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Jan 11 2018

 von: A. R.

Auf der CES 2018 wurden einige LTE-vernetzte Highlights der Kategorien Smartphones, Tablets und Convertible-PCs vorgestellt. Besonders Sony, die TCL-Marke Alcatel und Lenovo konnten mit einer Vielzahl neuer Produkte für Aufmerksamkeit sorgen. Doch abseits von Endgeräten wie Xperia XA2, Alcatel 5 und dem ThinkPad X1 Yoga gab es auch Exoten, wie die Mirage Camera oder die Omate-Smartwatch.

Sony auf der CES 2018 – die neue Smartphone-Mittelklasse

Das japanische Unternehmen Sony zeigte sich in puncto Smartphones gut aufgestellt auf der diesjährigen Consumer Electronics Show. Mit dem Xperia XA2 stellte der Konzern ein Mittelklasse-Mobilgerät vor, das mit vorinstalliertem Android 8.0 Oreo daherkommt. Der Chipsatz Qualcomm Snapdragon 630 dürfte im Zusammenspiel mit dem 3 GB großen RAM für eine ausreichende Arbeitsgeschwindigkeit sorgen. Anwender können von 32 GB Flash Gebrauch machen, die sich mittels microSD-Karte aufstocken lassen. Der 5,2 Zoll große Bildschirm des Handys beherbergt 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Die rückseitige Kamera bietet 23 Megapixel, Selfie-Fans dürfen auf 8 Megapixel zurückgreifen. Das 5,2-Zoll-Display ist Ihnen zu klein? Dann können Sie sich für das Xperia XA2 Ultra entscheiden, das mit 6 Zoll großer Full-HD-Anzeige aufwartet. Diese Variante unterscheidet sich zudem durch die zusätzliche 64-GB-Option, einem 3.850 anstatt 3.300 mAh großem Akku und 4 GB RAM von der Standardausführung. Beide Sony-Modelle stemmen das mobile Internet bis zur LTE-Kategorie 12 (600 Mbit/s im Download / 150 Mbit/s im Upload).

 

Qualcomm Show CES 2018 | Bild: CES

Sony auf der CES 2018 – ein Handy für den kleinen Geldbeutel

Während das Xperia XA2 mit 349 Euro und das Xperia XA2 Ultra mit 449 Euro zu Buche schlagen, frisst das ebenfalls neu angekündigte Xperia L2 mit einer UVP in Höhe von 249 Euro kein allzu großes Loch in das Portmonee. Selbstredend macht sich diese Ersparnis aber auch bei der Ausstattung bemerkbar. Mit dem 5,5 Zoll großen HD-Display (1.280 x 720 Pixel), dem SoC MediaTek MT6737T und der 13-Megapixel-Hauptkamera ist dieses Telefon vergleichsweise mager bestückt. Auch beim Betriebssystem setzte Sony den Rotstift an und gewährt ab Werk lediglich Android 7.1.1 Nougat. Während die 32 GB Flash und der 3 GB messende RAM in Ordnung gehen, mutet LTE Cat. 4 (bis zu 150 Mbit/s im Download) recht antiquiert an. Der Akku wird mit einer Kapazität von 3.300 mAh angegeben.

Alcatel auf der CES 2018 – Ordnung im Namenschaos

Idol, Pop, Pixi, die A-Serie, die U-Serie, die Shine-Serie, bei TCLs Marke Alcatel herrscht ein ziemliches Durcheinander hinsichtlich der Produktbezeichnung. Nun orientiert sich das chinesische Unternehmen am transparent strukturierten Portfolio von Nokia. Je größer die Ziffer, desto besser das Mobilgerät, eine Methode, die sich schnell einprägt. So ist das Alcatel 1X dann auch das kleinste Modell des neuen Sortiments. Bislang schweigt sich der Hersteller noch zum Großteil der Funktionen dieses Mobilgeräts aus. Sicher ist, dass es ein großes 18:9-Display, LTE-Datenfunk und einen Fingerabdrucksensor hat und weniger als 100 Euro kosten wird. Das attraktivere Alcatel 3 kommt zusätzlich in den Varianten C, V und X daher. Die Modelle haben einen 6 Zoll großen 18:9-Bildschirm (1.440 x 720 Pixel) und Android 7.0 Nougat gemein. Wahrscheinlich liegen die Unterschiede der verschiedenen Ausführungen größtenteils bei ROM und RAM. So bietet das 3C 16 GB Flash- und 1 GB Arbeitsspeicher. Ab 120 Euro wandert das Alcatel 3C über den Ladentisch, beim 3V sollen es circa 200 Euro sein.

Alcatel 5: Geheimtipp für Selfie-Fans?

Bezüglich des neuen Zugpferds Alcatel 5 zeigte sich TCL in Plauderlaune. Die 5,7 Zoll große Anzeige kommt wie bei den Geschwistern im 18:9-Format daher, sie löst mit 1.440 x 720 Bildpunkten auf. Eine Dual-Kamera mit zwei Mal 16 Megapixel soll für gute Selbstportraits sorgen. Als Prozessor findet der MediaTek MT6750 Verwendung, dessen acht Kerne mit bis zu 1,5 GHz takten können. Gemäß LTE Cat. 6 gibt es bis zu 300 Mbit/s beim Empfangen von Daten. Schade: auch bei diesem Mobilgerät setzt der Konzern auf das veraltete Betriebssystem Android 7.0 Nougat. Der Preis beträgt rund 300 Euro.

Asus ZenFone Max Plus (M1) für Deutschland bestätigt

Der in Taiwan ansässige Hersteller Asus gab sich ebenfalls auf der CES 2018 die Ehre. Im Smartphone-Sektor kündigte das Unternehmen die Veröffentlichung des ZenFone Max Plus (M1) für Deutschland an. Das Handy soll kommenden Februar erscheinen. Wie viel das in der oberen Mittelklasse anzusiedelnde Produkt kosten wird, ist noch nicht bekannt, die Ausstattung hingegen schon. Das Full-HD+-Display (2.160 x 1.080 Pixel) im 18:9-Format misst 5,7 Zoll, beim verwendeten Chipsatz handelt es sich um den MediaTek MT6750T. Auch dieses Smartphone ist somit LTE-A-fähig (Kategorie 6). Die Speicherausstattung ist mit 32 GB Flash und 3 GB RAM ausreichend, das Highlight ist ohne Zweifel die rückseitige Dual-Kamera. Die Hauptkamera löst mit 16 Megapixel auf und wird von einer 8-Megapixel-Weitwinkel-Optik (120 Grad) unterstützt. Dank des 4.130 mAh umfassenden Akkus sollte das Asus ZenFone Max Plus (M1) lange ohne das Netzteil auskommen.

 

Zenfone Max Plus | Bild: Asus

Lenovo mit ThinkPad-Offensive auf der CES 2018

Gleich drei Neuheiten in den Bereichen Tablet, Notebook und Convertible-PC präsentierte Lenovo auf der Technik-Messe. Das ThinkPad X1 Tablet (2018) ist ein Highend-Geschoss mit 13 Zoll großem Bildschirm. Das Display löst mit beeindruckenden 3.000 x 2.000 Pixeln (3K) auf und durch den Intel-Core-i7-Prozessor ist genug Arbeitsgeschwindigkeit vorhanden. Das Mobilgerät zeigt auch anhand der Tastatur-Hülle, den 16 GB RAM und der 1 TB umfassenden SSD, dass es für den professionellen Einsatz gedacht ist. Entsprechend üppig fällt die UVP in Höhe von mindestens 1.599 US-Dollar aus. Noch etwas mehr, nämlich 1.889 US-Dollar für die günstigste Konfiguration, werden für das ThinkPad X1 Yoga (2018) fällig. Hierbei handelt es sich um einen Convertible-PC mit umklappbarem 14-Zoll-Display (2.560 x 1.440 Bildpunkte). Prozessor, RAM und SSD gleichen der Tablet-Ausgabe. Abgerundet wird das neue ThinkPad-X1-Trio vom Modell Carbon, ein waschechtes 14-Zoll-Notebook. Für diese Ausführung werden mindestens 1.709 US-Dollar berechnet. Die Displayauflösung stimmt mit dem X1 Yoga (2018) überein, CPU, RAM und SSD ähneln sich ebenfalls. Des Weiteren verfügen alle Think Pad X1 über eine LTE-A-Konnektivität.

Lenovo Miix 630 und HP Envy x2

Nochmal Lenovo? Genau, denn ein ARM-Modell hat der chinesische Konzern ebenfalls auf der CES 2018 im Gepäck. Die Technik des Miix 630 steckt im 12,3 Zoll großen Full-HD-Tablet. Genauer gesagt bekommt der Anwender das SoC Qualcomm Snapdragon 835 – und damit Gigabit-LTE via eingebauter SIM-Karte (eSIM). Je nach Bedarf kann aus Konfigurationen mit bis zu 8 GB RAM und 256 GB Flash gewählt werden. Eine Tastatur lässt sich anstecken und sogar an einen Eingabestift hat der Hersteller gedacht. Im Mai 2018 erscheint das Lenovo Miix 630 für rund 800 US-Dollar. Das HP Envy x2 stellt ebenfalls ein Tablet mit andockbarem Keyboard dar. Mit nur 7,9 mm Dicke ist das Highend-Modell sehr schlank. Ein Intel-Core-i-Dual-Core-Prozessor ist für die Leistung zuständig, die Speicheroptionen reichen wie beim Lenovo-Konkurrenten bis zu 8 GB RAM und 256 GB SSD. Auf dem 12-Zoll-Screen tummeln sich 1.600 x 900 Pixel. Tastaturhülle und Eingabestift gehören zum Lieferumfang des HP Envy x2.

Weitere LTE-Neuheiten auf der CES 2018

Die Omate 05LW ist eine Smartwatch der etwas anderen Art. Das Wearable wurde in erster Linie für erkrankte und ältere Mitmenschen oder für Kinder konstruiert. Per SOS-Knopf kann der Anwender schnell Hilfe holen und ein GPS-Tracker informiert Angehörige über den Aufenthaltsort des Trägers. Ein Staub- und Wasserschutz nach IP67 und ein stoßfestes Gehäuse verzeihen viele Umwelteinflüsse. Zur weiteren Ausstattung zählen ein 1,3 Zoll großes Display, eine 2-Megapixel-Kamera und ein Akku, der drei Tage durchhalten kann. An Verbindungsmöglichkeiten gibt es WLAN, Bluetooth und LTE. Unser letztes Produkt in diesem Special kommt von Google und Lenovo. Die Mirage Camera ist eine VR-Kamera, deren Design an eine Audiokassette erinnert. Unabhängig von einem Smartphone lassen sich mit ihr Filme und Fotos für die Virtuelle Realität mit zwei 13-Megapixel-Knipsen aufnehmen. Die Inhalte können anschließend über WLAN oder LTE geteilt werden.


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