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Apr 28 2022

 von: M_Schwarten

Aufgrund eines Verbots durch die Bundesnetzagentur, müssen sich viele Kunden von Telekom und Vodafone auf Änderungen bei ihren Tarifen einstellen. Die Zero Rating-Optionen „Telekom StreamOn“ und „Vodafone Pass“ werden untersagt.

Verstoß gegen Netzneutralität

Die Bundesnetzagentur hat heute beliebte Tarifoptionen von Telekom und Vodafone verboten. Sie hat die Vermarktung der Zero Rating-Optionen „StreamOn“ und „Vodafone Pass“ untersagt und zudem auch die Beendigung von Bestandskundenverträgen angeordnet. Als Grund gibt die Behörde an, dass die Angebote gegen die Netzneutralität verstoßen, weil sie den Datenverkehr auf Smartphones nicht gleich behandeln.

 

„Wir beenden die Ungleichbehandlung von Datenverkehren, die mit den Zero Rating-Optionen verbunden sind,“ sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir erwarten, dass die Anbieter nun Tarife mit höheren Datenvolumina oder günstigere Mobilfunk-Flatratetarife anbieten. Verbraucherinnen und Verbraucher werden davon profitieren.“ Das Verbot basiert auf einem Urteil des Europäische Gerichtshofs vom 2. September 2021.

Beliebte Optionen

Durch das Verbot verlieren die Telekom und Vodafone beliebte Optionen. Alleine bei der Telekom haben rund vier Millionen Kunden das Feature StreamOn gebucht. Dieses wird in verschiedenen Varianten angeboten und sorgt dafür, dass das durch spezielle Apps und Anwendungen auftretende Datenvolumen nicht auf das Inklusivvolumen des Tarifs angerechnet wird. Auch Vodafone bietet mit dem Vodafone Pass ein vergleichbares Angebot.

 

Bis zum 1. Juli müssen die beiden Anbieter nun die Vermarktung der Zero Rating-Optionen einstellen. Sie dürfen dann über keinen Vertriebskanal mehr buchbar sein. Immerhin räumt die Bundesnetzagentur für die Einstellung der Optionen bei Bestandskunden etwas mehr Zeit ein. Hier müssen die Änderungen bis Ende März 2023 erfolgen. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die Einstellung der Zero Rating-Optionen eine positive Auswirkung auf den deutschen Mobilfunkmarkt haben wird. Es soll nach ihrer Auffassung den Trend zu Tarifen mit höheren Datenvolumina und günstigeren Mobilfunk-Flatrates beschleunigen.

Quelle: Bundesnetzagentur
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