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Okt 23 2013

 von: Sarah_Klare

Nach guten sechs Wochen ist die Frequenzversteigerung in Österreich am Montag zu Ende gegangen, das hat die Rundfunk & Telekom Regulierungs GmbH bekannt gegeben. Wer die Gewinner der Aukion sind und wie es mit der Nutzug der Mobilfunkfrequenzen im Lande weiter geht, haben wir für sie zusammengefasst.

Das Auktionsergebnis

An der Versteigerung beteiligt hatten sich am Ende nur die drei etablierten österreichischen Mobilfunkanbieter T-Mobile, A1 Telekom und Hutchinson. Neueinsteiger hatten sich an der Auktion nicht beteiligt. Zur Vergabe standen bei dem Verfahren insgesamt 28 Blöcke in den Frequenzen 800 MHz, 900 Mhz und 1800 Megahertz. Den Hauptanteil der Frequenzen mit 14 Paketen, konnte sich A1 Telekom sichern. T-Mobile ersteigerte neun Pakete und Hutchinson geht mit fünf Paketen aus der Auktion hervor. Insgesamt werden die drei Mobilfunkanbieter in Summe 2,014 Milliarden Euro für die Frequenzrechte bezahlen. Der Erlös kommt der Republik Österreich zugute.

Richtlinien für den LTE-Ausbau

Mit dem Erwerb der jeweiligen Frequenzspektren, haben sich die Mobilfunkunternehmen bestimmten Auflagen unterworfen. So muss jeder Anbieter sicherstellen, dass wenigstens 25 Prozent der Haushalte mit Diensten aus den entsprechenden Frequenzen versorgt werden. Zudem müssen 98 Prozent der Haushalte mit Sprachdiensten und langsamen Internetverbindungen versorgt werden, sowie 95 Prozent mit Bandbreiten von wenigstens 1 Mbit/s. Im Bereich der 800 MHz-Frequenzen gibt es weitere Auflagen, da die Frequenzen genutzt werden können, um ländliche Regionen mit LTE zu versorgen. Das dafür vorgesehene Frequenzpaket hat A1 Telekom erworben. Bis Mai 2015 muss A1 mindestens 145 Haushalten, die zur Zeit nicht auf Breitband-Internet zugreifen können, eine Internetverbindung von wenigstens 2 Mbit/s im Download zur Verfügung stellen.

Bestehende Frequenzrechte

Momentan sind die Frequenzen der 900-MHz und 1800 Mhz-Bänder noch gebunden, weshalb sie erst später nutzbar werden. Die Auktion der 800 Mhz, 900 Mhz und 1800 Mhz-Frequenzen in diesem Jahr, war die größte Frequenzauktion, die bisher in Österreich durchgeführt wurde. Der Erlös muss von den bietenden Unternehmen innerhalb der nächsten vier Wochen gezahlt werden. Weitere Details zu den Ergebnissen, können Interessierte hier in diesem Arbeitspapier nachlesen.

 

Quelle RTR Österreich

Weiterführendes

» mehr zum Thema LTE-Frequenzen

Quelle: Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH

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