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Mrz 02 2015

 von: A. R.

Gestern war es endlich soweit – das Samsung Galaxy S6 hat das Licht der Welt erblickt. Gleich in doppelter Ausgabe demonstrierte der Smartphone-Marktführer sein neues Flaggschiff. Man hat sich viel auf der technischen Seite vorgenommen, doch auch am Design wurde geschraubt. Halten Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge den hohen Erwartungen stand?

Samsung legt den Ruf des Billiggehäuses endgültig ab
Samsung Galaxy S6

Der Konzern musste in der Vergangenheit immer wieder für seine Plastikgehäuse Kritik einstecken. Mit der A-Reihe, dem Alpha und dem Note 4 zeigte man aber, dass es auch anders geht. Das Galaxy S6 legt noch eine Schippe bei der Materialwahl drauf. Hinten und vorne gibt es Gorilla Glass 4 und an den Seiten kommt mattes Aluminium zum Vorschein. Somit gibt es optische Parallelen zur Konkurrenz aus dem Hause Apple (iPhone 6) und Sony (Xperia Z3). Zwei Nachteile bringt die Premium-Bauweise allerdings mit sich, denn der Akku ist nicht mehr wechselbar und einen Speicherkartenschacht sucht man vergebens.

Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge – Was steckt unter der Haube?

Das Äußere mutet insgesamt wie ein Fortschritt an, wichtiger ist aber das Innenleben. Samsung hat wie bereits vermutet dem Chiphersteller Qualcomm eine Absage erteilt und den eigenen Chipsatz Exynos 7420 eingebaut. Dieser hat 8 Kerne mit 4x 2,1 Gigahertz Cortex A57 und 4x 1,5 Gigahertz Cortex A53 vorzuweisen. Besonders der 14-Nanometer-Fertigungsprozess wird hervorgehoben und soll sich stromsparend auswirken. Beim Arbeitsspeicher gibt es ebenfalls einen Evolutionsausbau, denn anstatt 2 GB DDR3 kommen nun 3 GB DDR4 zum Einsatz. Das Display bietet auf 5,1 Zoll eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und kommt im SuperAMOLED-Verfahren daher. Des Weiteren gibt es bei der Kernhardware einen internen Speicher, welcher, je nach Ausführung, 32 GB, 64 GB oder 128 GB beträgt. Der Akku umfasst 2.600 mAh bei der Edge-Version und 2.550 mAh bei der Standardausführung. Abgerundet wird die Kernhardware von einer 16-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator hinten und einer 5-Megapixel-Linse für Selfie-Fans vorne. Abgesehen vom beidseitig gebogenen Display und dem Akku unterscheiden sich beide Varianten technisch nicht voneinander. Beim Betriebssystem entschied sich Samsung für Android 5.0 mit einer deutlich übersichtlicheren TouchWhiz-Oberfläche.

Mobilfunk-Qualitäten des Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge
Galaxy S6

Bei der Konnektivität hat der Hersteller ebenfalls nicht gegeizt. Ins mobile Internet kann man mittels LTE CAT6 gehen, was einer Geschwindigkeit von maximal 300 Mbit/s im Download entspricht. Ein entsprechender Mobilfunkvertrag ist hierfür natürlich die Voraussetzung. Des Weiteren gibt es noch Bluetooth 4.1, NFC, GPS und WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac nebst Dual-Band WiFi zu verzeichnen. Auch der überholte Infrarot-Standard ist wieder mit an Bord, denn solch ein Sender macht sich nach wie vor gut beim Einsatz des Smartphones als Universalfernbedienung. Der NFC-Chip kann übrigens auch für Samsung Pay verwendet werden. Dies ist die Antwort auf Apple Pay und ermöglicht das Bezahlen durch das Mobilgerät. Der Fingerabdrucksensor der Home-Taste und der Pulsmesser blieben auch beim Galaxy S6 erhalten.

Preise und Verfügbarkeit der neuen Samsung-Flaggschiffe

Ab 10. April werden Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge in 21 Ländern in den Verkauf gehen. Samsung lässt sich hierbei den internen Speicher und die Krümmung des Displays fürstlich entlohnen. Die Standard-Ausführung wird für 699 Euro (32 GB), 799 Euro (64 GB) und 899 Euro (128 GB) über die Ladentheke gehen. Wer lieber die Variante mit dem gebogenen Display möchte, zahlt hingegen 849 Euro (32 GB), 949 Euro (64 GB) oder 1.049 Euro (128 GB). Das sind stolze Preise für ein Mobilgerät.

Unser Fazit zum Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge

Die meisten Leute waren sehr enttäuscht vom letztjährigen Top-Modell (S5). Mut zur Innovation fehlte Samsung vor allem beim Design und auch die Technik war nicht wirklich zukunftsweisend. Diese Vorwürfe kann man dem Konzern diesmal nicht mehr machen. Auch wenn das Äußere des S6 etwas abgekupfert aussieht, so ist es ein erfrischender Kontrast zu den Vorgängermodellen der Baureihe. Zudem hat man mit dem 2K-Display, dem Exynos-7420-Chipsatz und dem LTE CAT6-Modem starke Komponenten verbaut. Wir sind gespannt, ob die beiden Highend-Smartphones auch im Alltag überzeugen werden.

Wissenswertes zum Thema:

» Vergleich der LTE Tarife
» LTE Smartphones im Überblick

Quelle & Bild: Samsung.de

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