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Jun 12 2018

 von: A. R.

Während das LTE-Netz hierzulande in vielen Städten gut ausgebaut ist, sieht es auf der Autobahn und im Schienenverkehr weniger prickelnd aus. Die meisten Zugreisenden kennen kaum eine Fahrt ohne Abstürze und Unterbrechungen von Internetverbindungen und Gesprächen. Auf Deutschlands Straßen leiden hingegen Mitfahrer und es fehlt eine zuverlässige Basis für vernetzte Vehikel. Vodafone will diese Funklöcher stopfen.

LTE-Offensive für Autobahn und Schiene

Unter dieser Überschrift gab Vodafone jüngst eine neue Pressemitteilung heraus. Man wolle einen flächendeckenden LTE-Ausbau für alle Hauptverkehrsadern forcieren. Neben Autobahnen und Schienen sollen auch Flughäfen profitieren. „Schneller surfen und ohne Abbrüche telefonieren“ sind die Ziele des Düsseldorfer Netzbetreibers. Vom 11. bis zum 15. Juni tagt die CeBIT in Hanover, bei der auch Vodafone zugegen ist. Hannes Ametsreiter, CEO der deutschen Niederlassung, ging bei seinem Auftritt explizit auf den Mobilfunk im inländischen Verkehr ein. Das beste Verkehrsnetz würde das beste Mobilfunknetz brauchen, so die Führungskraft. Eine etwas waghalsige Aussage, wenn man bedenkt, dass die Telekom in den großen Netztests immer noch leicht vorne liegt. Bis Ende 2019 soll es flächendeckendes LTE auf allen Autobahnen und entlang aller ICE-Hauptstrecken geben. „Davon werden Millionen Pendler und Reisende täglich profitieren. Und damit schaffen wir schon heute die Voraussetzung für neue Formen der Mobilität.“, so Ametsreiter weiter.

Details zum LTE-Ausbau auf den deutschen Verkehrswegen

Das Autobahnnetz in Deutschland umfasst 13.000 Kilometer, die komplette Strecke mit 4G-Funk zu versorgen ist also ein ambitioniertes Projekt. Für den Erfolg des Vorhabens sollen Upgrades auf LTE bei 700 Mobilfunk-Basisstationen sorgen, die Arbeiten beginnen noch in diesem Geschäftsjahr. Um die flächendeckende Autobahn-Vernetzung zu realisieren, investiert Vodafone weitere 55 Millionen Euro. Bis Ende 2019 soll der Ausbau vollzogen sein. In erster Linie möchte man damit die Car-to-Car-Kommunikation fördern. In naher Zukunft wird die Autofahrt durch den Mobilfunk sicherer, in dem sich die Fahrzeuge gegenseitig bei Gefahren warnen können. An die Telefonierenden hat das Telekommunikationsunternehmen ebenfalls gedacht. Bis Ende des Geschäftsjahres steht die Modernisierung von 1.500 Basisstationen auf dem Plan, wodurch es weniger Gesprächsabbrüche geben soll.

Auch Zugfahrer und Fluggäste profitieren

Nicht immer ist man mit dem Auto unterwegs, weshalb auch die Gleise von LTE-Masten umzäunt werden sollten. Vodafone will dem Empfangs-Frust auf den ICE-Hauptstrecken der Bahn entgegenwirken. Satte 98 Prozent der Reisenden würden dann Zugang zum schnellen 4G-Netz erhalten. Des Weiteren greift der Netzbetreiber wartenden Passagieren am Flughafen unter die Arme. Alle großen Flughäfen sollen von einem schnelleren LTE-Zugang bis Ende des Geschäftsjahres profitieren. Bis zu 500 Mbit/s sollen dann möglich sein.

Quelle: Vodafone Deutschland

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