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Jan 30 2019

 von: M_Krakowka

Von Aachen bis Zuchau. Auch das laut Testberichten „beste Mobilfunknetz in Deutschland“ hat noch mit Funklöchern zu kämpfen. Die Telekom hat im 4. Quartal 2018 daran gearbeitet und 430 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen. Davon profitieren rund 160.000 Kunden, die nun 4G empfangen können. Diesjährig möchte man 98 Prozent Bevölkerungsabdeckung erreichen, wofür in Summe rund 2.000 neue Stationen auf der Agenda stehen. Auch im Hinblick auf 5G sei der Ausbau von LTE sehr wichtig und wird in den nächsten Jahren die Fläche versorgen.

430 neue Standorte

Connect, Chip und Computer-Bild sind sich einig. Das beste Mobilfunknetz kommt von der Deutschen Telekom. Doch auch hier gibt es noch Versorgungslücken. Um diese zu schließen hat man im 4. Quartal 2018 ganze 430 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Laut Walter Goldenits, Technikchef der Telekom, auch konsequent, denn mit Blick auf 5G dürfe man beim Mobilfunk-Ausbau nicht nachlassen. LTE wird auf viele Jahre hinaus die Grundlage für die weitere Entwicklung von Handy-Netzen bleiben. Da müsse der 4G-Ausbau weiter vorangetrieben werden.

Die Konkurrenz holt auf

Diesjährig plant man rund 2.000 neue Standorte in Betrieb zu nehmen. Damit möchte man 98 Prozent aller Einwohner der Bundesrepublik mit LTE erreichen. Doch der Vorsprung wird abnehmen. Die Auflagen zur 5G-Frequenzauktion sehen vor, dass alle drei Netzbetreiber bis zum 31. Dezember 2019 diese Zahl erreichen müssen. Vodafone plant für dieses Vorhaben 4.000 neue Standorte ein. Telefónica möchte in einem Kraftakt sogar 10.000 Mobilfunkmasten errichten. Geht es rein um das Investitionsvolumen, so liegt die Deutsche Telekom aber weiterhin vorne. Rund 5 Milliarden Euro plant man jährlich für den Netzausbau ein. Bis 2021 soll die Anzahl der Mobilfunkstandorte von aktuell 29.000 auf 36.000 ansteigen.

Die neu versorgten Regionen

Ob Karben oder Steinbach. Die Anzahl der Städte und Kommunen, die von dem Ausbau profitiert haben ist lang. Konkret nennt die Deutsche Telekom folgende Ortschaften, die nun auf das schnelle LTE-Netz zugreifen können:

 

Aachen, Aalen, Ahorn, Altena, Arnstein, Augsburg, Bad Münder, Bad Sachsa, Balingen, Beckum, Bergisch Gladbach, Berlin, Bielefeld, Blumberg, Boxberg, Breege, Bremen, Dassel, Dietzenbach, Duisburg, Eggenstein-Leopoldshafen, Ehingen, Ehrenburg, Eime, Flensburg, Friedeburg, Gaggenau, Gaiberg, Gammertingen, Glauchau, Gohrisch, Großefehn, Großhartmannsdorf, Guben, Hamburg, Haren, Hemer, Heppenheim, Herrsching, Höchberg, Horb, Hornbach, Hünfeld, Isselburg, Judenbach, Karben, Karlsruhe, Kehrig, Kleve, Köln, Lahr, Langenargen, Leonberg, Lingenfeld, Lippetal, Lörrach, Lübeck, Ludwigshafen am Rhein, Lutzingen, Mainz, Marienberg, Maßbach, Meinersen, Minden, Mönchweiler, München, Neuenburg, Neunkirchen-Seelscheid, Neusäß, Neuss, Nieblum, Nordhausen, Nordhorn, Obersulm, Obertaufkirchen, Offenburg, Oranienbaum-Wörlitz, Ottenstein, Ovelgönne, Paderborn, Perl, Petersberg, Petershagen, Regensburg, Reinbek, Rheinfelden, Rheinmünster, Römerberg, Sassenburg, Schafstedt, Schallbach, Scheßlitz, Schlangen, Schwanau, Seegebiet Mansfelder Land, Siegen, Silberstedt, Sprockhövel, Stadtlohn, Steinbach, Stolberg, Stößen, Surberg, Thale, Timmaspe, Überlingen, Uplengen, Velen, Waiblingen, Wardenburg, Warmsen, Weidenthal, Weinheim, Wendeburg, Wendlingen, Wermelskirchen, Westerheim, Westerkappeln, Willebadessen, Wohltorf, Wolfsburg, Worpswede, Zeulenroda-Triebes und Zuchau.

Wissenswertes zum Thema:

» Marktübersicht LTE
» Smartphone Tarife im Vergleich

Quelle: Deutsche Telekom


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Eine Meinung zu “Telekom schließt mit 430 neuen Standorten weitere Mobilfunklücken”

  1. R.Bees sagt:

    Wie sagte mein Lehrer immer: Mühe allein genügt nicht. Es ist eher traurig, dass es so viele Orte gibt die nicht mit Mobilfunk versorgt werden. Noch trauriger ist es, dass 430 Lücken geschlossen wurden und dennoch weiterhin riesige Lücken bestehen. So z.B. in Burg-Spreewald wo ich 300 Meter weit aufs Feld rennen muss, um eine Transaktionsnummer fürs Banking zu erhalten. Die TAN-Listen werden eingestellt und jetzt stehe ich da. Renne ich 300 Meter weit, um die TAN überhaupt empfangen zu können und komme dann zurück an den Rechner, ist die Zeit für die Eingabe vorbei (Zeitüberschreitung). Ich muss also trainieren, die 100 m unter 10 Sekunden zu laufen. Für einen Rentner schlicht unmöglich. Also Homebanking Ade und zurück zur Bankfiliale und dort Überweisungen abgeben. Und das nennt sich dann „Digitalisierung“. Ich werde künftig wieder Brieftauben züchten. Die weißen Kästen von der Telekom stehen ja schon überall herum, funktionieren nur nicht.

Alle Rechte am vorliegenden Text bleiben vorbehalten.


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