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Nov 30 2021

 von: M_Schwarten

Die drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 erfüllen nach Angaben der Bundesnetzagentur nun alle Versorgungsauflagen aus der Lizenzvergabe im Jahr 2015.

Überprüfung der Versorgungsauflagen abgeschlossen

Wie die Bundesnetzagentur mitgeteilt hat, ist die Überprüfung der Versorgungsauflagen aus der Lizenzversteigerung im Jahr 2015 nun mit zwei Jahren Verspätung abgeschlossen. Alle drei Mobilfunknetzbetreiber erfüllen die Auflagen zum Netzausbau, wenn auch mit teils deutlichen Verzögerungen. Somit drohen den Unternehmen keine Strafen mehr, die bei Nichteinhaltung der Vorgaben aus dem Jahr 2015 die Folge wären.

 

Da die Auflagen nun erfüllt sind, weisen in jedem Bundesland 97 Prozent und bundesweit 98 Prozent der Haushalte von jedem der drei Mobilfunknetzbetreiber eine mobile Breitbandversorgung auf. Diese Auflage wurde aber bereits im vergangenen Jahr von allen drei Netzbetreibern erfüllt. Hier hinkte vor allem O2 hinterher. Das primäre Problem war die Versorgung der Hauptverkehrswege. Diese sollten eigentlich ebenfalls allesamt bis Ende 2019 flächendeckend mit LTE abgedeckt sein, was aber nicht der Fall war. Nun wurde auch dieses Ziel von allen betroffenen Parteien erfüllt.

Netzausbau geht weiter

Natürlich ist der Netzausbau mit der Erfüllung der Auflagen von 2015 nicht abgeschlossen. „Der Netzausbau wird aktiv von allen drei Mobilfunknetzbetreibern weiter vorangetrieben“, heißt es von der Bundesnetzagentur. Hierzu zählt auch die Abschaltung der 3G-/UMTS-Netze, um Kapazitäten für die besseren Standards 4G und 5G zu schaffen. „Die 2019 ersteigerten Frequenzen werden sukzessive aufgeschaltet, um der steigenden Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten nachzukommen“, so die Bundesnetzagentur.

 

Nun geht es um das Erfüllen der nächsten Frist, die Ende des kommenden Jahres abläuft. Telekom, Vodafone und O2 müssen laut der Vereinbarung bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte je Bundesland und alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100 Mbit/s versorgen. Zudem sollen dann bis Ende 2024 auch alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s ausgestattet sein. Dazu soll auf allen Landes- und Staatsstraßen, in den Seehäfen und auf wichtigen Wasserstraßen sowie den restlichen Schienenwegen mindestens 50 Mbit/s anliegen. Spezifische 5G-Auflagen sind ebenfalls zu erfüllen.

Quelle: Bundesnetzagentur

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