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Dez 05 2017

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Eine neue Studie von „Rewheel reseach“ im Digital Fuel Monitor bringt abermals schmerzlich ans Licht, dass deutsche Verbraucher für Mobilfunktarife ordentlich zur Kasse gebeten werden. Und zwar nicht nur im EU-Vergleich, sondern auch weltweit betrachtet. Wir haben alle wichtigen Ergebnisse zusammengestellt.

 

Preis pro Gigabyte 4G LTE in Smartphone-Verträgen

Die Preise für Smartphone-Tarife mit wenigstens 1000 Freiminuten und 1 GB Datenvolumen, schwanken weltweit teils um den Faktor 45. So betragen die Kosten in Korea z.B. im Schnitt 13,40 € monatlich, während in Finnland dafür nur 0,30 € anfallen. Betrachtet man die Provider aller EU-Staaten (EU28), rangieren diese aggregiert mit 2,40 € ungefähr im Mittelfeld. In den OECD-Ländern liegt der Median bei 3,30 € je GB. Deutschland reiht sich im oberen Viertel bei ca. 4,50 € ein. Wohlgemerkt ging es in dieser Betrachtung um Smartphone-Verträge mit Telefonieeinheiten. Richtig gruselig wird es beim reinen Vergleich der Datenvolumenkosten.

Immense Kosten pro GB bei Datentarifen

Als nächstes wurde die Frage untersucht, wie viele Gigabyte LTE-Datenvolumen man in den jeweiligen Ländern für 30 € monatlich erhält. Die Experten ermittelten bei der Marktanalyse insgesamt 12 von 28 EU und OECD-Staaten, in denen Verbraucher für diesen Betrag unlimitierte Datenkontingente erhalten. Als unlimitiert wurden dabei auch Kontingente von über 300 GB angesehen. Bei den 12 Ländern handelt es sich um Frankreich, Kroatien, Österreich, Tschechien, Estland, Schweiz, Slowenien, Lettland, Litauen und Polen. Am wenigsten erhalten Kanadier für ihr Geld. Hier kann man für 30 € im Schnitt nicht mehr als 2 GB erwarten. Doch in Deutschland sieht es mit mageren 10 GB nicht besser aus. Die Liste der Schmach teilt sich Deutschland sonst noch mit Japan, Irland, Zypern, Niederlande und Malta. Selbst in Bulgarien werden über 100 GB geboten!

 

Klicken zum vergrößern | Quelle: research.rewheel.fi ©

 

Heruntergerechnet auf die Kosten pro GB bedeutet das folgendes. Deutsche Verbraucher bezahlen über drei Mal so viel, wie im EU-Mittel. Im Vergleich zum OECD-Durchschnitt liegt der Mehrkostenfaktor genau bei 2,75. Alle Ergebnisse können der folgenden Grafik entnommen werden.

 

Klicken zum vergrößern | Quelle: research.rewheel.fi ©

Fazit

Auch wenn die Inklusiv-Dateneinheiten hierzulande in den vergangenen Monaten abermals teils deutlich angezogen haben, bleibt statistisch betrachtet Deutschland weiter ein Teuerland für Mobilfunker. Das es auch anders geht, zeigen seit jeher unsere direkten Nachbarn in der Schweiz, Österreich oder Frankreich. Tarifmodelle, wie Stream On oder Vodafone Pass sind zwar ein richtiger Ansatz, schließen aber die meisten Kunden hierzulande noch aus.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Allnet-Flats vergleichen
» Smartphone Tarife im Vergleich
» LTE Datentarife vergleichen


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Kategorie: Studien & Prognosen | Schlagwörter: , ,
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