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Okt 17 2014

 von: A. R.

Gestern stellte der Branchenriese Apple seine neuen Tablets, namentlich das iPad Air 2 und das iPad Mini 3 vor. Beide Geräte werden auch in einer Variante mit LTE CAT4 verfügbar sein. Viele waren gespannt auf das sehnlichst erwartete Event, doch die hohen Erwartungen konnte Apple nicht so ganz erfüllen. Zwar weiß das iPad Air 2 zu gefallen, beim Mini 3 zeigen sich aber starke Schwächen.

Apple iPad Air 2 unter der Lupe
iPadAir2 und 3 mini

Mit dem neuen Tablet-Flaggschiff macht der Konzern den Fans eine große Freude. Der erwartete technische Sprung nach vorne trat ein und die Firma konnte überdies mit so mancher Eigenschaft überraschen. Das iPad Air 2 hat vor allem beim Chipsatz zugelegt. Statt dem Apple A7, kommt nun ein Apple A8X zum Einsatz. Dieser verfügt über eine 64-Bit-Architektur und einen M8-Coprozessor. Dank 2 GB RAM geht dem Tablet auch bei intensivem Multitasking nicht so schnell die Puste aus. Der Bildschirm blieb unangetastet. Wie beim ersten iPad Air bekommt man 2.048 x 1.536 Bildpunkte auf einer Diagonalen von 9,7 Zoll. Der Fingerabdrucksensor Touch ID wurde, wie schon beim iPhone 6, in der Home-Taste integriert. Die rückseitige Kamera nimmt Bilder in 8 Megapixeln auf, Selfie-Fans finden vorne 1,2 Megapixel. Das iPad Air 2 wird in Speicherausführungen mit 16 GB, 64 GB und 128 GB zur Verfügung stehen.

Apple iPad Air 2: Auch im Internet schnell unterwegs

Das neue Tablet-Flaggschiff zeigt auch im mobilen Netz seine Muskeln. Modelle mit LTE CAT4-fähigem Modem lassen einen mit bis zu 150 Mbit/s die Weiten des Internets erkunden. Auch beim WLAN hat Apple nicht geknausert, denn das iPad Air 2 verfügt über den modernsten WLAN-AC Standard. Somit steht dem pfeilschnellen Surfvergnügen in heimischen Netzwerken oder an Hotspots nichts im Wege.

Innovationen beim iPad Air 2

Eine große Überraschung zeigte sich erst nach der eigentlichen Präsentation. Denn dann wurde die „Apple SIM“ enthüllt, eine im Tablet vorinstallierte SIM-Karte. Diese ist über eine spezielle Software des Gerätes programmierbar, wodurch man dann beliebige Verträge auf einer einzelnen Karte realisieren kann. Bislang machen jedoch nur Netzbetreiber in den USA und Großbritannien davon Gebrauch. Ob der Dienst auch in Deutschland genutzt werden wird, ist noch nicht bekannt. Bei der Konstruktion des Displays zeigt sich Apple ebenfalls fortschrittlich. Erstmals wird auf einen laminierten Bildschirm gesetzt, welcher noch dazu eine Anti-Reflexions-Beschichtung hat. Damit sollte man auch bei starkem Sonnenschein die Inhalte des Displays noch gut erkennen können.

Apple iPad Mini 3: Klein und enttäuschend

Selbstredend muss man nicht unbedingt das Rad neu erfinden bei einem Nachfolgemodell einer Produktreihe. Die Änderungen beim iPad Mini 3 im Vergleich zum Vorgänger fielen aber äußerst marginal aus. Der Fingerabdrucksensor Touch ID findet sich auch hier auf dem Home-Button, es gibt zusätzlich die Farbe Gold und dieselben Speicherausführungen wie beim iPad Air 2. Mehr wurde nicht verändert. Das komplette Gehäuse blieb unangetastet, die Maße und das Gewicht stimmen absolut überein. Der Prozessor, das Display, die Kamera und die restliche Hardware wurden direkt übernommen. Fortschritt sieht anders aus. Für Besitzer des Vorgängermodells lohnt sich ein Umstieg definitiv nicht.

Preise und Verfügbarkeit des iPad Air 2 und iPad Mini 3

Für das iPad Air 2 wird man mit mindestens 489 Euro in der 16-GB-WLAN-Variante zur Kasse gebeten. Die Ausführung mit 64 GB und WLAN kostet 589 Euro und das 128 GB WiFi-Modell schließlich 689 Euro. Für die LTE-Option muss man nochmals tiefer in die Tasche greifen. So kosten 16 GB bereits 609 Euro, 64 GB dann 709 Euro und die 128-GB-Ausgabe mit LTE 809 Euro. Das iPad Mini 3 schlägt mit 389 Euro für 16 GB, 489 Euro für 64 GB und 589 Euro für 128 GB in der WLAN-Version zu Buche. Möchte man das mobile Internet durch LTE nutzen, werden 509 Euro für 16 GB, 609 Euro für 64 GB und 709 Euro für 128 GB fällig. Beide Geräte können ab sofort in den Farben Weiß, Gold und Schwarz vorbestellt werden. Die Auslieferung soll zwischen dem 20. und 24. Oktober erfolgen.

Fazit zu den neuen iPads

Das Apple iPad Air 2 weiß durchaus zu gefallen und bringt sinnvolle Neuerungen mit sich. Die Apple SIM-Funktionalität könnte noch spannend für die Zukunft der Mobilfunkwelt werden und durch den Apple A8X-Chipsatz erhält man mehr als genug Leistung. Das iPad Mini 3 stagniert hingegen im Vergleich zum Vorgänger. Hier wäre durchaus mehr möglich gewesen. Ob die marginalen Änderungen einen Kauf rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.

Quelle & Bild: Apple

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