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Jul 29 2017

 von: A. R.

Nächstes Jahr steht die große Vergabe der 5G-Frequenzen auf dem Plan. Durch diese Auktion erwartet der CSU-Bundesminister Alexander Dobrinth Einnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. Mit den Einnahmen soll Ein Förderprogramm für den Ausbau des fünften Mobilfunkstandards initiiert werden. Aktuell steht zwar noch eine Bewilligung der Versteigerung der Bundesnetzagentur aus, hierbei handelt es sich jedoch eher um eine Formsache.

Dobrinth plant bereits jetzt mit 5G-Ressourcen

In 2018 soll es eine Frequenzauktion geben, bei der Netzbetreiber hierzulande neues Spektrum für ihre 5G-Infrastruktur erwerben können. Um eine solche Vergabe umzusetzen, wird jedoch der Segen der Bundesnetzagentur benötigt. Erst wenn diese eine Frequenzknappheit feststellt, kann auch eine entsprechende Aktion veranlasst werden. Dies sollte jedoch kein Problem sein, da ein neuer Mobilfunkstandard schließlich eine entsprechende Basis benötigt. Alexander Dobrinth, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, schmiedet deshalb schon entsprechende Pläne mit den bevorstehenden Einnahmen.

Wofür sollen die Erlöse der Frequenzauktion eingesetzt werden?

Einen zweistelligen Milliardenbetrag erwartet der Bundesminister von der Auktion, die nächstes Jahr stattfinden soll. Die für die zu versteigernden Frequenzen gedachte 5G-Technik, soll dann 2020 marktreif sein. Besagte Marktreife entspricht jedoch noch nicht einer Verfügbarkeit für das Mobilfunknetz. Das angestrebte Förderprogramm hat Anwendungsgebiete wie das autonome Fahren, optimierte Industrieabläufe über IoT, das Gesundheitswesen, die Energieversorgung und die Landwirtschaft im Fokus. Eine entsprechende Ausbaustrategie wurde Mitte Juli ausgeklügelt.

Welche Frequenzen sind für 5G geplant?

Größtenteils ist die Versteigerung hoher Frequenzen angepeilt, etwa das Spektrum zwischen 3,4 GHz und 3,8 GHz. Dieses würde dann in 10-MHz-Blöcken angeboten. Nach oben und unten hin ist aber noch Luft, wie die Frequenzen 700 MHz und 26 GHz zeigen, die ebenfalls bei der Auktion präsent sein sollen. Bei der letzten Frequenzauktion hierzulande im Jahre 2015, haben die Telekom, Vodafone und Telefónica bereits Blöcke innerhalb der 700 MHz erworben. Trotz der nahenden 5G-Einführung, wird LTE noch über einen langen Zeitraum eine große Rolle im Mobilfunkbereich spielen. Eine Koexistenz beider Technologien dürfte die Netzqualität deutlich aufwerten.


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Eine Meinung zu “LTE-Nachfolger 5G: Frequenzauktion soll zweistelligen Milliardenbetrag einbringen”

  1. Hans Schlicht sagt:

    der Verkauf der Frequenzen ist Teil der Privatisierung der Infrastruktur der Bundesrepublik. Man kann das an Private gerne vermieten, aber die öffentliche Struktur ist Teil der Daseinsvorsorge, die aus ordnungspolitischen Gründen (Stichwort „soziale“ Marktwirtschaft) staatlich bleiben muss.
    Zumal kein Euro in den Staatskassen hängen bleibt, da die privaten die Kosten in voller Höhe von den Steuern abziehen.

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