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Nov 18 2015

 von: A. R.

In den Vereinigten Staaten sorgt derzeit die Initiative LTE Plus für Aufsehen, durch die der Netzbetreiber Sprint bei der 4G-Geschwindigkeit an der Konkurrenz in Form von AT&T, T-Mobile und Verizon vorbei gezogen sein will. Dabei beruft sich der Anbieter auf diverse Analysen, unter anderem von Nielsen Mobile Performance. Vor allem der Download größerer Dateien geht fix vonstatten.

Sprint präsentiert LTE Plus

Unter dem Markennamen LTE Plus, fasst Sprint griffig seine Initiative zur Optimierung des eigenen Netzes zusammen. Zur Verbesserung sollen die Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,5 GHz, überarbeitete Funkzellen und die Weiterentwicklung von LTE Advanced beigetragen haben. Dabei beruft sich Sprint auf bewährte LTE-A-Funktionen wie Carrier Aggregation und Beamforming. Außerdem wird unterstützend noch die Frequenz um 1,9 GHz genutzt. LTE Plus sei bereits in 77 großen Märkten verfügbar. Darunter Washington DC, Colorado, Chicago, New Orleans, San Diego und Utah.

„Schneller als Verizon und AT&T“

In der Pressemitteilung verkündet Sprint, die amerikanische Konkurrenz in Sachen LTE-Speed abgehängt zu haben. Solche Angaben sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber zumindest kann der Provider ein paar Marktforschungsergebnisse für dieses Statement vorlegen. So hat das Institut „Nielsen Mobile Performance“ anhand Daten echter Teilnehmer die LTE-Download-Geschwindigkeit der Netzbetreiber untereinander verglichen. Mehrere zehntausend Nutzer sollen in 44 Regionen mitgewirkt haben. Es wurde erörtert, wie lange die einzelnen Netzbetreiber für den Download von Dateien über 5 MB brauchen. Im Juli musste sich Sprint noch mit dem zweiten Rang begnügen, nun liegt der Anbieter bei 20 der 44 Märkte vorne, was den ersten Platz bedeutet.

Weitere LTE-Analysen bei Sprint

RootMetrics veröffentlichte einen Bericht, der die 4G-Performance von Sprint, T-Mobile, Verizon und AT&T untereinander in Corpus Christi vergleicht. Die texanische Hafenstadt beherbergt über 300.000 Einwohner. Auch hier liegt Sprint, allerdings nur knapp, mit 88,9 Mbit/s vorne. Dahinter kommt gleich die Telekom mit 86,8 Mbit/s und Verizon mit 84,7 Mbit/s. AT&T bildet mit 81,4 Mbit/s das Schlusslicht. Interessant ist auch die gesteigerte Bandbreite zwischen den iPhone-Generationen. Diese Erhebung stammt vom PC Magazine. So wurden mit dem iPhone 5s Downloads mit 42 Mbit/s getätigt, beim iPhone 6 waren es schon 78 Mbit/s und das iPhone 6s gewährt im Durchschnitt sogar 121 Mbit/s.


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