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Mrz 24 2022

 von: M_Schwarten

Die alljährlichen Netztest von Computer Bild und weiteren Fachmagazinen sind hinlänglich bekannt. Aber auch Stiftung Warentest testet und bewertet gelegentlich die Qualität der deutschen Mobilfunknetze. Nach dem letzten Netztest im Jahr 2017 war es im November 2021 erneut so weit. Die Ergebnisse liegen nun vor und bescheinigen den drei Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2 (Telefónica) eine gute Arbeit in den vergangenen Jahren.

Mobiles Internet ist deutlich schneller

Eines der Kernergebnisse des neuen Netztests von Stiftung Warentest ist, dass das mobile Internet im Vergleich zu 2017 deutlich an Tempo zugelegt hat. So konnte die Telekom zum Beispiel die durchschnittliche Datenrate von 32 Mbit/s auf nun 121 Mbit/s rund vervierfachen, O2 sogar von 9 Mbit/s auf jetzt 70 Mbit/s um mehr als das Siebenfache ausbauen.

 

Möglich macht dies zum einen der immer noch weiter voranschreitende Ausbau des LTE/4G-Standards durch immer mehr Kapazitäten. Zum anderen trägt aber auch der Nachfolger, die neue Mobilfunkgeneration 5G, einen großen Teil hierzu bei. Laut Stiftung Warentest, sind bei der Telekom stolze 82 Prozent der Datenverbindungen in der Stadt bereits über 5G gelaufen. Auf dem Land sind es immerhin 58 Prozent. Hier liegen Vodafone mit 38 und 20 Prozent sowie O2 mit 52 und 9 Prozent deutlich zurück.

Telekom siegt erneut

Aufgrund von kaum vorhandener Unterschiede bei der Telefonqualität, wo alle drei Netzbetreiber sehr gut abschneiden, gewinnt am Ende die Deutsche Telekom den aktuellen Netztest von Stiftung Warentest mit der Note 1,6 (gut) – wie auch schon zuvor im Jahr 2017. Vodafone folgt knapp dahinter auf Platz 2 (1,7), O2 auf dem dritten Platz mit 1,9.

 

Die Daten basieren auf unzähligen Messungen, die das Testinstitut unter anderem in 14 Großstädten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Rostock und Stuttgart) bei mehrstündigen Messfahrten auf Hauptverkehrs- und Wohnstraßen gewonnen hat. Dazu kommen rund 4.000 Kilometer über Autobahnen und Landstraßen, um auch den Ausbau auf dem Land zu überprüfen, sowie Standmessungen an Hotspots in den Metropolen Berlin, München, Köln und Hamburg. Die Internet-Ergebnisse sind zu 70 Prozent in das Gesamtergebnis eingeflossen, die Telefonie zu 30 Prozent.

Wissenswertes zum Thema:

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Quelle: Stiftung Warentest

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