbetreiber werten den Berliner Untergrund mit LTE auf

Das U-Bahn-System in der Hauptstadt Berlin ist ein gern genutztes Verkehrsmittel um auch weitere Distanzen, beispielsweise zum Arbeitsplatz oder zu Freunden und Bekannte, zu überwinden. Eine solche Fahrt kann je nach Entfernung entsprechend lange dauern, in solchen Fällen ist es besonders frustrierend, wenn der Mobilfunk streikt. Seit Mitte 2016 ist das bei Teilnehmern Telefónicas seltener der Fall, denn o2- und E-Plus-Kunden können bereits auf LTE im Untergrund der Großstadt zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit der BVG (Berliner Verkehrsbetrieben), der Deutschen Telekom und Vodafone sollen nun auch alle weiteren Fahrgäste in Zukunft ein besseres Surferlebnis erhalten.

Kapazitätsanforderungen können je nach Anforderung bedient werden

Ein schnelles Mobilfunknetz ist nur die halbe Miete, die übertragenen Datenpakete müssen schließlich auch beim Teilnehmer ankommen. Wie Telefónica in seiner Pressemitteilung mitteilt, kann der „Datenhunger“ von Smartphones und Tablets innerhalb des U-Bahn-Systems je nach Bedarf gezielt bedient werden. Eine lernfähige Mobilfunktechnik optimiert sich selbst und erkennt, in welchem Tunnelbereichen besonders viel Bandbreite benötigt wird. Dieses Verfahren soll in kürzester Zeit die erforderlichen Kapazitäten dorthin lenken, wo sie auch tatsächlich gebraucht werden. Falls etwa bei Veranstaltungen oder bei großen Fußballspielen der LTE-Funk in bestimmten Streckenabschnitte überlastet ist, kann schnell und effizient Abhilfe erfolgen. Staus auf der Datenautobahn möchte Telefónica auf diese Weise verhindern und die Kundenzufriedenheit steigern.

Netzbetreiber teilen sich BTS-Hotels

Beim Ausbau der Berliner U-Bahn kochen die Mobilfunker auch bei den Anlagen kein eigenes Süppchen, sondern nutzen sogenannte BTS-Hotels, die im Jahr 2015 von Vodafone entwickelt wurden. Die zentral gelegenen Betriebsräume beherbergen die Mobilfunktechnik von Telefónica, der Telekom und von Vodafone. Der Ausbau soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.


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