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Dez 04 2020

 von: M_Schwarten

Mit connect hat nun auch die dritte Fachzeitschrift ihren Netztest 2021 veröffentlicht. Dieser wurde bereits im 27. Jahr durchgeführt. Unterstützt wurde connect hierbei wieder vom langjährigen Partner umlaut. Überprüft wurden nicht nur die Mobilfunknetze in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz.

 

connect Netztest 2021

Aufwendiges Testverfahren

Für seinen Netztest verwendet connect ein aufwendiges Verfahren. Zum einen wurden eigene Drive- und Walktests mit 22.379 zurückgelegten Kilometern und über 450.000 Samples für Daten und Sprache durchgeführt. Zum anderen greift connect auf die Community zurück und erhebt per Crowdsourcing Daten. Hier wurden in einem Zeitraum von 24 Wochen (Mitte Mai bis Ende Oktober 2020) von knapp 500.000 Nutzern fast drei Milliarden Samples ausgewertet. Dies sorgt für eine durchschnittliche Abdeckung von 97,8 Prozent der bebauten Fläche.

 

Insgesamt hebt sich das Testverfahren von denen der Konkurrenz ab. Die getesteten Netzbetreiber bescheinigen connect, dass der Mobilfunktest „als der aussagekräftigste, methodisch und statistisch am meisten belastbare und daher in der Branche mit Abstand am erntesten genommene Vertreter seiner Art gilt“. Erstmals wurde 2020 auch 5G zum regulären Messumfang hinzugefügt.

Gewohnter Testsieger

Bevor wir auf allgemeine Erkenntnisse eingehen, fassen wir zunächst das Abschneiden der drei Netzbetreiber in Deutschland zusammen. Wie schon gewohnt, darf sich die Deutsche Telekom über den Testsieg freuen. Das Unternehmen kommt auf insgesamt 926 Punkte und die Note „sehr gut“ – die 2020 allerdings von allen drei Wettbewerbern erreicht wurde.

 

Besonders groß ist der Vorsprung der Telekom auf die Konkurrenz beim Testblock Daten. Hier erreicht der Konzern bei allen Testkriterien (Großstädte Drive- und Walktest, Kleinstädte Drivetest, Verbindungsstraßen Drivetest und Bahn Walktest) die meisten Prozentpunkte. Auch bei der Sprache zeigt das Netz der Bonner nahezu überall die beste Leistung, schneidet zudem bei den Crowd-Daten am besten ab.

O2 erstmals mit „sehr gut“

Auf dem zweiten Platz kommt wie gewohnt Vodafone ins Ziel. Der Netzbetreiber muss allerdings in fast allen Bereichen der Telekom den Vortritt lassen, kann nur beim Bahn-Walktest minimal besser abschneiden. Insgesamt reicht es am Ende für 876 Punkte, also 50 Punkte weniger als die Telekom.

 

Eine Überraschung gibt es hingegen auf Platz 3. Gemeint ist allerdings nicht die Tatsache, dass sich dort O2 bzw. Telefónica Deutschland wiederfindet. Sondern vielmehr gemeint ist, dass auch der dritte Netzbetreiber die Note sehr gut (852 Punkte) erreicht. Das ist zum ersten Mal gelungen, sodass sich die Ausbaubemührungen der vergangenen Monate sichtlich gelohnt haben. Die Werte liegen allerdings auch hier nahezu durchweg unterhalb des Zweitplatzierten.

Sehr gute Sprachqualität

Basierend auf den Sprachmessungen bescheinigt connect allen drei deutschen Netzbetreibern ein hohes Niveau. Dank VoLTE beträgt die Dauer bis zum Verbindungsaufbau bei Telekom und Vodafone nur rund eine Sekunde, bei O2 sind es rund zwei Sekunden. Die Erfolgsquote lag bei der Telekom beim Großstadt- und Kleinstadt-Drivetest bei 100 Prozent. Vodafone mit 99,7 und O2 mit 99,3 Prozent schneiden in der Großstadt ebenfalls gut ab. Auch sonst sind die Messwerte sehr gut und offenbaren bei dieser Basisfunktion keine wirklichen Schwächen.

Überraschende Ergebnisse bei den Daten

Bei der Messung von Daten – sprich Websurfen, Messaging, Videotelefonie und Streaming – liegt auch hier die Telekom deutlich vorne. Überraschend ist allerdings, dass O2 sehr deutlich aufgeholt hat. Beim Drivetest in Großstädten liegt Telefónica gleichauf mit Vodafone, konnte bei den Walktests sogar den zweiten Rang erzielen und liegt hier nur knapp hinter dem Bonner Konkurrenten.

 

Bisher war die Telekom vor allem auf dem Land den Kontrahenten überlegen. Das ist auch 2020 weiterhin so. Allerdings ist der Vorsprung deutlich geschrumpft. Mit anderen Worten: Telefónica und Vodafone sind beim Mobilfunkausbau auf dem Land gut vorangekommen. Luft nach oben haben aber alle drei Anbieter weiterhin in Kleinstädten sowie auf Verkehrswegen wie wichtigen Verbindungsstraßen und dem Schienennetz.

In Österreich und Schweiz dreimal „überragend“

Abschließend noch kurz die Ergebnisse aus den südlichen Nachbarländern zusammengefasst: In Österreich gewinnt Magenta mit der Gesamtnote „überragend“ vor A1 und Hutchinson3 (beide „sehr gut“). In der Schweiz kommen Swisscom auf Platz 1 und Sunrise auf Platz 2 auf „überragend“, während Salt auf dem dritten Platz mit „sehr gut“ abschneidet. Ein Grund für das bessere Abschneiden der dortigen Netzbetreiber ist unter anderem der weiter vorangeschrittene Ausbau von 5G.

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Quelle: connect

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Kategorie: Studien & Prognosen | Schlagwörter: , , ,
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