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Sep 26 2017

 von: A. R.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Vodafone als größter Rivale der Deutschen Telekom auf die Zero-Rating-Option StreamOn reagiert. Am heutigen Dienstag, dem 26. September, hat der Düsseldorfer Netzbetreiber seinen neuen Service namens Vodafone Pass vorgestellt. Es wird vier Pässe geben, die Chat-, Social-, Musik-, und Video-Apps abdecken und kein kostbares LTE-Datenvolumen verbrauchen.

 

Vodafone Pass: App-basierte Zero-Rating-Pakete

Das Smartphone ist nicht nur ein gerne genutztes Kommunikationsmittel, sondern wird auch vermehrt für den Konsum von Multimediainhalten genutzt. Häufiges Teilen von Fotos und Videos in Chats und Sozialen Netzwerken sowie das Streaming von Musik und Filmen reduziert jedoch das im Tarif enthaltene Highspeed-Kontingent rapide. Die Telekom rannte deshalb mit StreamOn bei den Anwendern offene Türen ein und nun stellte Vodafone seinen Beitrag zum Zero-Rating vor. Ab dem 26. Oktober werden die Optionen Chat-Pass, Social-Pass, Music-Pass und Video-Pass für Teilnehmer des Netzbetreibers mit einem Red- oder Young-Tarif zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Pässe gewähren die Nutzung ausgewiesener Apps, ohne dass dafür eine Datenübertragung angerechnet wird. Das Angebot soll wie bei der StreamOn-Konkurrenz kontinuierlich erweitert werden.

Welche Services beinhaltet Vodafone Pass?

Widmen wir uns zunächst einmal dem Chat-Pass. Wer von diesem Gebrauch macht, kann WhatsApp, Threema, den Facebook-Messenger, Telegram, Viber und Vodafone Message+ nutzen und spart kostbares LTE-Datenvolumen. Beim Social-Pass sind zum Start die Apps von Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest inkludiert. Für den Musikgenuss stehen die Programme Amazon Music Unlimited / Prime Music, Deezer, I Love Radio, Napster, Soundcloud, Tidal und Spotify zur Auswahl. Entspannter Filme und Serien verfolgen, ohne auf das LTE-Kontingent achten zu müssen, werden Sie bei Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo und Vodafone GigaTV können.

Wichtige Informationen zu Vodafone Pass

Einer der Pässe Music, Social und Chats kann nach Wahl kostenlos gebucht werden, der Video-Pass ist ab Red M / Young M gratis verfügbar. Das gewählte Paket steht in der gesamten Vertragslaufzeit zur Verfügung und kann monatlich gewechselt werden. Falls man einen weiteren Pass buchen möchte, muss man 5 Euro monatlich für Music, Social und Chat sowie 10 Euro pro Monat für Video einplanen. Bestandskunden bleiben leider außen vor – außer sie verlängern ihren Vertrag. Der erste kostenlose Pass wird nur für Neukunden oder bei Vertragsverlängerung vergeben. Schade: sobald das Highspeed-Datenvolumen überschritten wurde, wird auch Vodafone Pass gedrosselt.

 

Fazit

Nachdem die Telekom mit StreamOn den Stein ins Rollen brachte und auch O2 mit O2-Free eine „Lösung“ für zu schmales Volumen bietet, kontert nun endlich auch Vodafone. Der Ticket-Ansatz ist sicher nicht schlecht. Aber bei der Telekom ist Stream ON ab MagentaMobil L ohne Mehrkosten inklusive. Zudem dürfte der Musik- und Videopass am interessantesten sein. Hier fehlen unserer Meinung nach noch Partner, aber das kann sich ja ändern. Einen Chat-Pass brauchen sicher nur Hardcore-Social-Media Nutzer, für gewöhnlich sollte das normale Volumen reichen.


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Eine Meinung zu “Vodafone Pass: StreamOn-Alternative auf App-Basis vorgestellt”

  1. Harald Walker sagt:

    Wirklich interessant wäre der Video-Pass vor allem bei LTE Zuhause bzw. GigaCube und dort wird es natürlich nicht angeboten.

Alle Rechte am vorliegenden Text bleiben vorbehalten.


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