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Apr 30 2020

 von: M_Schwarten

Am heutigen Donnerstag hat die Bundesnetzagentur ihren alljährlichen Jahresbericht veröffentlicht. Dieser offenbart wieder viele interessante Zahlen für das Jahr 2019 rund um die Telekommunikationsbranche, von denen wir die spannendsten kurz zusammenfassen.

 

Über 190.000 Funkbasisstationen

Die Anzahl der in Deutschland installierten Funkbasisstationen hat im Jahr 2019 die Zahl von 190.000 überschritten. Nach zuletzt 181.640 Stück Ende 2018 verteilen nun 190.595 Funkbasisstationen die Mobilfinknetze in Deutschland. Den größten Zuwachs verzeichnen hierbei die LTE-Basisstationen. Denn das LTE-Netz wird auch viele Jahre nach der Einführung noch stetig weiter ausgebaut. Hier ist ein Plus von fast 8.000 Stationen zu verzeichnen (2019: 62.567; 2018: 54.911).

 

Deutlich weniger Zuwachs gibt es bei Basisstationen für UMTS/3G (2019: 57.457; 2018: 57.180) sowie GSM/2G (2019: 70.432; 2018: 69.549). Bisher kaum eine Rolle in den Statistiken spielt der neue Mobilfunkstandard 5G. Hier waren Ende 2019 erst 139 5G-fähige Basisstationen in Betrieb. Die Zahl der Antennenstandorte beträgt insgesamt 81.282. Denn viele Sender decken unterschiedliche Technologien wie GSM, UMTS und LTE ab.

Zahlen zur Mobilfuinknutzung

Die immer bessere Netzabdeckung ist einer von vielen Gründen, warum auch der durchschnittliche Datenverbrauch im Mobilfunknetzt stetig steigt. 2019 wurden über die Mobilfunknetze rund 2.757 Mio. GB Daten übertragen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr mit einem damaligen Wert von 1.993 Mio. GB eine Steigerung von fast 800 Mio GB. Im Vergleich zum gesamten Datenvolumen von Mobilfunk- und Festnetz zusammen in Höhe von ca. 52.000 Mio GB machen die mobilen Daten aber immer noch einen recht geringen Anteil aus.

 

Rückläufig ist seit Jahren die Nutzung von SMS. Nachdem 2018 noch 8,9 Mrd. SMS verschickt wurden, waren es 2019 nur noch 7,9 Mrd. Stück. Sie werden immer mehr von Messaging-Diensten substituiert, deren Nutzung unter das Datenvolumen fällt. Allerdings fallen die jährlichen Rückgänge mittlerweile geringer aus, was unter anderem an einer verstärkten Nutzung von SMS-basierten M2M-Anwendungen liegen dprfte. Wer noch weitere Zahlen und Fakten aus dem Jahresbericht 2019 der Bundesnetzagentur nachlesen möchte, findet den kompletten Bericht hier.

Quelle: Bundesnetzagentur
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